11. März 2014 um 17:00, Verwaltungsgeb. Mozartstraße Zi.207
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Bewirtschaftung interner Budgets des Kulturbetriebs, zusätzliche Ressourcen für FREIE KULTUR, ProjektlisteAntrag der Fraktion GRÜNE vom 21.02.2014 sowie Tischvorlage zur Sitzung des Betriebsausschusses Kultur vom 30.01.2014

E 49.5/0117/WP16 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Ratsfrau Beslagic erklärt sich mit dem Vorschlag der Verwaltung einverstanden, bittet jedoch, die Zuschussvorschläge analog der bisherigen Verfahrensweise mit dem Betriebsausschuss Kultur abzustimmen.

Ratsfrau Reuß erklärt sich ebenfalls mit dem Vorschlag einverstanden, macht jedoch deutlich, dass es sich hier lediglich um einen ersten Schritt handelt, da die vorgeschlagene Maßnahme nicht wirklich zielführend für die freie Szene ist. Sie weist ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass die Höhe der Mittel seit 1989 unverändert geblieben ist.

Auch Frau Epstein bezeichnet den Vorschlag der Verwaltung als ersten Schritt. Sie weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass es sich hier um schwankende Zahlen handelt.

Ratsherr Bruynswyck schließt sich dem an; auch ihm ist klar, dass man der freien Szene mehr Geld zur Verfügung stellen muss.

Die Politik muss den Mut haben, neu über Gelder für die freie Kulturszene zu verhandeln. Jedoch erklärt er, dass seiner Meinung nach noch der Aspekt der Haushaltsdisziplin (Einhaltung der Budgets) fehlt. Er hinterfragt, inwiefern dies durchgesetzt wird.

Die Beigeordnete, Frau Schwier, erklärt sich für die Einhaltung der Budgets einzusetzen.

Die Vorsitzende, Bürgermeisterin Dr. Schmeer, gibt zu bedenken, dass zunächst abgewartet werden müsse, inwieweit die Kosten für das Centre Charlemagne zu Buche schlagen werden. Sie bittet die Verwaltung für die Mai-Sitzung eine Liste der anstehenden Sonderausgaben, so z.B. die 200.000 € für die RFID-Technologie der Stadtbibliothek, die Mittel für die Neupositionierung des Zollmuseums etc. zu erarbeiten.

Ihrer Meinung nach sei die Zeit noch nicht reif für eine 50 %-ige Regelung; vielmehr müssten noch mehr Erfahrungen gesammelt werden.

Ratsfrau Crumbach-Trommler spricht sich für eine Prioritätenliste aus. Sie macht deutlich, dass beschlossen wurde, dass für das Centre Charlemagne zusätzliche Gelder erforderlich sind. Darüber hinaus spricht sie sich für den Vorschlag der Verwaltung hinsichtlich der

50 %-igen Regelung für die freie Szene aus.

Herr Reissen spricht sich für eine klare Zielsetzung aus und kritisiert, dass in der Vergangenheit die Zielrichtung leider oft verschwommen war.

Ratsherr Pilgram spricht sich ebenfalls für den Vorschlag der Verwaltung aus. Wenn das Ergebnis für das Jahr 2013 vorliegt, sollte zeitnah darüber verfügt werden. Für den Fall, dass die Haushaltsmittel für die freie Kulturszene erhöht werden, kann zu einem späteren Zeitpunkt gerne über die Verteilung von Überschüssen neu diskutiert werden.

Abschließend erklärt Frau Tirtey, dass in der Maisitzung des Betriebsausschusses Kultur der Zuschussstand genannt werden kann.

Der Jahresabschluss 2013 wird in der Septembersitzung vorgestellt, da im Juni keine Sitzung des Betriebsausschusses Kultur stattfindet.

Außerdem erklärt sie, dass eine Überarbeitung der Förderrichtlinien erforderlich ist.

Beschluss

Beschluss 220/28/2014: Der Betriebsausschuss Kultur nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und beauftragt den Kulturbetrieb, nach dem vorgeschlagenen Modell zu verfahren.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der BAKU nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und beauftragt den Kulturbetrieb, nach dem vorgeschlagenen Modell zu verfahren.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Auf dem Hintergrund der Diskussion über die bessere Förderung der sogenannten Freien Kultur schlägt die Verwaltung vor, nicht verausgabte Mittel des Kulturbetriebs in Höhe von 50 % für die Förderung der Freien Kultur zu reservieren.

Mit Vorlage des Jahresabschlusses (in der Regel bis Juni des Folgejahres) werden die jeweiligen Ergebnisse dem Betriebsausschuss und dem Rat der Stadt vorgelegt

Mit Beschluss durch die politischen Gremien wird der Überschuss in Höhe von 50 % für die Förderung der Freien Kultur eingesetzt. Die Planungssicherheit ist damit nur zeitverzögert und abhängig von den nicht verausgabten Mitteln gewährleistet, gleichwohl wird im positiven Fall eine Aufstockung der Mittel erreicht werden.

Diese Mittel stehen dem Kulturbetrieb dann nicht mehr für investive Maßnahmen in der Rücklage zur Verfügung.

Zur Zielerreichung dienen sowohl die Einhaltung der Budgets der Geschäftsbereiche als auch die Erzielung von Einnahmen z.B. durch die Raumvergabe.

Eine erste Umsetzung wird auf der Grundlage des Jahresabschlusses 2013 erfolgen.

Parallel hierzu wird im Jahr 2014 eine Liste der investiven Projekte und der großen kulturellen Projekte vorgelegt, um eine transparente Übersicht über die kurz- bis langfristigen Projekte und deren ungefähres Finanzvolumen zu erhalten.

Weitere Dokumente (1)

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Technische Details

Hauptdokument

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Metadaten

TOP
Ö 5
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses Kultur
Gremium
Betriebsausschuss Kultur
Datum
Di., 11.03.2014
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
Kulturservice
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 17:02