Aktives Miteinander von Jung und AltRatsantrag der CDU-Fraktion vom 01. September 2005
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Herr Dr. Köster fasste die wesentlichen Teile des vorliegenden 19. Berichtes zur Altenplanung
/zusammen. Die Präsentation ist als Anlage der Niederschrift beigefügt.
Herr Schäfer (CDU) sieht durch den Bericht die Motive für den CDU-Ratsantrag bestätigt. Aufgrund der demographischen Entwicklung seien übergreifende Angebote sehr wichtig und der Bericht belege, dass bereits viel getan werde. Das Angebotsspektrum sei zufriedenstellend, die Annahme der Angebote aber leider dürftig. Der Antrag habe dazu gedient, die Angebote öffentlich zu machen. Hinsichtlich der Aussage, dass eine Koordinierungsstelle sinnvoll wäre, meint Herr Schäfer, dass es sich hier um eine freiwillige Arbeit handele.
Frau Höller-Radtke verwies zur Frage der Veröffentlichung auf die im Bericht (S. 35 der Vorlage) genannte Internetadresse zum Ehrenamtsportal unter www.aachen.de und bat gleichzeitig die anwesende Presse, dieses Thema aufzugreifen, da nicht alle Menschen über einen Internetzugang verfügen.
Frau Schulz begrüßte den Bericht. Im Übrigen müsse sich der Prozess zwischen Alt und Jung aus sich selbst heraus entwickeln.
Zu ihrer Frage, woraus das Angebot “Musik am Nachmittag” bezahlt werde, antwortete Herr Dr. Köster, dass hier Absolventen der Meisterklassen der Musikhochschule spielen und die Kosten über Sponsoren gedeckt werden. Zu einem geringen Teil erfolge eine Unterstützung aus der Haushaltsstelle Altenhilfe.
Herr Jahn begrüßte das Ergebnis des CDU-Antrages. Er zeigte sich jedoch entsetzt über die große Zahl der Angebote, die am Bedarf vorbei gingen. Er könne sich vorstellen, dass eine Unterstützung junger Familien durch alte Menschen ein Erfolgsprojekt darstellen könne. Das Jugendamt könnte hier als Vermittler zwischen den Beteiligten fungieren.
Herr Dr Köster wies darauf hin, dass mit den Bündnis für Familien und der Arbeitsgruppe “Jung und Alt – für und miteinander” bereits in dieser Richtung ein Angebot bestehe. In der Zukunft sollen die ämterübergreifenden Projekte optimiert werden.
Herr Künzer betonte die generationsübergreifende Arbeit der Vereine, in der das Zusammenleben von Jung und Alt funktioniere. Die Politik solle das normale Zusammenleben fördern, stützen und zur Weiterentwicklung animieren. So solle das Ehrenamt positiv genutzt und gefördert werden und die Vereine seien hier aufgerufen, Möglichkeiten aufzuzeigen.
Herr Verholen hob zwei Dinge des Berichtes hervor. Zum einen benötigten die Ehrenamtler eine Stütze in der Profession, da die Arbeit schwierig sei und stabilisierende Strukturen erforderlich wären.
Zum anderen erfasse der Begriff “Projekt” eine Vielzahl von Initiativen der Zusammenarbeit von Jung und Alt nicht, wie etwa die Nachhilfeangebote von pensionierten Lehren. Ein viel breiterer Angebotskreis würde sich unter diesem Blickwinkel zeigen.
Frau Behlau wies darauf hin, dass die Vielfalt der Aachener Angebote in vielen anderen Kommunen
nicht vorhanden sei. Das Miteinander solle gelebt und müsse gefördert werden. In diesem Zusammenhang sei das Angebot von “Älter werden in Aachen” sehr positiv.
Frau Syrus stimmte den Aussagen von Frau Schulz zu und meinte, dass Alt und Jung nicht unter Druck zusammengebracht werden könnten. Die Freiwilligkeit sei von größter Bedeutung. Hilfreich wäre es, wenn z.B. eine Oma mit ihren Enkeln freien Eintritt in den Tierpark hätte.
Auf die Frage von Herrn Schnitzler, wo er Ansatzmöglichkeiten bei den Problembereichen “Berührungsängste” und “mangelnde Rückmeldung” sehe, antwortete Herr Dr. Köster, dass er hierüber bereits mit den Trägern im Gespräch sei.
Abstimmungsergebnis
Technische Details
ID: 14235
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=14235
Grunddaten
- TOP
- Ö 3
- Sitzung
- öffentliche Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses
- Gremium
- Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie
- Datum
- Do., 31.08.2006
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Federführend
- Fachbereich Soziales und Integration
- Status
- öffentlich