Bilanz des Frauenförderplans 2001 - 2011
FB 11/0130/WP16 · Entscheidungsvorlage
Beratung
Herr Höfken verweist auf die Dezernentenstatistik, die seiner Ansicht nach nur eine geringe Aussagekraft hinsichtlich der Frauenförderung habe.
Frau Griepentrog bemängelt, dass zum Teil keine Vergleichbarkeit der Daten möglich ist, da nicht durchgängig die gleichen Jahre (2001 und 2011) miteinander verglichen werden.
Herr Dr. Barth berichtet, dass mittlerweise überwiegend Frauen im Öffentlichen Dienst eingestellt werden. So seien in dieser Woche von den zehn eingestellten Anwärtern sieben Frauen.
Frau Finken bestätigt einerseits die Ausführungen von Herrn Dr. Barth, dass auch aus ihrer Erfahrung der Anteil der weiblichen Mitarbeiterinnen zunehme. Andererseits macht sie aber deutlich, dass in den höheren Besoldungs-/Entgeltgruppen noch immer ein Ungleichgewicht zugunsten der männlichen Kollegen bestehe.
Herr Hammers erklärt, dass diese Rückschau sehr aufwendig war und der Fokus zukünftig nicht nur auf Frauenförderung sondern auf ein ganzheitliches Personalkonzept ausgerichtet wird.
Der Personal- und Verwaltungsausschuss beschließt einstimmig:
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Personal- und Verwaltungsausschuss nimmt die als Zwischenbericht vorliegende „Bilanz des Frauenförderplans 2001 – 2011“ zur Kenntnis.
Der Rat der Stadt nimmt die als Zwischenbericht vorliegende „Bilanz des Frauenförderplans 2001 – 2011“ zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Nach dem geltenden Frauenförderplan der Stadt Aachen berichtet der Fachbereich Personal- und Organisation in Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro über den Stand der Personalentwicklung und der durchgeführten Maßnahmen. Im letzten Jahr hat die Frauenunion Aachen richtigerweise auf die ausstehende Berichterstattung hingewiesen.
Mit dem hier vorliegenden Papier wurden die Strukturdaten der letzten zehn Jahre aufbereitet und bilden so eine fundierte Basis zur Ableitung und Entwicklung von zukünftigen Aktivitäten zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern.
Zukünftig sollen neben den Belangen von Frauen auch die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre im Sinne einer Chancengleichheit für alle Mitarbeiter/innen, unabhängig von Behinderung, sexueller Identität, Alter oder religiöser, sozialer und kultureller Herkunft, Berücksichtigung finden. Die Vielfalt dieser unterschiedlichen Lebensformen und damit einhergehenden Potenziale soll in Zukunft als wertvolle Erkenntnis zur Gestaltung unserer Arbeitsprozesse nutzbar gemacht werden.Mit dieser Intention ist die Stadt Aachen im Jahr 2009 auch der „Charta der Vielfalt“ beigetreten.
Die aus dem vorliegenden Bericht abzuleitenden Aktivitäten zur Gleichstellung von Frauen und Männern stehen dabei nicht für sich, sondern werden vielmehr in ein zukünftiges ganzheitliches Personalmanagementkonzept integriert. Frauenförderung bzw. die Gleichstellung von Frauen und Männern ist somit im Sinne einer Chancengleichheit für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter integraler Bestandteil des Personalmanagements der Stadt Aachen.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen:
-keine-
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Technische Details
ID: 52688
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=52688
Hauptdokument
Hauptdokument
Vorlage.pdf
Metadaten
- TOP
- Ö 10
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Personal- und Verwaltungsausschusses
- Gremium
- Personal- und Verwaltungsausschuss
- Datum
- Mi., 05.09.2012
- Uhrzeit
- 10:15
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- FB 11 - Fachbereich Personal, Organisation
- Geändert
- 24.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 23. Februar 2026 um 23:59