Bebauungsplan Nr. 915- Seffenter Weg / Melaten (Hochschulerweiterung)-hier: A. Bericht über das Ergebnis der OffenlageB. Vereinfachte ÄnderungC. Empfehlung zum Satzungsbeschluss108. Änderung des Flächennutzungsplanes 1980hier: A. Bericht über das Ergebnis der OffenlageB. Empfehlung zum Beschluss
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Frau Ohlmann stellt die Planung anhand eines PowerPoint-Vortrages vor und erläutert den Verlauf der Planung bis heute.
Herr Kriesel ergänzt, dass ein Bebauungsplan so konzipiert werden müsse, dass er auch umsetzbar ist. Dazu gehöre eben auch die südliche Anbindung. Eine Trennung des Bebauungsplanes sei aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Diese Frage sei intensiv geprüft worden.
Bezirksvertreter Sittardt fragt an, wie die in der Vorlage erwähnten Kompensationsmaßnahmen zu den unvermeidbaren Eingriffen in den schützenswerten Boden umgesetzt werden sollen und ob gewährleistet sei, dass durch die Bodeneingriffe die Quellen im Bereich Sieben Quellen nicht zerstört werden.
Frau Ohlmann antwortet, dass diese Fragen im Umweltbericht ausführlich behandelt seien. Es gebe ein sehr umfangreiches Ausgleichsflächenkonzept. Die möglichen Kompensationsmaßnahmen seien sehr eingehend untersucht worden. Zur eventuellen Beeinträchtigung der sieben Quellen werde es während der gesamten Bauphase ein Monitoring geben, damit gegebenenfalls angemessen reagiert werden könne.
Bezirksvertreter Gilson äußert für die CDU-Fraktion, dass durch die vorliegende Planung Rahmenbedingungen geschaffen würden, um eine Bebauung zu realisieren, die in aller Sinne sei. Eine Teilung des Bebauungsplanes wäre ein falsches Signal für eventuelle Investoren. Man sollte aber prüfen, ob die einzelnen Cluster nicht von Nord nach Süd bebaut werden könnten, um solange wie möglich das Rabental zu schonen.
Bezirksvertreter Siemund betont für die SPD-Fraktion, dass dies schon in der vergangenen Wahlperiode ein Vorschlag der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen gewesen sei.
Er fragt an, was damit gemeint sei, dass ein Schienesystem langfristig geplant sei.
Frau Ohlmann erläutert, dass voraussichtlich bis März nächsten Jahres eine Entscheidung fallen werde, welches System und welche Trasse gewählt werde. Um die Finanzierung zu klären und das dafür notwendige Planfeststellungsverfahren zu führen, sei aber ein längerer Zeitraum notwendig. Dies könne durchaus 5 7 Jahre dauern.
Bezirksvertreter Knörzer erklärt für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, dass ein Herauszögern keine Lösung sein könne. Seine Fraktion schlage vor, eine Teilung des Bebauungsplanes zu empfehlen. Dann könne auf dem Plateaubereich mit der Bebauung angefangen werden und nach einer erneuten Prüfung eine alternative Lösung für den südlichen Bereich gefunden werden.
Er fragt an, wie die öffentlichen Flächen im Planbereich bewirtschaftet werden sollen und ob es nicht sinnvoll sei, dass die Ausgleichsmaßnahmen im Vorhinein angegangen werden, so dass sie ökologisch greifen könnten, wenn die Eingriffe dann stattfinden.
Frau Ohlmann antwortet, dass die Ausgleichsmaßnahmen bereits vorbereitet würden. Sie seien Gegenstand des städtebaulichen Vertrages, der bis zum Satzungsbeschluss im Rat unterzeichnet sein muss. Die Maßnahmen würden im Laufe der Erschließung des Gebietes Zug um Zug realisiert.
Bezirksvertreterin Schmitt-Promny merkt für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen an, dass wichtig sei, das Cluster gegenüber Cluster A noch ein Stück zu verkleinern, um dort noch ein Stück Baumbestand zu erhalten. Hierzu werde ihre Fraktion morgen im Planungsausschuss einen entsprechenden Antrag stellen.
Bezirksvertreter Sittardt rät für die SPD-Fraktion davon ab, den Bebauungsplan zu splitten. Vielmehr solle heute über den gesamten Plan beschlossen werden.
Beschluss
Technische Details
ID: 35081
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=35081
Grunddaten
- TOP
- Ö 5
- Sitzung
- öffentliche Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg
- Gremium
- Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg
- Datum
- Mi., 02.12.2009
- Uhrzeit
- 17:30
- Anlass
- Öffentliche Sitzung
- Vorlage
- Empfehlungsvorlage (inaktiv)
- Beratung
- öffentlich
- Federführend
- FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
- Status
- gemischt