TOP 4Öffentlich

Reorganisation des Aachener Stadtbetriebes

E 18/0095/WP16 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Beigeordneter Dr. Barth erklärt ergänzend zur Vorlage, dass in der eingesetzten Arbeitsgruppe für die Reorganisation äußerst konstruktiv und gut zusammen gearbeitet werde. In dieser Arbeitsgruppe sei auch der Personalrat eingebunden, der sich ebenso konstruktiv an der Mitarbeit beteilige. Die bisherigen Diskussionen würden gemäß der Vorgabe, die Eigenständigkeit des Stadtbetriebes zu erhalten, geführt. Die Arbeiten seien bereits auf einem guten Stand angelangt und man könne davon ausgehen, dass dem Ausschuss etwa Ende diesen Jahres bzw. in der ersten Sitzung des neuen Jahres das Abschlussergebnis vorgelegt werde.

Herr Lennartz, als Leiter der Arbeitsgruppe, erklärt, dass er den Ausführungen von Herrn Beigeordneten Dr. Barth beipflichte. Bezüglich der zeitlichen Planung sei man bereits zu Ergebnissen gekommen, die in der Gruppe so nicht erwartet worden sind. Das Ziel zum 01.01.2013 die neue Organisation des Stadtbetriebes umsetzen zu können, könne erreicht werden.

Ratsfrau Dr. Wolff fragt danach, ob bei der angestrebten Verschlankung der Abteilungen auch Personal freigesetzt bzw. zu kündigen sei.

Ratsherr Luczak entgegnet hierauf, dass die vom Ausschuss beschlossene Reorganisation nicht beinhalte, Personal freizusetzen. Es solle eine Optimierung erfolgen, um damit bessere und effizientere Ergebnisse zu erzielen.

Der Ausschussvorsitzende Ratsherr Haase erklärt, dass bereits in der Vergangenheit eine Reorganisation im Bereich der Müllabfuhr durchgeführt wurde, mit der eine Verbesserung erreicht worden sei.

Entlassungen habe es in diesem Bereich nicht gegeben.

Ratsherr Corsten erklärt beipflichtend, dass er für seine Fraktion sagen könne, dass es zu keinen Entlassungen kommen werde. Für die ausführlichen Darstellungen danke er der Arbeitsgruppe.

Ratsherr Blum bekräftigt, dass auch für seine Fraktion klar sei, dass es nicht zu einer Personaleinsparung als Folge der Reorganisation kommen dürfe. Zu glauben, dass man dann die Aufgabenzuwächse mit weniger Personal machen könne, sei Wunschdenken. Die vormaligen Untersuchungen der Müllabfuhr seien dafür ein Beispiel.

Ratsherr Luczak bedankt sich für die umfänglichen Ausführungen zu diesem TOP, fragt aber nach, warum die Neustrukturierung der Abteilung Grün- und Freiflächenpflege erst zuletzt in Arbeit genommen werde. Er gehe im Übrigen davon aus, dass die bezirklichen Arbeitskolonnen erhalten blieben.

Herr Narloch beantwortet die Fragestellung von Ratsherrn Luczak, dass gerade die Neustrukturierung der Abteilung Grün- und Freiflächenpflege mit viel mehr Aufwand verbunden sei, als dies bei den übrigen Abteilungen der Fall sei., somit solle dieser Abteilung die meiste Zeit eingeräumt werden.

Natürlich blieben auch die sechs stadtbezirklichen Arbeitskolonnen erhalten. Zusätzlich würden sechs Pflegebezirke in der Altstadt eingerichtet.

Beschluss

Der Betriebsausschuss Aachener Stadtbetrieb nimmt die Ausführungen der Betriebsleitung zur Kenntnis

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Betriebsausschuss Aachener Stadtbetrieb nimmt die Ausführungen der Betriebsleitung zur Kenntnis

Erläuterungen

Erläuterungen:

Mit gemeinsamen Ratsantrag der CDU Fraktion im Rat der Stadt und der Grüne Fraktion im Rat der Stadt vom 19.08.2011 ist die Verwaltung beauftragt worden, „ein Konzept zu entwickeln, um ehrenamtliches Engagement der Bürgerinnen und Bürger für die Grünflächen der Stadt Aachen zu fördern.

