19. März 2013 um 17:00, Verwaltungsgebäude Marschiertor
TOP 4Öffentlich

Sachstandbericht Portfolioanalyse

FB 23/0377/WP16 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Botzenhardt von der gewoge gibt im Rahmen einer Powerpoint-Präsentation einen Sachstandsbericht zur Analyse des Portfolio-Managements für den städtischen Haus- und Wohnungsbestand ab.

Die bei dieser Präsentation verwendeten Unterlagen werden den Fraktionen als Grundlage für eine weitere Beratung zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen seines Vortrages erläutert Herr Botzenhardt, dass mit Hilfe dieses Programms auf der Grundlage des technischen Gebäudezustandes, der Vermietungssituation und der Standortqualitäten Investitionsstrategien für jedes Gebäude abgeleitet werden können.

Dies könne sowohl zu dem Ergebnis führen, dass sich für bestimmte Gebäude nur noch ein Verkauf lohne, für andere Gebäude eine Teilmodernisierung am wirtschaftlichsten sei oder aber auch eine Vollmodernisierung vorgenommen werden solle. Dabei werde noch zwischen unterschiedlichen Investitionsalternativen unterschieden. Neben der normalen Instandhaltung gebe es die Alternativen „Wohnungs-Modernisierung“, „Optik“, „Energie“ und als umfangreichste aber auch teuerste Variante „Wohnwert Plus“.

Herr Baal stellt fest, es sei überrascht vom Detaillierungsgrad des Programms und welche Informationen sich letztendlich herauslesen lassen würden.

Sobald die avisierten Unterlagen in die Fraktionen kommen würden, könnten diese ausgewertet und diskutiert werden.

Für Herrn Norbert Plum spielt auch der Faktor Mensch eine entscheidende Rolle. Die Interessen der jetzigen Bewohner und deren soziale Strukturen müssten bei Investitionsentscheidungen berücksichtigt werden, denn es nütze nichts, durch Investitionen ein bestimmtes Klientel aus den Häusern zu verdrängen und hierdurch dann an anderer Stelle zusätzliche Mehraufwendungen zu verursachen.

Herr Botzenhardt entgegnet hierzu, dass in den wenigsten Fällen eine Vollmodernisierung durchgeführt werde.

Es gehe immer um eine nachhaltige Bewirtschaftung und nicht darum, so schnell wie möglich soviel wie möglich heraus zu bekommen.

Herr Moselage schließt sich den Aussagen von Herrn Plum an. Einerseits würden Wohnungen vom Markt genommen, um diese in welcher Form auch immer zu modernisieren. Dann seien diese Wohnungen weg und könnten dann später von den bisherigen Mietern nicht mehr benutzt bzw. bezahlt werden. Ein Abwägen, was in welchem Umfang unternommen werde, sei daher von immenser Wichtigkeit.

Bei der sich anschließenden Diskussion über die weitere Vorgehensweise bzw. Nutzung des Systems, an der sich Frau Hörmann sowie die Herren Moselage, Baal, Rothe, Bussen und Botzenhardt beteiligen, wird nochmals deutlich herausgestellt, dass es sich bei der Portfolioanalyse lediglich um ein Werkzeug bzw. um eine Entscheidungsgrundlage handelt. Letztendlich aber die Entscheidungen, was mit jedem Gebäude geschieht, von der Verwaltung vorbereitet und von der Politik getroffen werden müssen.

Auf Frage von Frau Hörmann, ob sich der jährliche Betrag für die Instandsetzung des städtischen Haus- und Wohnungsbestands in Höhe von 11,55 €/m², respektive ca.

1,9 Mio. €/Jahr, positiv auswirke, teilt Herr Botzenhardt mit, dass dies zutreffe, denn ansonsten wäre der durchschnittliche Betrag der Investitionskosten pro Quadratmeter für die Stadt viel höher.

Beschluss

Sodann nimmt der Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss den Bericht der Verwaltung einstimmig zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Die Portfolioanalyse und die strategische Bestandsentwicklungsplanung für den städtischen Gebäudebestand wurden in einer Vielzahl von Absprachen zwischen der Verwaltung und der gewoge AG entwickelt und erörtert.

gewoge AG und zuständige Mitarbeiter der Verwaltung haben im Programm igis Zugriff auf alle erfassten technischen, kaufmännischen und lagebezogenen Daten der städt. Gebäude. Es können sowohl objektbezogen als auch für Teile oder für den gesamten Bestand Auswertungen erfolgen. Das Programm ist sehr hilfreich z. B. bei der Planung der Sanierung eines Einzelobjekts, bei der mittelfristigen Haushaltsplanung oder auch bei Rentabilitätsüberlegungen.

Die gewoge AG wird dem Ausschuss in der Sitzung den aktuellen Sachstand zur Portfolioanalyse präsentieren.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

Keine.

Technische Details

Hauptdokument

Hauptdokument

Vorlage.pdf

Metadaten

TOP
Ö 4
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Wohnungs- und Liegenschaftsausschusses
Gremium
Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss
Datum
Di., 19.03.2013
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 23 - Fachbereich Immobilienmanagement
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 19:30