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Arbeitsgruppe Schulsekretariate: Stellungnahme zu den Eingaben des Rhein-Maas-Gymnasiums und des Couven-Gymnasiums zum neuen Personalbemessungssystem

FB 11/0157/WP16 · Kenntnisnahme

Arbeitsgruppe Schulsekretariate:Stellungnahme zu den Eingaben des Rhein-Maas-Gymnasiums und des Couven-Gymnasiums zum neuen Personalbemessungssystem

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Herr Carl für das Couven-Gymnasium und Frau Hinrichs für das Rhein-Maas-Gynmasiumerläutern nochmals ihre Anträge, wobei sie die durchgeführten Erhebungen anzweifeln. Sie betonen, dass viele Funktionen der Schulsekretärinnen unterschätzt würden. Herr Baltasar erläutert aus Sicht des Fachpolitikers in einem ausführlichen Vortrag die Diskussion, die im Schulausschuss geführt wurde. Er verweist besonders darauf, dass der Beschluss in den Jahren 2013/2014 noch mal evaluiert werden sollte. Er verweist auch auf die zukünftige Selbständigkeit der Schulen mit eigenem Haushalt, was dann auch wieder mehr Arbeit bedeuten würde. Herr März bemängelt, dass die Schulleitungen nicht beteiligt wurden und verweist auf das positive Ergebnis der Schulentwicklungswerkstatt zum Thema Förderschulen. Er erinnert an den SPD-Antrag im Schulausschuss und empfiehlt, dass sich Sekretärinnen und Schulleitung noch einmal zusammen setzen sollten. Herr Dr. Otten betont, dass die CDU sich in dieser Angelegenheit wegen der hohen Priorität intensive Gedanken gemacht habe. Er verweist darauf, dass auch der Personalrat zugestimmt habe. Herr Schultheis bittet aufgrund der neuen Erkenntnisse darum, die Angelegenheit im Schulausschuss noch einmal zu beraten. Dem stimmt Herr Dr. Otten zu. Herr Deumens bemängelt für die Linke das Messen mit der Stoppuhr und vermisst eine entsprechende Würdigung der vielfältigen Aufgaben der Sekretärinnen. Herr Carl begrüßt die erneute Evaluierung und Frau Hinrichs verweist noch einmal darauf, dass zukünftig immens mehr Arbeit auf die Sekretärinnen zukommen würde. Frau Herff bemerkt abschließend, dass ein Mehrbedarf an vielen Schulen festgestellt wurde, nur nicht an den Gymnasien.

Beschluss

Das Bürgerforum nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Erarbeitung und Entwicklung der Ergebnisse der Arbeitsgruppe Schulsekretariate zur Kenntnis, sie fordert die Verwaltung auf, die von den Vertretern des Rhein-Maas- und Couven-Gymnasiums vorgetragenen Sachverhalte in die vorgesehene Überprüfung mit einzubeziehen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Das Bürgerforum nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Erarbeitung und Entwicklung der Ergebnisse der Arbeitsgruppe Schulsekretariate zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Im ersten Schritt wird auf die Ausführungen des Couven-Gymnasiums eingegangen.

Im Herbst 2009 hat sich die Arbeitsgruppe Schulsekretariate im Rahmen der Personalbemessung für die Schulsekretariate ganz bewusst für die Anwendung der Methodik des „Bochumer Modells“ entschieden. Hauptbestandteil und Basis dieses Modells sind qualifizierte Schätzungen der betroffenen Kolleginnen in den Schulsekretariaten.

Aus dem Kreis der 69 Aachener Schulen erklärten sich 22 Mitarbeiterinnen bereit, in der Arbeitsgruppe mitzuwirken. Es wurden 6 schulformbezogene Kleingruppen mit jeweils 3 - 4 Mitarbeiterinnen gebildet, die die ca. 90 Einzeltätigkeiten hinsichtlich des zeitlichen Aufwandes in insgesamt 42 Sitzungen mit Schätzwerten hinterlegten.

Zur Erhebung von Fallzahlen wurde, sofern möglich, auf Statistiken oder Zählungen zurückgegriffen.

Es ist grundsätzlich üblich, Stellenneueinrichtungen, gleich welcher Anzahl, dem Verwaltungsvorstand und der Politik gegenüber plausibel begründen zu müssen. Aus organisatorischer Sicht sind hierfür insbesondere die das Tagesgeschäft bestimmenden Tätigkeiten, die einen erheblichen zeitlichen Anteil ausmachen, nochmals zu betrachten und zu verifizieren, weshalb es zu der Auswahl der 5 von rund 90 Tätigkeiten kam.

