Aachener Handlungskonzept WohnenHier: Verwendung der bereitgestellten Mittel
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Frau Hörmann dankt der Verwaltung für die gefertigte Vorlage.
Sie begrüße den Sachstandsbericht zum “Aachener Handlungskonzept Wohnen”; sie unterstütze die Absicht der Verwaltung, ein “Impuls-Programm zur Förderung eines zukunftsfähigen, barierrearmen Wohnungsmarktes” zu konzipieren. Es sei jedoch wichtig, dass dieses Förderprogramm auch die richtige Zielgruppe erreiche. Es müsse daher geklärt werden, welche Zielgruppen und welche Vergaberichtlinien es gebe und wer die Gelder beantragen könne. Es mache keinen Sinn, wenn die begrenzten Gelder von Bauträgern und großen Wohnungsgesellschaften pp. beansprucht würden. Wichtig sei auch ein qualifiziertes begleitendes Beratungsangebot.
Herr Norbert Plum geht davon aus,das das Impuls-Programm nur ein kleiner Ausschnitt des Handlungskonzeptes sein könne. Im März nächsten Jahres werde das Handlungskonzept Wohnen im WLA beraten; bis dahin könne das Impuls-Programm im wesentlichen erarbeitet werden. Den eingeschlagenen Weg hält er für absolut richtig.
Herr Baal stellt klar, dass seit dem fraktionsübergreifenden politischen Antrag im Oktober letzten Jahres bereits gute Arbeit geleistet wurde. Er erinnert u.a. an die durchgeführte erfolgreiche Tagung im Krönungssaal des Rathauses. Die vielfältigen Vorstellungen seien in dieser Zeit kanalisiert worden. Die Haushaltsansätze seien beschlossen und auf den Weg gebracht worden. Herr Baal betont, dass auch aus seiner Sicht die Rahmenbedingungen zum Förderprogramm zu klären sind.
Frau Hörmann regt an zu prüfen, ob eine Ankoppelung an altbau plus sinnvoll sei, um u.a. Parellelstrukturen zu vermeiden.
Herr Dr. Betker erkundigt sich, wie es nach Vorlage des Handlungskonzeptes weiter gehen wird, ob die Landesregierung eingebunden werde und ob ggfls. eine besondere Förderung durch das Land erfolge.
Frau Reinholz führt aus, dass die Landesregierung eingebunden sei. Das “Aachener Handlungskonzept Wohnen” fuße auf einem Antrag der Politik. Ein Teil werde ein kommunales Förderprogramm sein; derzeit sei als Zielgruppe angedacht z. B. Eigentümer von Eigentumswohnungen oder Wohnhäusern, die barrierefrei umbauen wollen.
Ein Gutachten sei beauftragt, welches in Kürze vorliegen werde. Dieses Gutachten sei die wissenschaftliche Grundlage für das “Aachener Handlungskonzept Wohnen”. Das Konzept werde Handlungsschwerpunkte aufzeigen, die u.a. in der Tagung im Rathaus mit externen Wohnungsmarktakteuren diskutiert wurden.
Gespräche mit der Landesregierung würden weiterhin geführt. Das “Aachener Handlungskonzept Wohnen” werde der Landesregierung nach den Beratungen in den Fachausschüssen im März nächsten Jahres vorgelegt. Die Verwaltung wolle dadurch erreichen, dass die Landesregierung Projekte aus Aachen vorrangig unterstütze.
Beschluss
Technische Details
ID: 29800
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=29800
Grunddaten
- TOP
- Ö 4.4
- Sitzung
- öffentliche Sitzung des Wohnungs- und Liegenschaftsausschusses
- Gremium
- Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss
- Datum
- Di., 09.12.2008
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche Sitzung
- Status
- gemischt