Mit weiterem gemeinsamen Ratsantrag der CDU Fraktion im Rat der Stadt und der Grüne Fraktion im Rat der Stadt vom 12.09.2011 ist die Verwaltung beauftragt worden, „ein Konzept für ein Grünflächenmanagement vorzulegen, welches die Zuständigkeit für Planung und Pflege der Grünflächen der Stadt miteinander verbindet, sowie Standards bei der Pflege und Unterhaltung festlegt.“

Die SPD Fraktion im Rat der Stadt hat mit Schreiben vom 01.12.2011 beantragt, die Verwaltung zu beauftragen, „ein Verfahren zu entwickeln, das bei Planungen der Stadt Folgekosten für die Pflege von Grünflächen u.ä. für den Stadtbetrieb ausweist und welches sicher stellt, dass die durch die Planung erforderlich gewordenen Maßnahmen vom Stadtbetrieb auch im erforderlichen Umfang durchgeführt werden können. Dazu ist es erforderlich, dass das Umweltamt die notwendigen Pflegemaßnahmen festschreibt und quantifiziert. Das entwickelte Verfahren soll im Betriebsausschuss Aachener Stadtbetrieb und im Planungsausschuss vorgestellt werden.“

Projekt Freiflächenmanagement:

„ Nach Vorlage durch den Fachbereich Personal und Organisation hat sich der Verwaltungsvorstand im Mai 2012 mit dem Thema befasst und der Verwaltung einen Arbeitsauftrag dahingehend erteilt,

- eindeutige Produktverantwortlichkeiten zu schaffen und Auftraggeber-/ Auftragnehmerbeziehungen im Bereich der Unterhaltung von Grün- und Freiflächen sowie Straßen zu gestalten sowie

- eine mögliche Änderung der Aufbauorganisation im Grünflächenmanagement zu prüfen.

Vor dem Hintergrund der vorstehenden Anträge und Aufträge wurde eine Organisationsuntersuchung für den Bereich Grün- und Freiflächen notwendig. Da jede Veränderung einer Organisationseinheit des E 18 auch Auswirkungen auf die Gesamtorganisation des E 18 hat, wurde es letztlich zwingend erforderlich, auch diese mit zu überprüfen und anzupassen.

Der Betriebsausschuss des Aachener Stadtbetriebes hat die beabsichtigte Reorganisation des E 18 in seiner Sitzung vom 03.05.2012 zustimmend zur Kenntnis genommen und die Bildung einer Projektgruppe unter Beteiligung des Personalrates befürwortet.

Dem Dienststellenpersonalrat des E 18 wurde die Maßnahme mit Vorlage vom 14.06.2012 vorgestellt. Er hat in seiner Sitzung am 03.07.2012 beschlossen, an den Projektgruppensitzungen aktiv teilzunehmen.

Gemäß dem als Anlage beigefügten Projektauftrag wurden folgende Projektziele als verbindliche Arbeitsgrundlagevereinbart:

1. Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation,

2. Verschlankung der bisherigen Organisationseinheiten,

3. Neuorganisation der Verantwortlichkeiten und Prozesse im Bereich Garten- und Landschaftspflege

4. Grundlagen für Folgeprojekte schaffen:

- Betriebsführungssystem

- Auftraggeber- / Auftragnehmerverhältnis

- Steuerung über Kennzahlen

- Sicherstellung von Compliance.

Die Veränderungen in der Aufbauorganisation des Aachener Stadtbetriebes sollen spätestens zum 01.01.2013 in Kraft getreten sein.

In der 1. Projektgruppensitzung am 14.08.2012 wurde die Optimierung der Aufbauorganisation bis zur 2. Hierarchieebene erarbeitet. In der 2. Projektgruppensitzung am 22.08.2012 wurden den neu gebildeten Geschäftsbereichen die entsprechenden Aufgaben zugewiesen. Hieraus ergibt sich der nachstehende Entwurf einer neuen Aufbauorganisation:

Dieses Organigramm wurde am 23.08.2012 allen Abteilungsleiter/innen zur Kenntnis gebracht. Hiermit wurde der Arbeitsauftrag verbunden, unter Beteiligung der betroffenen Mitarbeiterschaft die jeweiligen Organisationsstrukturen unterhalb der 2. Hierarchieebene vorzubereiten und der Projektgruppe zu folgenden Terminen vorzustellen:

- 06.09.2012 die Geschäftsbereiche 1 und 2

- nachfolgend die Geschäftsbereiche 3 und 5

- abschließend der Geschäftsbereich 4.

Über den weiteren Fortgang des Reorganisationsprozesses wird unaufgefordert berichtet.

Weitere Dokumente (1)

Projektauftrag
1.4 MB · PDF

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Technische Details

Hauptdokument

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Metadaten

TOP
Ö 4
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses für den Aachener Stadtbetrieb
Gremium
Betriebsausschuss Aachener Stadtbetrieb
Datum
Di., 11.09.2012
Uhrzeit
16:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 18 - Aachener Stadtbetrieb
Geändert
24.2.2026
Inhalt abgerufen
24. Februar 2026 um 00:04