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AG Charlemagne hier: Vorschlag zur Organisation der in der trinationalen Vereinbarung beschriebenen Beteiligung der Politik

FB 02/0062/WP16 · Entscheidungsvorlage

AG Charlemagne hier: Vorschlag zur Organisation der in der trinationalen Vereinbarung beschriebenen Beteiligung der Politik

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Beratungsergebnis:verwiesen

Beratung

Herr Schultheis erinnert zu Beginn der Diskussion an den Wunsch der Politik, eingebunden zu sein. Herr Hissel erinnert mit Verweis auf die Vorlage, deren Inhalt den kleinsten gemeinsamen Nenner darstelle, dass es sich bei der AG Charlemagne um eine Arbeitsgemeinschaft handele, die sich auf kleine Bereiche konzentriere; gleichwohl sei ihr Ziel, die Politik einzubinden. Hierzu seien zweimal jährlich gleich lautende Vorlagen geplant. Herr Bausch dankt Herrn Hissel für seine Ausführungen und betont, dass es nicht sein könne, dass die Verwaltung entschieden habe, die Politik nicht zu beteiligen. Eine Einbindung der Politik der verschiedenen Partner hält Herr Bausch - seinen Angaben zufolge auch die Projekt-Nachbarn - für wichtig und deshalb die Ausarbeitung der Verwaltung für enttäuschend. Zur Begleitung und Beteiligung sei jedoch kein großes Gremium nötig. Auch Frau Schmitt-Promny zeigt sich von der Vorlage enttäuscht; die Themenstellung sollte gemäß den Aufgaben der AG Charlemagne erfolgen. Sie befürwortet ein kleines Gremium und ein Treffen mit den Gremien der beteiligten Länder und schlägt eine Art ’Aufsichtsrat’ aus Politik und Verwaltung vor. Herr Bausch betont nochmals die aus seiner Sicht vorhandene Notwendigkeit eines entsprechenden Gremiums und schlägt hierfür zwei Treffen pro Jahr – ggf. unter Ausnutzung bereits bestehender Institutionen wie ’Runder Tisch’ o.ä. – vor. Laut Frau Schlick kann auch die CDU der Verwaltungsvorlage nicht folgen und regt den Entwurf einer kleineren Beteiligungsstruktur an. Herr Schultheis schlägt vor, die Vorlage nur zur Kenntnis zu nehmen und die Verwaltung zu beauftragen, weitere Vorschläge entsprechend der Struktur der AG Charlemagne zu entwickeln. Herr Janßen möchte die Vorläufigkeit begrenzt wissen. Herr Hissel weist darauf hin, dass die Kooperation mit den Nachbarn auch Schwierigkeiten in sich birgt. Er möchte den Vorschlag von Herrn Bausch aufgreifen, das Café Charlemagne zu nutzen. Herr Sellung zeigt sich von Herrn Bauschs Äußerungen verwundert, da die Stadt Aachen in ihrer Planung, ein gemeinsames Gremium zu bilden, ausgebremst worden sei. Eine Einstimmigkeit hierfür sei leider nicht zu erzielen gewesen. Frau Schmitt-Promny möchte die Beauftragung der Verwaltung, neue Vorschläge zu entwickeln, möglichst konkret fassen. Frau Schlick sieht die Möglichkeit, dem Café Charlemagne durch den Prozess Inhalte zu geben und schlägt eine Änderung des Beschlussvorschlages dahingehend vor, dass weitere Vorschläge der politischen Beteiligung entwickelt werden sollten. Herr Hissel weist auf die Kooperationspartner hin, Herr Hasse ergänzt, dass das geplante Gremium keine Beschlussfähigkeit habe. Herr Schultheis erklärt, dass man aus den Erfahrungen lernen müsse und unterstützt ebenfalls eine Ergänzung des Beschlussvorschlages.

Die vorgelegten Projekt-/Themenvorschläge werden positiv aufgenommen. Das am 06.02.2012 stattfindende 1. Trinationale Einzelhandelsforum bewertet Frau Schmitt-Promny als sehr gut; dies habe mit den Belangen und alltäglichen Fragestellungen des Grenzraums zu tun. Auch im Café Charlemagne sollten Themen der Region konkret beraten werden. Auch Herr Bausch ist der Meinung, dass sich wichtige Themen im Arbeitsprogramm widerspiegeln sollten; Wiederholungen wie etwa ein nochmaliger grenzüberschreitender Veranstaltungskalender sollten jedoch vermieden werden. Nachfolgend erfolgt ein Austausch zum Entwurf des Jahresprogramms der AG Charlemagne, an dem sich Frau Schmitt-Promny, Herr Schultheis, Herr Bausch, Herr Sellung und Herr Hissel beteiligen. Der Programmvorschlag wird einstimmig zustimmend zur Kenntnis genommen.

