Landschaftswacht Aachen hier: Vorstellung der Beauftragten sowie mündlicher Bericht über die getätigten Aufgaben
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Herr Hagemann teilt den Beiratsmitgliedern mit, dass es Aufgabe der Landschaftswacht ist, die Stadt Aachen über nachteilige Veränderungen in der Landschaft zu benachrichtigen und darauf hinzuwirken, dass Schäden von Natur und Landschaft abgewendet werden.
Dabei haben die Mitglieder der Landschaftswacht ihr Augenmerk insbesondere auf Veränderungen in den Naturschutzgebieten, geschützten Landschaftsbestandteilen, an Naturdenkmalen und im Landschaftsschutzgebiet zu richten.
Sie sollen Meldungen abgeben bei ungenehmigten baulichen Anlagen, Abgrabungen und Anschüttungen, bei wilden Müllkippen, bei sonstigen Müllansammlungen, bei verbotswidrigen Fällungen oder Beschädigung an Bäumen, Hecken und sonstigen Gehölzen, bei ungenehmigten Anlagen von Tiergehegen und Fischteichen, bei Abbrennen von Bodendecken auf Feldrainen, Böschungen, nicht bewirtschafteten Flächen und Wegrändern, bei ungenehmigten Reklameschildern, bei Verletzen der Leinenpflicht für Hunde in Schutzgebieten, bei unerlaubten Grillen in der freien Landschaft, bei verbotwidrigen Befahrens von gesperrten Wegen und Straßen.
Den Mitgliedern des Landschaftsbeirates wird eine Liste der Landschaftswarte für den Bereich der Stadt Aachen ausgehändigt.
Bezüglich der in letzter Zeit durchgeführten Aktivitäten teilt Herr Hagemann mit, dass er ca. 60 Meldungen erhalten hat, die sich auf wilden Müll, Riesenbärklau, defekte oder entfernte Schautafeln und Schilder, umgestürzte Bäume und Heckrodungen beziehen
Er führt weiterhin aus, dass es äußerst wichtig ist, dass die Landschaftswarte durch ihre Anwesenheit die Bürger informieren können.
Aufgrund der eingegangenen Meldungen wurden in der Vergangenheit 6 Tonnen Schrott und 35 Tonnen Müll aus der freien Landschaft beseitigt und entsorgt.
Herr Hagemann weist darauf hin, dass die Arbeit mit „Spektrum“ intensiviert werden soll. In einer der nächsten Sitzungen wird er ausführlich über die Arbeit von „Spektrum“ berichten.
Herr Mayr regt an, dass die Tätigkeit der Landschaftswarte nochmals in der Presse dargestellt werden soll.
Auf die weitere Frage von Herrn Mayr, ob es in den Naturschutzgebieten besondere Vorkommnisse gibt, teilt Herr Hagemann mit, dass dies nicht der Fall ist.
Herr Mayr schlägt vor, dass für den Bereich des FFH Gebietes Brander Wald besondere Kräfte einzusetzen sind.
Herr Dr. Aletseee weist darauf hin, dass die Hunde ein besonderes Problem darstellen. Dies gilt insbesondere für den Brander Wald.
Herr Kaiser von der Landschaftswacht teilt mit, dass dies auch für den Bereich des Rabentales gilt.
Frau Schubert regt an, dass man Hundewiesen errichten soll.
Herr Dr. Aletsee und Herr Helmig halten in Informationsschreiben im Zusammenhand mit dem Hundesteuerbescheid für sinnvoll.
Herr Herpertz fordert, dass die städtischen Ordnungskräfte verstärkt in den Schutzgebieten einzusetzen sind und ein entsprechender Antrag an die Politik zu richten ist.
B e s c h l u s s :
Der Landschaftsbeirat beschließt einstimmig, dass durch die Untere Landschaftsbehörde eine Vorlage für die politischen Gremien zu fertigen ist, wonach der städtische Ordnungsdienst verstärkt gegen Hundehalter in den Schutzgebieten einzusetzen ist.
Für diesen Tagesordnungspunkt liegen noch keine Beratungsergebnisse vor.
Technische Details
ID: 37666
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=37666
Grunddaten
- TOP
- Ö 4
- Sitzung
- öffentliche Sitzung des Landschaftsbeirates
- Gremium
- Naturschutzbeirat
- Datum
- Mi., 05.05.2010
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche Sitzung
- Status
- öffentlich