15. Dezember 2011 um 17:00, Verwaltungsgebäude Marschiertor
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Laurentiusstraße, Anpassung der der Verkehrsanlagen für das FamilienzentrumAusführungsbeschluss

FB 61/0567/WP16 · Entscheidungsvorlage

Laurentiusstraße, Anpassung der Verkehrsanlagen für das FamilienzentrumAusführungsbeschluss

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Auf Nachfrage des Herrn Ferrari von der Fraktion Grüne erläutert Frau Poth für die Verwaltung, dass durch die Bordsteinführung im Einmündungsbereich zur Laurensberger Straße und zur Laurentiusstraße verkehrsrechtlich eine Vorrang-/Nachrrangsituation geschaffen werde. An der ohnehin übergeordneten Laurensberger Straße sei die Beibehaltung des Bordsteines denkbar. Für die Einmündung in die Laurentiusstraße werde jedoch der niveaugleiche Ausbau ohne Bordsteinführung empfohlen, da auf diese Weise die in Tempo 30-Zonen übliche Rechts-vor-Links-Regelung geschaffen werde.

Herr Ferrari schlägt vor, der Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg die Entscheidung über die jeweilige Ausgestaltung der Einmündungsbereiche zu überlassen.

Der Vorsitzende, Herr Jahn, lässt nach kurzer Wortmeldung des Herrn George über den Beschlussvorschlag der Verwaltung einschließlich der Ergänzung zu den Einmündungsbereichen abstimmen.

Beschluss

Der Mobilitätsausschuss empfiehlt der Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg, den Ausführungsbeschluss für die Anpassung der öffentlichen Verkehrsfläche Laurentiusstraße an den Neubau des Familienzentrums auf der Grundlage des Plans 2010_011_L1 zu fassen. Die bauliche Ausführung der Einmündungsbereiche in die Laurensberger Straße und in die Laurentiusstraße soll entsprechend dem Beschluss der Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg ausgeführt werden.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Mobilitätsausschussempfiehlt der Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg, den Ausführungsbeschluss für die Anpassung der öffentlichen Verkehrsfläche Laurentiusstraße an den Neubau des Familienzentrums auf der Grundlage des Plans 2010_011_L1 zu fassen.

Die Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg fasst den Ausführungsbeschluss für die Anpassung der öffentlichen Verkehrsfläche Laurentiusstraße an den Neubau des Familienzentrums auf der Grundlage des Plans 2010_011_L1.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Grundlage der vorliegenden Ausbauplanung ist der städtebauliche Entwurf, der dem Bebauungsplan 927 zugrunde lag. Dieser sieht vor, dass auf dem Gelände des derzeitigen Parkplatzes ein Familienzentrum entsteht.

Der Bebauungsplan wurde am 01.09.2010 in der Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg und am 02.09.2010 im Planungsausschuss beraten. Der Rat fasste am 08.09.2010 den Satzungsbeschluss. Mit der öffentlichen Bekanntmachung am 10.12.2010 wurde der B-Plan rechtskräftig und soll zeitnah umgesetzt werden.

Im Bebauungsplan ist die Aufteilung der öffentlichen Verkehrsflächen als unverbindliche Planung hinterlegt. Insofern ist mit der Beratung des Bebauungsplanes gleichzeitig die funktionale Aufteilung der Verkehrsfläche abgehandelt, die ansonsten in einem Planungsbeschluss festgelegt wird.

1.Planung

Der Bebauungsplan 927 sieht vor, einen Teil der heutigen Parkplatzfläche in eine Fläche für Gemeinbedarf umzuwandeln, um an dieser Stelle ein Familienzentrum zu errichten. Auf der verbleibenden öffentlichen Verkehrsfläche werden Parkstände ergänzt, bzw. anders geordnet, um trotz der entfallenden Parkstände ein Parkraumangebot für 49 PKW, davon einen Behinderten- Parkplatz, zu schaffen. 10 Parkstände dienen dem Stellplatznachweis für das Familienzentrum und sind im Bebauungsplan als Fläche für den Gemeinbedarf ausgewiesen.

2.Ausbaustandard

Oberbau

In der Ausführung werden die Bereiche Fahrbahn, Parkstreifen und Gehwege unterschieden.

