29. April 2014 um 17:00, Sitzungssaal im Fachbereich Umwelt
TOP 4Öffentlich

Untere Landschaftsbehörde der Stadt Aachen erstellt gesamtstädtisches Artenschutzkonzepthier : Sachstandsbericht zu den ermittelten Arten (Stufe I)

FB 36/0244/WP16 · Kenntnisnahme

Untere Landschaftsbehörde der Stadt Aachen erstellt gesamtstädtisches Artenschutzkonzepthier : Sachstandsbericht zu den ermittelten Arten (Stufe I)

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Herr Dr. Richard Raskin, Büro Raskin Umweltplanung und Umweltberatung GbR, stellt das gesamtstädtische Artenschutzkonzept anhand einer Power-Point-Präsentation vor. Das Artenschutzkonzept untergliedert sich in zwei Stufen. Zunächst geht es um die Auswertung und Beschreibung der Artengruppen mit Identifizierung der bedeutsamen Arten. Die erste Stufe des Artenschutzkonzeptes umfasst folgende Aufgaben:

  1. Analyse des Arteninventars im Stadtgebiet anhand vorliegender Daten
  2. Dokumentation des Arteninventars, digitales Kataster „Artenschutz“ und
  3. Identifizierung der im Stadtgebiet vorkommenden naturschutzfachlich und artenschutzrechtlich bedeutsamen Arten.

Diese Ergebnisse liegen zwischenzeitlich vor.

In der zweiten Stufe sollen artbezogene und landschaftsplanerische Schutzkonzepte bearbeitet werden. Diese zweite Stufe des Artenschutzkonzeptes ist derzeit in Bearbeitung.

Herr Meiners ergänzt, dass die Intention der Erstellung des Artenschutzkonzeptes war, alte, diffuse Informationen zusammenfassend darzustellen. Auf diesem Wege soll für die Naturschutzverbände die Möglichkeit bzw. die Basis geschaffen werden, Informationen fortzuführen.

Es folgt eine angeregte, fachliche Diskussion in der Runde.

Herr von Frantzius weist darauf hin, dass durch ArcInfo ggfls. auch die grenzüberschreitende Übermittlung der Daten möglich sei.

Herr Kirchübel erkundigt sich danach, wann die Daten des Artenschutzkonzeptes für Jedermann erhältlich sind.

Herr Meiners erwidert, dass prinzipiell die Veröffentlichung der Daten vorgesehen ist, jedoch bisher diesbezüglich noch keine abschließende Lösung gefunden wurde.

Herr Mayr fügt in diesem Zusammenhang an, dass er die Veröffentlichung der Daten insbesondere bei Amphibien und Reptilien problematisch finde. Er schlägt vor, im Falle der Veröffentlichung nicht Allen alle Daten zugänglich zu machen.

Beschluss

Der Landschaftsbeirat nimmt den Sachstandsbericht zum gesamtstädtischen Artenschutzkonzept zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Landschaftsbeirat nimmt den Sachstandsbericht zum gesamtstädtischen Artenschutzkonzept zur Kenntnis.

Der Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz nimmt den Sachstandsbericht zum gesamtstädtischen Artenschutzkonzept zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Das Aachener Stadtgebiet zeichnet sich aufgrund seiner naturräumlichen Lage zwischen Eifel und der niederrheinischen Bucht und der damit verbundenen Vielgestaltigkeit seiner Landschaftsräume durch eine hohe Artenvielfalt aus.

Angesichts anhaltender Lebensraumziersiedlung (u. a. durch wachsende Verkehrsinfrastruktur), veränderter landwirtschaftlicher Nutzungen und sich abzeichnender Klimaveränderungen zählt die Erhaltung der Artenvielfalt wildlebender Organismen zu den wichtigsten Aufgaben des Naturschutzes. Die Stadt Aachen ist - ganz im Sinne der der Konvention zur Biologischen Vielfalt 1992 von Rio de Janeiro sowie der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie der Europäischen Union von 1992 und der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt von 2007- um den Erhalt der Artenvielfalt auf kommunaler Ebene bestrebt.

Um dieses Ziel zu erreichen hat sich die Untere Landschaftsbehörde im Fachberiech Umwelt in 2012 entschlossen, ein kommunales Artenschutzkonzept als Grundlage für einen qualitativ hochwertigen und effizienten Naturschutz zu entwickeln. Das Konzept dient weiterhin als Basis für die anstehende Überarbeitung des Landschaftsplans und trägt entscheidend zu einem planungssicheren Umgang mit den streng geschützten Arten bei.

Das Konzept besteht aus den zwei aufeinander aufbauenden Stufen:

  1. Auswertung und Beschreibung der Artengruppen mit Identifizierung der bedeutsamen Arten
  2. Artbezogene und landschaftsplanerische Schutzkonzepte

Stufe I wurde zwischenzeitlich durch das beauftragte Büro Raskin Umweltplanung und Umweltberatung GbR fertig gestellt. Dessen wesentliche Inhalte werden von Dr. Richard Raskin in der Sitzung vorgestellt.

Auswirkungen

finanzielle Auswirkungen

Keine

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

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Auszahlungen

0

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0

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0

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Ergebnis

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0

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Technische Details

Hauptdokument

Hauptdokument

Vorlage.pdf

Metadaten

TOP
Ö 4
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Landschaftsbeirates
Gremium
Naturschutzbeirat
Datum
Di., 29.04.2014
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 36 - Fachbereich Klima und Umwelt
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 17:17