25. Juni 2024 um 17:00, Eurogress Aachen
TOP 7Öffentlich

Ausbildungsinitiative Eurogress Aachen

E 88/0096/WP18 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Frau Hennefeld erläutert, dass sich auch im Eurogress der Fachkräftemangel, insbesondere bei der Suche nach Auszubildenden, bemerkbar macht.

In der Eurogress Aachen Betriebs-GmbH werden sowohl Fachkräfte für Veranstaltungstechnik als auch Veranstaltungskaufleute ausgebildet. Sie berichtet, dass es immer schwieriger geworden ist, geeignete Auszubildende zu finden. Die ganze Branche leidet unter dieser Entwicklung und versucht deshalb, die Berufe durch gezielte Aktionen attraktiver darzustellen (u.a. diverse Kampagnen, Messeauftritte, Social-Media).

Sie berichtet weiter, dass das Eurogress, als Reaktion auf die aktuelle Situation, mit einem Messe-stand auf dem Karrieretag 2023 im Eurogress Aachen vertreten war, der von den eigenen Auszubilden-den (mit Unterstützung des gesamten Teams) geplant, gebaut, organisiert und betreut wurde. Der Messeauftritt war sehr erfolgreich, es gab viel Zuspruch und viele interessante Gespräche konnten geführt worden. Der Messeauftritt wurde ergänzt durch ein nachgelagertes Schnupperevent im Eurogress, bei dem 10 Interessierten neben einer Hausführung, der Vorstellung unserer Licht- und Ton-technik auch ein Zeitraffervideo einer Veranstaltung gezeigt wurde. Fragen zu den Ausbildungen wurden in Einzelgesprächen erläutert und dabei insbesondere auch auf das Praktikumsangebot im Haus hingewiesen.

Als weiteren Bestandteil der Ausbildungsinitiative stellt Frau Hennefeld das Angebot einer kostenlosen Unterstützung von Technik-AGs in Schulen vor, mit dem Ziel, Menschen für den Ausbildungsberuf „Fachkraft für Veranstaltungstechnik“ zu begeistern. Die Rahmenbedingungen beinhalten Vor-Ort-Termine mit Mitarbeitenden aus dem Bereich Veranstaltungstechnik in den teilnehmenden Schulen. Sowohl die Viktoria-Schule als auch das Gymnasium der Stadt Würselen haben das Angebot bisher in Anspruch genommen. Die Aachener Zeitung hat sehr positiv über das Projekt mit dem Gymnasium der Stadt Würselen berichtet. Frau Hennefeld führt weiter aus, dass sich die Nachfrage und Durchführung von Praktika in beiden Ausbildungsberufen erfreulich entwickelt. Die Anzahl der Praktikanten/Praktikantinnen konnte deutlich gesteigert werden. Sie ist sehr zufrieden mit dem Erfolg der verschiedenen Maßnahmen. Eine Ausbildungsstelle „Fachkraft für Veranstaltungstechnik“ konnte besetzt werden.

Frau Verbracken findet die durchgeführten Maßnahmen sehr gut und fragt nach, ob es Bemühungen gäbe, Studienabbrecher*innen anzusprechen. Außerdem möchte sie wissen, ob die Praktikumsstellen ausgeschrieben werden.

Frau Hennefeld erklärt, dass sie bereits in Kontakt mit dem Projekt „Switch“ getreten ist, die damit ver-bundenen Erwartungen aber nicht erfüllt wurden. Sie betont, dass alles versucht wird, einen möglichst breiten Bewerber*innenkreis anzusprechen. Praktika werden nicht ausgeschrieben. Auf der Homepage sind alle wichtigen Hinweise zu finden.

Frau Verbracken denkt, dass die Praktikumsstellen mehr auf den einschlägigen Plattformen bespielt werden sollten.

Frau Becker findet die vorgestellten Aktivitäten sehr kreativ und möchte wissen, ob sich aus den Maßnahmen heraus eine Einstellung ergeben habe und ob die Maßnahmen fortgesetzt werden sollen.

Frau Hennefeld erklärt, dass sich aus dem Schnupperevent eine Praktikumsanfrage ergeben habe.

Herr Fischer schätzt die sehr gelungenen und kreativen Maßnahmen. Er fragt nach, ob sich jede Schule bewerben könne.

Frau Hennefeld erläutert, dass das Ziel des Schulprojektes ist, den Umgang mit der eigenen Technik zu vermitteln.

Herr Fischer möchte wissen, ob die Praktika auch für Schüler der 10. Klasse geeignet sind.

