10. Juni 2010 um 17:00, Verwaltungsgeb. Mozartstraße Zi.207
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Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche stärkenAntrag der SPD Fraktion vom 31.03.2010

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Ratsfrau Reuß dankt der Verwaltung für die ausführliche und detaillierte Vorlage. Ihr sei klar, dass die Mittel z.Zt. nicht bereitgestellt sind. Sie bittet jedoch, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Auch Ratsfrau Wilms bedankt sich für die Vorlage und schlägt vor, zunächst die Studie abzuwarten, um dann im kleineren Kreis die konkrete Entwicklung fort zuführen.

Herr Reissen hebt die gute Arbeit der Barockfabrik hervor. Seiner Meinung nach gibt es Defizite im Bereich der Vernetzung, insbesondere zu den Schulen. Da dies mit dem vorhandenen Personal der Barockfabrik nicht zu leisten ist, schlägt er vor, in Anlehnung an die Stadt Neuss, die 40.000 Euro für den Einsatz von zusätzlichem Personal einzusetzen.

Herr Olaf Müller verweist zunächst auf die Vorlage und informiert - unter Bezugnahme auf die Anmerkung des Herrn Reissen - dass HerrBaum in Neuss für die Aufgabe der Vernetzungsarbeit freigestellt wurde. Darüber hinaus verweist er auf ähnliche Probleme in der Stadt München.

Herr Olaf Müller betont ausdrücklich, dass die 40.000 Euro nicht vorhanden sind, sondern, dass diese innerhalb des Kulturbetriebes an anderen Stellen eingespart wurden. Herr Müller informiert den Betriebsausschuss Kultur, dass nur auf Grund von Überstunden, auch im Bereich des Kulturservice, diese vielfältigen und zunehmenden Aufgaben bewältigt werden können. Herr Olaf Müller erklärt, dass der Einsatz des Personals im Kulturbetrieb über das normale Maß hinausgeht und verweist in diesem Zusammenhang auf seine Fürsorgepflicht gegenüber dem Personal.

Er betont, dass die Qualität als zielgerichtetes Angebot wichtiger als die Quantität sei.

Unter Bezugnahme auf die Anmerkung von Ratsfrau Reuß erklärt er, dass ggf. auf einzelne Projekte verzichtet werden muss, da hierfür die finanziellen Mittel fehlen.

Die Vorsitzenden, Bürgermeisterin Dr. Schmeer, hält zusammenfassend fest, dass die Verwaltung vorschlagen soll, welche Projekte entfallen.

Ratsherr Pilgram bezeichnet sowohl den Einsatz der o.g. 40.000 Euro als auch die Überlastung der Mitarbeiter des Kulturbetriebs als Problem. Ratsfrau Reuß schließt sich dieser Meinung an. Herr Reissen betont die Wichtigkeit der Einbeziehung der Schulen. Er sei bereit, am Konzept mitzuarbeiten.

Es folgen weitere Wortmeldungen von Ratsfrau Wilms und Ratsfrau Crumbach-Trommler.

Beschluss

Beschluss 38/4/2010: Der Betriebsausschuss Kultur beschließt einstimmig: Der Betriebsausschuss Kultur nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis, stimmt der Stärkung des Bereichs kulturelle Bildung zu und beauftrag die Verwaltung entsprechend der Vorlage fortzufahren und im Geschäftsbereich Barockfabrik die finanzielle und konzeptionelle Machbarkeit für eine zentrale Anlaufstelle für Kinder- und Jugendkultur zu prüfen.
Technische Details

Grunddaten

TOP
Ö 4
Sitzung
öffentliche Sitzung des Betriebsausschusses Kultur
Gremium
Betriebsausschuss Kultur
Datum
Do., 10.06.2010
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche Sitzung
Vorlage
Empfehlungsvorlage (inaktiv)
Beratung
öffentlich
Federführend
Kulturservice
Status
gemischt