Dann fasst der Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft folgenden geänderten

Beschluss

Der Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft nimmt den Vorschlag des Vorstandes der AG Charlemagne zur politischen Beteiligung zur Kenntnis. Er beauftragt die Verwaltung, weitere Vorschläge der politischen Beteiligung zu entwickeln und dem Ausschuss vorzulegen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft nimmt den Vorschlag des Vorstandes der

AG Charlemagne zur politischen Beteiligung zustimmend zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung entsprechend zu verfahren.

Erläuterungen

AG Charlemagne –

Vorschlagzur Organisation der in der trinationalen Vereinbarung beschriebenen Beteiligung der Politik

Sachlage:

I. Politische Beteiligung in der AG Charlemagne

Es wurdenauf Arbeits- und Vorstandsebene der Arbeitsgemeinschaft Charlemagne umfangreiche Überlegungen dazu angestellt, wie und in welcher Form die von allen gewünschte politische Beteiligung der Räte und Gremien der beteiligten Partner in und zu der AG Charlemagne organisiert werden kann.

Im Ergebnis zeigte sich, dass ein eigenständiges Gremium, in dem alle politischen Kreise der trinationalen Partner proportional repräsentiert würden, in einem ungleichgewichtigenGrößenverhältnis zu den zu beratenden Inhalten stehen würde.Hinzu kommt, dass es große nationale Unterschiede gibt hinsichtlich des gewünschten Umfangs bzw. der Intensität der Beteiligung.

Vor diesem Hintergrund besteht der am 22.11.2011 einstimmig gefasste Vorschlag des Vorstandes der AG-Charlemagne darin, die politische Legitimation und Steuerungsmöglichkeit in den bestehenden Strukturen zu suchen und diese durch eine entsprechend strukturierte Informationsversorgung zu den notwendigen Entscheidungen zu befähigen.

Vorschlag zur Beteiligung der bestehenden politischen Gremien:

  1. Zweimal jährlich gibt es eine gleichlautende schriftliche Vorlage, die die Partner der AG ihren jeweiligen Gremien/Räten/Ausschüssen zur Beratungvorlegen. Begrüßt wird, wenn diese Beratung unter Anwesenheit eines Vertreters aus einem Nachbarland stattfindet.
  2. Einmal jährlich gibt es eine trinationale Veranstaltung ähnlich dem Café Charlemagne im Mai 2011, zu dem Vertreter aller Gremien eingeladen werden. Dort soll neben einem Jahresbericht über die Aktivitäten der AG anhand eines Themas ein Austausch unter den Gremienvertretern stattfinden.
  3. Es wird eine Webplattform eingerichtet auf der die wesentlichen Termine und Inhalte der AG Charlemagne eingesehen werden können.

II. Jahresprogramm der AG Charlemagne in 2012

Die bisherigen Planungen sehen neben den regelmäßigen Sitzungen der Arbeitsgruppe (1x monatlich) und des Vorstandes (2x jährlich) für das Jahr 2012 folgende Aktivitäten vor:

1. Quartal 2012

  • Gleichlautende Vorlagen zum Thema Poltische Beteiligung bei allen Partnern der AG Charlemagne
  • 6. Februar 2012: Organisation des 1. Trinationalen Einzelhandelsforums in Eupen
  • 1. Runder Tisch zum Thema „Durchlässigkeit der Arbeitsmärkte in der Region“

2. Quartal 2012

  • 26.Mai 2012Organisation und Beteiligung der AG am Dreiländertag in Kerkrade
  • 2. Café Charlemagne; Veranstaltung zur politischen Beteiligung der Räte und Gremien der

AG Charlemagne

  • Informationsfahrt des Vorstandes der AG zum Eurodistrikt nach Basel (Trinationaler Zusammenschluss D-F-CH)

3./4. Quartal 2012

  • Gleichlautende Vorlage mit Jahresbericht 2012 bei allen beteiligten Partner-Gremien.

III. Haushalt der AG Charlemagne in 2012

In der als Anlage beigefügten Tabelle ist der zwischen allen beteiligten Partnern abgestimmte erste Haushaltsplan der AG Charlemagne für das Jahr 2012 beigefügt.

IV. Themengrafik

In der als Anlage beigefügten grafischen Darstellung sind die Themen und Aufgaben dargestellt, mit denen sich die Arbeitsgemeinschaft Charlemagne beschäftigt. Dabei ist zu unterscheiden zwischen federführend durchgeführten Projekten und der Beteiligung an anderen Kooperationen/Arbeitsgemein-schaften und Vereinigungen.

Weitere Dokumente (2)

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Technische Details

Hauptdokument

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Metadaten

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Ö 3
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft
Gremium
Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft
Datum
Mi., 01.02.2012
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 02 - Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 21:53