Weiterentwicklung von Kindertagesstätten zu Familienzentren; hier: Priorisierung der Einrichtungen für den Einsatz der Familienbildner(Elternschule, IN VIA, Helene-Weber-Haus, DRK)
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Frau Fischer erläutert die Bedeutung und Aufgaben der Familienzentren. Die Landesregierung habe somit auf dieEntwicklung der Kindertagesstätten (Kitas) reagiert und treibe den Ausbau von Familienzentren voran. Familienzentren seien u.a. auch für Familienberatung, Sprachförderung, Familienbildung und für die Vereinbarkeit von Familie und Berufzuständig. Aus Sicht der Verwaltung eigne sich hierfür im Stadtbezirk Aachen-Eilendorf der KG Lindenstraße. Kitas, die auf dem Weg zu einem Familienzentrum seien, würden mit 12 TSD Euro von der Landesregierung NRW bezuschußt. Erfüllen die Familienzentren bestimme Kriterien, erhalten sie ein Zertifikat des Landes NRW und werden monatlich mit 1000 Euro unterstützt. Der Kinder- und Jugendausschuss (KJA) stelle 75 TSD Euro für den Ausbau der Kitas zu Familienzentren aus städtischen Finanzmitteln bereit.
Herr Schäfer (SPD) macht noch einmal den Unterschied zwischen Familienzentren und Kindertagesstätten (Kitas) deutlich. Beruflich habe er bereits Familienzentren kennengelernt und befürworte derartige Einrichtungen.
Für HerrnVerheyen (CDU) ist die Einrichtung von Familienzentren ein richtiger Schritt in Richtung Kinderbildung. Er frage sich jedoch, ob der Kindergarten Lindenstraße der richtige Standort im Stadtbezirk Aachen-Eilendorf sei. Darüber möchte er in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Eilendorf nochmals beraten, zumal er das Gefühl habe, dass kommunale Einrichtungen bevorzugt würden. Grundsätzlich stimme er einer gesamtstädtischen Lösung zu.
Herr Schäfer (SPD) begrüßt, dass der KJA 75 TSD Euro zum Ausbau der Kitas zu Familienzentren bereitstelle. Auch er habe sich gefragt, warum die Wahl nicht auf den Kindergarten St. Severin gefallen sei.
Frau Fischer verneint, dass kommunale Einrichtungen bevorzugt werden. Bei der Auswahl der Zentren würden vielerlei Kriterien ausschlaggebend sein.
Herr Verheyen (CDU) bemängelt die aussagelose Vorlage der Verwaltung. Daraus habe man sich in seiner Fraktion keine Meinung bilden können. Er bitte die Verwaltung in der nächsten Sitzung eine umfassendere Vorlage vorzulegen. Alle Kriterien sollen tabellarisch je Kindertagesstätte dargestellt werden.
Frau Eickholt-Schippers (Bündnis90/Die Grünen) fragt, ob nur die Kinder und Eltern der Kita Lindenstraße das Familienzentrum in Anspruch nehmen können?
Frau Fischer entgegnet, dass dem nicht so ist, dass vielmehr möglichst viele Familien daran
partizipieren sollen.
Herr Römer (CDU) bemängelt die völlig unzureichende Verwaltungsvorlage. Ein Gesamtkonzept könne er nicht erkennen. Er möchte die Vorlage nicht zur Kenntnis nehmen, sondern den TOP bis zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Eilendorf vertagen.
Beschluss
Für diesen Tagesordnungspunkt liegen noch keine Beratungsergebnisse vor.
Technische Details
ID: 22115
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=22115
Grunddaten
- TOP
- Ö 5
- Sitzung
- öffentliche Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Eilendorf
- Gremium
- Bezirksvertretung Aachen-Eilendorf
- Datum
- Di., 23.10.2007
- Uhrzeit
- 18:00
- Anlass
- Öffentliche Sitzung
- Vorlage
- Anhörung
- Beratung
- öffentlich
- Federführend
- FB 45 - Fachbereich Kinder, Jugend und Schule
- Status
- gemischt