Die Fahrbahn kann erhalten bleiben und muss nur in den beiden Einmündungsbereichen an die neue Bordsteinführung angepasst werden.

Die Parkstreifen werden in Betonpflaster ausgeführt. Die Gehwege werden mit Betonplatten befestigt und durch taktile Leitstreifen und Nullabsenkungen barrierefrei gestaltet (s.u.).

Fahrbahn Bkl. III RStO:

3,5 cm Asphaltdeckschicht

5 cm Binder

14 cm Bitutragschicht

32,5 cm Frostschutzschicht 0/45

55 cm Gesamtstärke

Parkstreifen

8cm Betonpflaster 10/20

3-5cm Brechsand/Splitt 0/5

20cm HGT 0/45

23cm Frostschutzschicht 0/45

55cm Gesamtstärke

Gehweg

8cm Betonplatten 30/30

3-5cm Brechsand/Splitt 0/5

15 cm HGT 0/45

13cm Frostschutzschicht 0/45

40cm Gesamtstärke

Entwässerung

Fahrbahn, Parkstreifen und Gehwege werden wie bisher über Rinnen und Straßenabläufe entwässert. Es sind nur geringfügige Anpassungsarbeiten erforderlich.

Ausstattung

Im Ausbaubereich sind in der Nähe des zukünftigen Eingangs zum Familienzentrum 6 Fahrradbügel vorgesehen, die als verzinkte Rohrrahmen zur Ausführung kommen.

Beleuchtung

Die derzeitige Beleuchtung bleibt im Wesentlichen erhalten. Zwei Leuchten werden umgesetzt und zwei entfallen.

Begrünung

Zur Umsetzung der Planung müssen in der Verkehrsfläche 8 Bäume gefällt werden, zwei Bäume können innerhalb der Verkehrsfläche neu gepflanzt werden. Diese negative Baumbilanz wurde im Umweltbericht berücksichtigt und bei der Bemessung der Ausgleichsmaßnahmen eingerechnet.

.

3.Barrierefreiheit

Die Aspekte der Barrierefreiheit werden beim geplanten Ausbau berücksichtigt. Die vorgesehenen Betonplatten im Gehweg gewährleisten die Begehbarkeit und Berollbarkeit auch für mobilitätseingeschränkte Personen. Als Leitlinie ist ein Streifen aus dunklen Rippenplatten mit Aufmerksamkeitsfeldern aus dunklen Noppenplatten vorgesehen. Der Höhenunterschied von 3cm an den Querungstellen dient als Tastkante für Blinde und Sehbehinderte. Nullabsenkungen zur Fahrbahn an den Querungsstellen werden durch Noppenplatten taktil abgesichert.

4.Kosten

Die Kosten wurden auf der Basis der vorliegenden Planung mit 120.000€ ermittelt.

5.Verkehrsführung während der Bauzeit

Für den Individualverkehr wird für den Ausbau der Straßeneinmündungen eine kurzzeitige Umleitung über die Pannhauser Straße vorgesehen, für den ÖPNV wird die Abstimmung vor Vergabe der Straßenbaumaßnahme erfolgen.

6.Terminplanung

Baubeginn ist für Dezember 2011 eingeplant. Die Arbeiten beginnen mit den Baumfällarbeiten.

Auswirkungen

finanzielle Auswirkungen

Investive Auswirkungen

Ansatz

2011

fortgeschriebener Ansatz 2011

Ansatz 20xx ff.

fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

115.200

115.200

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausrechende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausrechende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

2011

fortgeschriebener Ansatz 2011

Ansatz 20xx ff.

fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folgekosten (alt)

Folgekosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

4.800

4.800

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausrechende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausrechende Deckung vorhanden

Abstimmungsergebnis

Einstimmig
Technische Details

Hauptdokument

Hauptdokument

Vorlage.pdf

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 11
Sitzung
öffentliche Sitzung des Mobilitätsausschusses
Gremium
Mobilitätsausschuss
Datum
Do., 15.12.2011
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
3.2.2026
Inhalt abgerufen
3. Februar 2026 um 14:54