Verbesserung der Zuwegung zur AVV-Haltestelle-Kohlshof auf der Raerener Straße in Fahrtrichtung Aachen;Antrag der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Kornelimünster-Walheim
FB 68/0028/WP18 · Entscheidungsvorlage
Beratung
Herr von Thenen begrüßt hierzu Herrn Glasemann, Mitarbeiter des Teams Verkehrslenkung der Aachener Straßenverkehrsbehörde FB 68/400 Straßenverkehr und Sondernutzungen sowie Herrn Mohnen, Teamleiter des Teams Mobilitäts- und Verkehrskonzepte FB 68/310.
Herr Krott berichtet, dass die SPD-Fraktion von Mitarbeiter*innen der Integrationswerkstatt VIA Integration gGmbH auf die aktuelle Situation angesprochen worden ist.Die zu erwartende Verbesserung der Zuwegung zur Haltestelle wird seitens der SPD-Fraktion sehr begrüßt.
Herr Mohnen bestätigt, dass die aktuelle Situation natürlich auf Dauer nicht haltbar ist. Er möchte aber darauf aufmerksam machen, dass in diesem Fall umfangreiche Abstimmungen mit den verschiedenen Dienststellen der Aachener Stadtverwaltung, der Städteregion Aachen als Straßenbaulastträger der Raerener Straße und auch dem Landesbetrieb Straßenbau in Nordrhein-Westfalen als Straßenbaulastträger der unmittelbar anschließenden Monschauer Straße notwendig sein. Insofern bittet er um Geduld bei der Umsetzung der Maßnahme. Bis jetzt ist ja auch noch nicht die Finanzierung des Projektes im Haushalt dargestellt.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Die Bezirksvertretung Kornelimünster/Walheim nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Mobilitätsausschuss, die Verwaltung mit der weiteren Planung einer barrierefreien Zuwegung zur Haltestelle Kohlshof zu beauftragen.
Der Mobilitätsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit der weiteren Planung einer barrierefreien Zuwegung zur Haltestelle Kohlshof.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster/Walheim hat einen Antrag für die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung zur Bushaltestelle „Kohlshof“ in der Raerener Straße gestellt, siehe Anlage 1. Die Bezirksvertretung bittet darin den Mobilitätsausschuss, die Verwaltung zu beauftragen, die Zuwegung zu dieser Haltestelle barrierefrei und sicher auszubauen.
Die betroffene stadteinwärtige Haltestelle befindet sich in der Raerener Straße in Lichtenbusch, ca. 40m von der Monschauer Straße entfernt. Die Wartefläche dieser Haltestelle ist barrierefrei ausgebaut und verfügt über einen 16m langen Hochbord, wie den beigefügten Fotos in Anlage 2 zu entnehmen ist. Die Zuwegung ist mangelhaft und gefährlich: Fahrgäste können den Wartebereich nur erreichen, indem sie die Fahrbahn des fließenden Verkehrs nutzen.
Die Haltestelle Kohlshof wird montags bis freitags halbstündlich von der Linie 11 angefahren. Die Haltestelle wird vordergründig von Mitarbeitenden der VIA Integration gGmbH am Gut Hebscheid, ca. 500m Luftlinie entfernt, genutzt. Täglich steigen in Fahrtrichtung stadteinwärts durchschnittlich 5-6 Personen ein, gelegentlich aber auch Gruppen. Am Gut Hebscheid gibt es u.a. ein Hofverkauf, Mietgärten, eine Gastronomie sowie verschiedene Märkte.
Straßenbaulastträger für die Raerener Straße ist die StädteRegion Aachen. In 2020 konnte eine Straßenbaumaßnahme der StädteRegion genutzt werden, um zumindest ein sicheres Warten an dieser Haltestelle zu ermöglichen. Das Anlegen eines Gehweges war angesichts der Kurzfristigkeit damals nicht möglich. Der Zustand der Haltestelle vor 2020 ist in Anlage 3 dargestellt.
Weiteres Vorgehen
Wie im Antrag vorgeschlagen, wäre die einfachste Lösung zur Behebung der Defizite das Anlegen eines Fußweges von der Monschauer Straße aus bis zur Haltestelle, siehe Anlage 4. Für die Umsetzung ist eine Abstimmung mit dem Straßenbaulastträger notwendig. Über die StädteRegion Aachen hinaus wäre Straßen.NRW als Baulastträger für die übergeordnete Monschauer Straße ebenfalls einzubeziehen, da deren Baulast die Einmündungsbereiche der untergeordneten Straßen inkludiert.
Die Verwaltung wird im nächsten Schritt die erforderlichen Abstimmungen vornehmen. Zu klären wären auch die Kostenteilung und die damit verbundene Prüfung, ob ein Förderantrag gestellt werden kann.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
JA | NEIN | |||||||||
X | ||||||||||
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | ||||
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | ||||||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | |||||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | ||||
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | ||||||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | |||||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Klimarelevanz
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
X |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
X |
Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
X |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
X | nicht bekannt |
Mit dem Ausbau von Haltestellen wird das Ziel verfolgt, den ÖPNV attraktiver zu gestalten und mehr Fahrgäste für den ÖPNV gewinnen zu können. Die Auswirkungen auf den Klimaschutz sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht ermittelbar.
Technische Details
ID: 127311
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=127311
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2024-06-18 FB 68_0028_WP18 Verbesserung der Zuw SAO.pdf
8.11.2024
4.2 MB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 5
- Sitzung
- Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster / Walheim
- Gremium
- Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster / Walheim
- Datum
- Mi., 03.07.2024
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- FB 68 - Mobilität und Verkehr
- Geändert
- 8.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 8. Februar 2026 um 14:29