12. Februar 2014 um 17:00, Sitzungssaal Haus Löwenstein
TOP 6Öffentlich

Engpass für Fußgänger in der Theaterstraße behebenAntrag der Fraktionen CDU und GRÜNE in der Bezirksvertretung Aachen-Mitte vom 15.08.2012

FB 61/1056/WP16 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Im Verlauf der Diskussion, an der sich Frau Gaube, Frau Diepelt, Herr Lindemann, Herr Klopstein,

Herr Deloie, Herr Diehm und Herr Bezirksbürgermeister Ferrari beteiligen, wird bekräftigt, dass es doch möglich sein müsse, mit einfachen Mitteln eine Lösung zu finden. Zur Verbesserung der Situation werden u.a. kleine Einbauten (wie beispielsweise in den Niederlanden) vorgeschlagen, damit die Fahrzeuge nicht zu weit in die Fahrbahn hineinragen.Ferner sollte die Verwaltung den Bereich mehr kontrollieren.

Beschluss

Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte nimmt die Ausführungen der Verwaltung, wonach eine Behebung der strukturellen Defizite in der Theaterstraße mit einfachen provisorischen Mitteln nicht möglich ist, zur Kenntnis. Der Antrag der Fraktionen CDU und GRÜNE in der Bezirksvertretung Aachen-Mitte vom 15.08.2012 gilt als behandelt.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Der Antrag der Fraktionen CDU und GRÜNE in der Bezirksvertretung Aachen-Mitte vom 15.08.2012 bezieht sich auf den Abschnitt der Theaterstraße zwischen Aureliusstraße und Wallstraße. Der Ausbauzustand der Theaterstraße entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen und weist strukturelle Mängel auf. Die vorhandenen Parkmöglichkeiten sind baulich nicht klar begrenzt, so dass in der Praxis der Verkehrsraum für Fußgänger nicht dem erforderlichen Standard entspricht.

In den Nebenanlagen wird seit langer Zeit schräg oder senkrecht geparkt. Bei normal dimensionierten Fahrzeugen und Orientierung an der Borsteinführung sind die Auswirkungen auf den Gehwegbereich akzeptabel. Der Gehweg wird jedoch immer wieder von einzelnen Fahrzeugen so eingeengt, dass die Begegnung von Fußgängern erschwert wird.

Die räumlichen Gegebenheiten lassen eine Mitbenutzung der Fahrbahn nicht zu, ohne einen Fahrstreifen für den fließenden Verkehr zu blockieren. Dies lässt sich unter den aktuellen Gegebenheiten nicht vertreten und würde u.a. den Linienverkehr erheblich beeinträchtigen.

Eine Verbesserung ließe sich für Fußgänger auch durch eine Umstellung der Parkordnung auf Längsparken erreichen. Allerdings würde dies zu einem erheblichen Parkraumverlust führen, der sich in den davon betroffenen Bewohnerparkbereichen S und A nur unzureichend kompensieren ließe. Da in der Theaterstraße wegen der zahlreichen Geschäftsbetriebe, Büros und Praxen ein sehr hoher Bedarf an Kurzzeitparkplätzen besteht, dürfte die Verringerung des Parkplatzangebotes im betrachteten Abschnitt zu einem erhöhten Parksuchverkehr in den umliegenden Wohnstraßen führen.

Aufgrund der Oberflächenbeschaffenheit in den Nebenanlagen (altes Kleinpflaster und Gehwegplatten) lassen sich Markierungen nicht oder nur unzureichend anbringen. Außerdem werden diese auch missachtet, um Distanz zum Fahrverkehr zu schaffen. Auch die Verwendung von „Parkstoppern“ ist technisch problematisch, da eine ausreichende Verankerung in den vorhandenen Belägen nicht möglich ist. Es verbleibt die Möglichkeit, verkehrsbehinderndes Parken im Rahmen der Verkehrsüberwachung zu ahnden.

In der Vergangenheit hat sich die Verwaltung mit einer Neuplanung der Theaterstraße auseinandergesetzt, da die straßenräumliche Gestaltung den heutigen Anforderungen nicht entspricht und die städtebauliche Wertigkeit eine Neuaufteilung der Verkehrsflächen erfordert. Ein Zeitplan für die weitere Planung und Realisierung eines Umbaus besteht zur Zeit allerdings nicht, da keine Berücksichtigung in der Investitionsplanung vorgesehen ist.

Aus Sicht der Verwaltung ist es nicht möglich, die bestehenden strukturellen Defizite durch provisorische Maßnahmen zu beheben.

Auswirkungen

Abstimmungsergebnis

Zustimmung: Ablehnung: Enthaltung:

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Technische Details

Hauptdokument

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Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 6
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Mitte
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Mitte
Datum
Mi., 12.02.2014
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 16:53