Beratung
Die Vorlage ist als Zwischenbericht und Bestandsaufnahme anzusehen, der ein nächster Schritt folgen soll.
Herr Pilgram weist darauf hin, dass das space bereits vor 20 Jahren als Veranstaltungsort und Spielstätte für Filme gedacht war.
Unter dem Begriff Kommunales Kino sieht er eine bessere Darstellungsmöglichkeit der freien Initiativen, er weiß jedoch um die schwierige Diskussion wegen der Haushaltslage.
Frau Crumbach-Trommler sieht Filmarbeit als wichtiges Thema an. Die jährlichen Gesamtkosten schätzt sie nach der jetzigen Vorlage auf ca. 250.000 Euro, eine Summe, die sich die Stadt nicht leisten kann.
Frau Dr. Schmeer verweist auf die Kapazitäten in der VHS. Sie regt an, den Euregionalen Aspekt aufzugreifen und weiter zu verfolgen, ob sich so eine finanzielle Realisierung abzeichnet.
Herr Fischer begrüßt den Antrag im Namen der Linken und regt an, das Haus der Integration mit einzubeziehen.
Herr Bausch ist nicht so begeistert, da viele Fragen aus dem Prozessverlauf noch nicht geklärt und die finanziellen Eckdaten nicht bekannt sind. Auch kann er den Netzwerkgedanken nicht erkennen.
Er hält die Filmarbeit auch in ihrer Vielfalt für wichtig und schlägt daher ein besseres Marketing vor.
Herr Pilgram verweist auf die Profilbildung und die Stärkung der Wahrnehmbarkeit unter einem Namen. Die Weiterentwicklung der Filmkultur soll gefördert werden und die VHS ein Signal erhalten, weiter zu arbeiten.
Er sagt ferner, dass die Zuschüsse von der Profilbildung abhängig sein sollen. Da der städtische Haushalt flexibel sei, kann er sich eine Umverteilung von Mitteln vorstellen. Er plädiert, die Chance zu nutzen, da das Ergebnis nur besser werden könne.
Herr Rombey betont, dass es sich bei der Vorlage um einen Zwischenbericht handelt. Er hebt den Aspekt der Profilbildung hervor und befürwortet, eine Marke zu kreieren, die jedoch nicht an einen Spielort gebunden sein soll und unterstreicht, dass das space multifunktional bleiben muss.
Das Angebot soll transparent gemacht werden, in gemeinsamer Absprache könnten Flyer erstellt werden, aus denen die verschiedenen Abspielorte hervorgehen.
Herr Bruynswyck schlägt vor, das Thema in der gemeinsamen Sitzung mit dem Kulturbetrieb weiter zu behandeln.
Beschluss
Technische Details
ID: 35423
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=35423
Grunddaten
- TOP
- Ö 10
- Sitzung
- öffentliche Sitzung des Betriebsausschusses für das Theater und die VHS
- Gremium
- Betriebsausschuss Theater und VHS
- Datum
- Di., 08.12.2009
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Beratung
- öffentlich
- Federführend
- E 42 - Volkshochschule
- Status
- gemischt