25. April 2007 um 09:00, Verwaltungsgebäude Katschhof
TOP 7Öffentlich

Änderung der Vergabepraxis in Aachen - Keine Produkute aus ausbeuterischer Kinderarbeithier: Ratsantrag Nr. 143/15 der SPD-Fraktion und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Frau Weinkauf beantragt, den Beschlussentwurf um die Empfehlung des Umweltausschusses zu ergänzen. Hiergegen werden keine Bedenken erhoben.

Beschluss

Der Personal- und Verwaltungsausschuss beschließt, bei städtischen Beschaffungen auf Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit – gemäß der Konvention Nr. 182 der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) – zu verzichten. Weiterhin beschließt der Personal- und Verwaltungsausschuss, die Selbstverpflichtung der Bieter wie folgt zu ergänzen: „Ich bin mir / Wir sind uns bewusst, dass eine wissentlich falsche Erklärung meinen / unseren Ausschluss von diesem und weiteren Vergabeverfahren zur Folge hat. Ich stimme / Wir stimmen zu, dass diese Erklärung an Dritte, insbesondere Nichtregierungsorganisationen, die sich gegen ausbeuterische Kinderarbeit engagieren, weitergegeben werden darf.“ Er empfiehlt dem Rat der Stadt, sich der Position des Deutschen Städtetages (DST) vom 15.2.2006 anzuschließen, der sich für eine Berücksichtigung "sozialer Kriterien" im Sinne der EU‑Vergaberichtlinien im deutschen Vergaberecht einsetzt. Der Ratsantrag Nr. 143 / 15 gilt damit als behandelt.

Abstimmungsergebnis

einstimmig beschlossen
Technische Details

Grunddaten

TOP
Ö 7
Sitzung
öffentliche Sitzung des Personal- und Verwaltungsausschusses
Gremium
Personal- und Verwaltungsausschuss
Datum
Mi., 25.04.2007
Uhrzeit
9:00
Anlass
Öffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Federführend
Dezernat III
Status
gemischt