Hintergrund der Vor-Ort-Beobachtungen war somit nie das In-Frage-Stellen der Zeitschätzungen der an der Arbeit beteiligten Schulsekretärinnen, so dass es bei den übrigen rund 85 Tätigkeiten bei den mit den beteiligten Mitarbeiterinnen ermittelten durchschnittlichen Zeitwerten verblieben ist.

Dies begründet im Übrigen die zum Teil erheblichen Unterschiede von Zeitaufwänden bei gleichen Tätigkeiten. Abweichungen bei vergleichbaren Schulsystemen wurden seitens FB 11 durchaus kritisch hinterfragt. Sofern die beteiligten Schulsekretärinnen jedoch bei ihrer Einschätzung blieben, wurde hierauf vertraut und die Werte wurden im Weiteren unverändert beibehalten.

Die Vermehrung bzw. Veränderung der Sekretariatsarbeit in den vergangenen Jahren ist über die Kleingruppenarbeit sehr detailliert eingeflossen. So fanden z.B. Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Offenen Ganztagsgrundschule, der Ganztagsoffensive an weiterführenden Schulen, der Verwaltung von Essensgeldern sowie Arbeiten im Zusammenhang mit der Verwaltung des Schulbudgets etc. Berücksichtigung im Tätigkeitskatalog.

Bevorstehende Veränderungen im Aufgabengebiet der Sekretärinnen werden künftig im Rahmen der ohnehin geplanten regelmäßigen Zusammenkünfte der Arbeitsgruppe aufgegriffen. Gleichermaßen werden die im bestehenden Katalog enthaltenen Tätigkeiten auf ihre zeitliche Aktualität hin überprüft. Gerade diese flexiblen Anpassungsmöglichkeiten der neuen Personalbemessungsmethode waren ausschlaggebend für die Auswahl des „Bochumer Modells“.

Bezüglich des Hinweises, dass eine Beteiligung von Schulleitungen in der Vergangenheit nicht erfolgte, wird auf die Begleitung des Prozesses durch 22 erfahrene Mitarbeiterinnen aus den städtischen Schulsekretariaten und damit durch rund ein Drittel aller Betroffenen hingewiesen.

Hiermit erschien aus organisatorischer Sicht ein voll umfassender Blick auf das Aufgabengebiet der Schulsekretärin gewährleistet.

Für die weitere Arbeitsgruppenarbeit wird jedoch der Hinweis aufgenommen, die Schulleitungen in geeigneter Weise zu beteiligen.

Bezug nehmend auf die Eingabe des Rhein-Maas-Gymnasiums wird auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen, die eine solide und fundierte Vorgehensweise seitens der Verwaltung verdeutlichen.

Durch den weiteren Fortbestand der Arbeitsgruppe - auch nach Einführung des neuen Personalbemessungssystems am 01.08.2013 - bleibt die Qualität der Arbeit in den Schulsekretariaten sowohl in zeitlicher wie auch fachlicher Hinsicht erhalten.

Der Vollständigkeit halber ist die Vorlage, die der Empfehlung des Schulausschusses am 20.11.2012 zugrunde lag, nochmals beigefügt.

Die ergänzte Empfehlung des Schulausschusses an den Personal- und Verwaltungsausschuss wird diesem in seiner Sitzung am 09.01.2013 zur Zustimmung vorgelegt.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

konsumtive Auswirkungen

Ansatz 2013

fortgeschriebener Ansatz 2013

Ansatz 2014 ff

fortgeschriebener Ansatz 2014 ff

Folgekosten (alt)

Folgekosten (neu)

Ertrag

0 €

0 €

0 €

0 €

0 €

0 €

Personal-
/Sachaufwand

0 €

20.800€

0 €

137.700€

0 €

0 €

Abschreibungen

0 €

0 €

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0 €

0 €

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Ergebnis

0 €

0 €

0 €

0 €

0 €

0 €

+ Verbesserung /
- Verschlechterung

- 20.800€

- 137.700 €

keine ausreichende Deckung vorhanden


keine ausreichende Deckung vorhanden

Erläuterungen:

Die ausgewiesenen zusätzlichen Personalkosten umfassen alle städtischen Schulsekretariate.
Hierbei wurde berücksichtigt, dass durch die veränderte Vertretungsregelung voraussichtlich durchschnittliche Mehrkosten in Höhe von 11.000 € jährlich entstehen.

Zusätzliche Sachkosten fallen nicht an, da die Arbeitsplätze bereits vorhanden sind.

Abstimmungsergebnis

Einstimmig

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Technische Details

Hauptdokument

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Betroffene Straßen

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Metadaten

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Ö 4.1
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Bürgerforums
Gremium
Bürgerforum
Datum
Di., 11.12.2012
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 11 - Fachbereich Personal, Organisation
Geändert
5.11.2025
Inhalt abgerufen
24. Februar 2026 um 00:43