Frau Hennefeld weist auf das Jugendarbeitsschutzgesetz hin, dass die Tätigkeitsmöglichkeit für Min-derjährige sehr einschränkt.

Frau Dr. Wolf fragt nach, wie viele Ausbildungsstellen es gibt und wie viele Praktikan-ten/Praktikantinnen in die Ausbildung übernommen werden.

Frau Hennefeld erläutert, dass zwei Personen zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik ausgebildet werden können. Mehr als zwei Personen in einem Ausbildungsjahrgang auszubilden ist unrealistisch, da dann keine optimale Betreuung mehr stattfinden könnte.

Mit dem neuen Auszubildenden ist der Ausbildungsvertrag erst einen Monat vor Ausbildungsbeginn geschlossen worden, was sehr spät ist und unterstreicht, wie schwierig es ist, interessierte Personen zu finden. Aktuell befinden sich drei Veranstaltungskaufleute in der Ausbildung. In diesem Jahr wird kein Ausbildungsplatz in diesem Bereich angeboten, da kein Arbeitsplatz zur Verfügung steht.

Beschluss

Der Betriebsausschuss Eurogress nimmt die Ausführungen der Betriebsleitung einstimmig zur Kennt-nis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Betriebsausschuss Eurogress nimmt die Ausführungen der Betriebsleitung zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Auch im Eurogress macht sich der Fachkräftemangel, insbesondere bei der Suche nach geeigneten Auszubildenden, bemerkbar.

Wir bilden in der Eurogress Aachen Betriebs-GmbH in den Ausbildungsberufen „Fachkraft für Veranstaltungstechnik“ und „Veranstaltungskaufmann*frau“ aus. Wir sind zukunftsorientiert und wollen junge Menschen für diese Kernaufgabe von Veranstaltungshäusern und der Vielfalt in der Veranstaltungsbranche begeistern und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig sichern.

Insgesamt ist auf den unterschiedlichsten Ebenen der im Veranstaltungswesen Beteiligten eine verstärkte Aktivität für die Bewerbung der entsprechenden Ausbildungsberufe zu verzeichnen. Beispielsweise wurden auf Verbandsebene auf der Messe ProLight & Sound die „Future Talents Days“, auf Ebene der Congress Allianz die „Trainee Days“ und von der IHK die Kampgane „#könnenlernen“ ins Leben gerufen. Dabei werden zahlreiche Social Media-Kanäle im Internet gezielt genutzt.

Wir haben dies zum Anlass genommen und einen Messestand auf dem Karrieretag 2023 im Eurogress Aachen von den eigenen Auszubildenden planen, bauen und organisieren lassen. Ziel war es, interessierte Messebesucher*innen anzusprechen und für unser Haus und das Ausbildungsangebot zu begeistern. Die gesammelten Adressen dienten der Einladung zu einem Schnupperevent im Eurogress, bei dem neben einer Hausführung, der Vorstellung unserer Licht- und Tontechnik auch ein Zeitraffervideo einer Veranstaltung gezeigt wurde. Formelle Fragen zu den Ausbildungen wurden in Einzelgesprächen erläutert und dabei insbesondere das Praktikumsangebot im Haus beworben.

Ein weiterer Bestandteil unserer Ausbildungsinitiative ist das Angebot einer kostenlosen Technik-AG in Schulen, mit dem ausschließlichen Ziel, Menschen für den Ausbildungsberuf „Fachkraft für Veranstaltungstechnik“ zu begeistern. Die Rahmenbedingungen beinhalten 4 vor Ort Termine mit unseren Mitarbeitenden aus dem Bereich Veranstaltungstechnik in den teilnehmenden Schulen. Die Aachener Zeitung hat von unserem Projekt erfahren und bereits sehr positiv darüber berichtet.

Insgesamt lässt sich anhand der Zahl der Interessierten ablesen, dass die Maßnahmen ihr Ziel erfüllen und das Interesse an den von uns angebotenen Ausbildungsberufen vorhanden und gestiegen ist.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

X

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

X

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2024-06-07 E 88_0096_WP18 Ausbildungsinitiativ SAO.pdf

11.10.2024

132.3 KB

Metadaten

TOP
Ö 7
Sitzung
Sitzung des Betriebsausschusses für das Eurogress
Gremium
Betriebsausschuss Eurogress
Datum
Di., 25.06.2024
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 88 - Eurogress
Geändert
8.2.2026
Inhalt abgerufen
8. Februar 2026 um 14:24

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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