TOP 6Öffentlich

Integriertes Handlungskonzept für das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt; hier: Aachen-Nord

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Frau Ariens berichtete im Rahmen einer Präsentation ausführlich zum Thema. Die Präsentation ist dem Protokoll als Anlage beigefügt.

Die Vorsitzende dankte der Vortragenden für den anschaulichen Vortrag.

Frau Wilms dankte der Vortragenden ebenfalls und wies darauf hin, dass viel von dem Projekt Aachen-Ost übernommen wurde und appellierte, sich nicht in 100 oder mehr Projekte zu „verwuseln“ sondern eine gute Vernetzung zu schaffen durch regelmäßigen Austausch der Projekte und Absprachen untereinander. Sie äußerte die Hoffnung, dass die Lenkungsgruppe darauf achten werde. Aachen-Nord sei kein homogener Bereich; die Gemeinsamkeiten der einzelnen Gebiete müsste gesucht und gefunden werden. Der Rehmplatz könnte mit Schülern, Jugendlichen, aber auch Erwachsenen gemeinsam gestaltet werden. Letztlich sprach sie die Hoffnung aus, dass alle Maßnahmen zu Ende gedacht und auch zu Ende geführt werden.

Herr Linden schloss sich den Ausführungen und den Dankesworten der Frau Wilms an und ergänzte, dass ihm die Zielformulierungen teilweise nicht konkret und griffig genug seien und sich damit einer Überprüfbarkeit entzögen. Herr Linden bat weiter, die Förderrichtlinien sowie die Entscheidungsstrukturen zu erläutern und die Grenzen des Projektes zu skizzieren.

Frau Ariens antwortete dazu, dass alle Akteure bei der Definition von Projekten und der Festsetzung von Prioritäten involviert seien. Auch die Weiterführung der Projekte werde gemeinsam mit Politik, Verwaltung und den beteiligten Institutionen entschieden. Die Grenzen des Machbaren erläuterte sie am Beispiel des „Hauses der Identität und Integration“ (HII) im Stadtteil Aachen-Ost. Dort wird der Umbau der Nadelfabrik kofinanziert. Die Einrichtungen, die im HII tätig sind, können jedoch keine Fördermittel im Rahmen dieses Projektes für die laufende Arbeit erhalten. Dafür gäbe es allerdings andere Fördertöpfe.

Frau Behlau fragte, inwieweit Künstler und Senioren mit ins Boot genommen würden. Die Kreativgruppe Süsterfeld wolle zum Bespiel dort bleiben. Sie regte darüber hinaus an, das Ludwig Forum, den sanierten Garten und die Musikschule weiterhin für Kunstprojekte zu nutzen.

Frau Ariens erwiderte hierzu, dass es ein noch offenes Verfahren sei und dass im Beteiligungsprozess im Viertel alle Akteuren mitgenommen würden.

Frau Stöber dankte der Vortragenden und fragte, ob in der Talstraße dort die Jugendlichen eingebunden seien. Diese Einbindung sei nämlich eine Chance für die Jugendlichen, selbst etwas zu schaffen. Frau Ariens erwiderte, dass eine solche Einbindung über flankierende Fördertöpfe gefördert werde. Der Dialog mit der Leitung der „Offenen Türe“ (Talbotstr.) laufe, sei aber nicht ganz einfach.

Abschließend dankte Frau Höller-Radtke der Vortragenden und schlug vor, Anfang nächsten Jahres erneut einen Sachstandsbericht einzuholen. Im Übrigen werde der Ausschuss das Projekt intensiv begleiten. Sie appellierte an das Projektteam, die Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen und nicht die Fehler, die im Projekt Stadtteil Aachen-Ost gemacht wurden, zu wiederholen.

Beschluss

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die Ausführungen der Verwaltung einstimmig zu Kenntnis.
Technische Details

Grunddaten

TOP
Ö 6
Sitzung
öffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Integration und Demographie
Gremium
Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie
Datum
Do., 25.03.2010
Uhrzeit
17:05
Anlass
Öffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Federführend
FB 02 - Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa
Status
öffentlich