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Volkshochschule Aachen Perspektiven und Ziele

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Herr Niepenberg stellt die Konzeption „Perspektiven und Ziele“ vor.

Die Grundlage dazu waren erste Gespräche mit Herrn Rombey.

Das Papier informiert über Kennzahlen, stellt Kooperationspartner vor und die verschiedenen Produkte der Volkshochschule dar. Es ist der Beweis für die Kontinuität der Arbeit, die ein gesundes Fundament für die Akzeptanz der Teilnehmenden bildet. Gleichzeitig ist es auch eine Dokumentation für die Kursleitenden, die ständig die VHS-Arbeit umsetzen.

Herr Niepenberg betont, dass der geforderte Konsolidierungsbeitrag in Höhe von 775.000 Euro nur durch verschiedene Maßnahmen in der vorgestellten Modulkonzeption erreicht werden kann.

Im Personalbereich (Modul 1) möchte er nur sehr behutsam vorgehen.

Im Bereich der Drittmittel (Modul 2) ist die Akquisition sehr erfolgreich.

Die neue Entgeltordnung erlaubt einen größeren Spielraum und somit mehr Flexibilität.

Die Verhandlungen mit den ARGEn sind in die Wege geleitet (Modul 3).

Das beschriebene Modul 4: Kürzungen/Umwegfinanzierung im Schulabschlussbereich stellt das Worst-case-Szenario dar. Die derzeitige Entwicklung lässt die Einschätzung zu, dass dieses nicht eintreten wird.

Zu Modul 5 Kooperation mit den Kreiskommunen im Schulabschlussbereich: Ziel ist eine langfristige Kooperation und eine Leistungsvereinbarung.

Modul 6 beschreibt, dass die Verfügung über die Rücklagen unabdingbar notwendig sind, den Konsolidierungsbeitrag zu erreichen.

Herr Niepenberg führt weiter aus, dass die Volkshochschule zur Qualitätssicherung sowohl im Rahmen von LQW (Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung) durch die Firma ArtSet, als auch durch die Retestierung des TÜV zertifiziert ist.

Herr Bruynswyck beglückwünscht die VHS zu den Zertifizierungen.

Herr Niepenberg beantwortet die Frage von Frau Reuß, wie die Volkshochschule ihre freiberuflichen Mitarbeitenden gewinnt, dass dies ein kontinuierlicher Prozess ist und die freiberuflich Mitarbeitenden sowohl über die Hochschule als auch andere Institutionen wie z.B. das Institut Francais, durch E-Mail-Kontakt mit den Kursleitenden sowie gezielter Werbung in den KiTas gewonnen werden können. Auch die Grenznähe spielt eine wichtige Rolle.

Frau Crumbach-Trommler regt an, bei der Neurekrutierung des hauptberuflichen Personals zukünftig mehr auf die Alterspyramide zu achten und Überlappungszeiten für die Einarbeitung neuer Mitarbeitender vorzusehen.

Frau Dr. Schmeer dankt für den Bericht und hofft, dass die Module umgesetzt werden können.

Herr Pilgram lobt das tragfähige Konzept und hofft auf Qualitätserhalt bei der Neubesetzung von Stellen.

In seinen Augen ist Modul 4: Kooperation mit den Kreiskommunen im Schulabschlussbereich sehr wichtig und er rät, darüber zu sprechen, um zu guten Ergebnissen zu kommen.

Herr Künzer spricht seine hohe Anerkennung für das Strategiekonzept aus, das kein reines Sparpapier sei sondern vielmehr Zukunftsoptionen eröffne.

Er hebt besonders die große Anzahl von Kooperationspartnern hervor.

Herr Müller hofft, dass das Gespräch mit den Kreiskommunen fruchten wird und wünscht der Volkshochschule dabei viel Erfolg.

Frau Dunkel erklärt, dass sie als Bürgerin von der Arbeit der Volkshochschule beeindruckt ist und äußert den Wunsch, das Thema Demographischer Wandel noch mehr aufzugreifen . In diesem Zusammenhang weist sie darauf hin, dass im November die neuen Wahlen zum Seniorenbeirat stattfinden.

Herr Rombey sagt, dass die Aachener auf die Volkshochschule stolz sein können, denn im Benchmarking mit anderen Volkshochschulen im Land gilt sie als eine der größten und aktivsten.

Herr Rombey betont, dass die Volkshochschule mit ihrem breiten Spektrum eine bestimmende Kraft in der Stadt ist, die einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaftspolitik leistet, um Benachteiligte in die Lage zu versetzen, an der Gesellschaft teilzunehmen. Er betont , dass es wichtig sei, die Dynamik der Arbeit und damit die Leistungsfähigkeit zu behalten.

Herr Niepenberg bemerkt abschließend, dass das Thema Demographischer Wandel zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt werden wird.

Beschluss

Gem. § 11 Abs. 5 der Satzung für die Volkshochschule Aachen nimmt der Betriebsausschuss Stadttheater und Volkshochschule den Bericht „Perspektiven und Ziele“ der Verwaltung zur Kenntnis. Es erfolgt kein Beschluss.
Technische Details

Grunddaten

TOP
Ö 5
Sitzung
öffentliche Sitzung des Betriebsausschusses für das Theater und die VHS
Gremium
Betriebsausschuss Theater und VHS
Datum
Do., 15.03.2007
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Federführend
E 42 - Volkshochschule
Status
gemischt