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Sachstandsberichts des Gebäudemanagements zum nichtschulischen Reparaturprogramm 2014

E 26/0156/WP16 · Kenntnisnahme

Sachstandsbericht des Gebäudemanagements zum nichtschulischen Reparaturprogramm 2014

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Bezug nehmend auf die vorangegangenen Ausführungen von Herrn Schavan erklärt Ratsherr Jacoby, dass beim VfR Forst eigentlich im letzten Jahr die Sanitäreinrichtungen instand gesetzt werden sollten. 2013 sei die Maßnahme jedoch aufgrund von Personalmangel nicht umgesetzt worden. Er erläutert, dass der Oberbürgermeister beim VfR Forst im Rahmen des Projektes „Mädchen mittendrin“, an dem auch der DFB teilnehme, ein großes Mädchenturnier eröffne. Ratsherr Jacoby möchte wissen, ob die Instandsetzung der Sanitäranlagen beim VfR Forst vergessen wurde oder gegebenenfalls für 2015 geplant sei, da sie nicht auf der Liste „Maßnahmen im SRP 2014“ auftauche.

Herr Schavan erklärt hierzu, dass die Priorisierung der Maßnahmen durch die Objektmanager erfolge. Hierbei werde nach fachlichen Kriterien vorgegangen.

Ratsherr Jacoby erkundigt sich nach dem Grund, warum die eigentlich schon für das Jahr 2013 angedachte Maßnahme bei VfR Forst gar nicht auf der Liste für 2014 auftaucht.

Herr Manfred Lennartz, Abteilungsleiter des Hochbautechnischen Gebäudemanagements, erklärt, dass einige Maßnahmen aus 2013 zwar noch nicht begonnen wurden, bei den Maßnahmen im nichtschulischen Reparaturprogramm 2014 aber auch nicht noch einmal erneut mit aufgeführt werden. In dieser Liste würden nur neue Maßnahmen aufgenommen. Die Umsetzung der Maßnahme beim VfR Forst werde für 2014 zugesagt.

Ratsfrau Hörmann fragt nach, wer die Prioritäten bei der Realisierung der Maßnahmen festsetze, bzw. ob der Betriebsausschuss für das Gebäudemanagement über die Prioritäten beschließe.

Herr Lennartz teilt mit, dass die Maßnahmen für das nichtschulische Reparaturprogramm im Ausschuss vorgestellt würden.

Ratsfrau Begolli erkundigt sich im Hinblick auf den Instandhaltungsstau von 29 Mio. Euro und einer Aufarbeitungssumme von 2 Mio. Euro im Jahr, ob sich der Stau vermindere. Herr Schavan erklärt, dass sich der Stau an den entsprechenden Stellen vermindere, aber dafür dann an anderen Stellen wieder neue Bedarfe oder Schäden entstünden. Daher sei er froh über jede Programmerhöhung.

Ratsfrau Keller merkt an, dass grundsätzlich über die Angelegenheit nachgedacht und sich intensive und detaillierte Gedanken gemacht werden sollen.

Frau Bortz ergänzt, dass die Mittel von Jahr zu Jahr übertragen werden, und somit keine Maßnahmen oder Gelder verloren gehen.

Ratsherr Jacoby schlägt vor, dass die unerledigten Maßnahmen aus den Vorjahren in der laufenden Liste mit aufgeführt werden. Hierauf entgegnet Herr Schavan, dass dieses Vorgehen Vor- und Nachteile habe: Objekte, welche im letzten Jahr aufgeführt waren, würden im Nachgang weiter bewegt. Der Kern werde vermischt, es gebe gegebenenfalls an anderer Stelle Durchmischung und Unklarheit.

Beschluss

Der Betriebsausschuss nimmt den Sachstandsbericht zum nichtschulischen Reparaturprogramm zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Betriebsausschuss nimmt den Sachstandsbericht zum nichtschulischen Reparaturprogramm zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Das Programm

Bis zum Jahr 2010 konnten Arbeiten an nicht-schulischen Gebäuden ausschließlich im Rahmen der zur Verfügung stehenden konsumtiven Mittel für Instandhaltung erfolgen. Dies ermöglichte lediglich Maßnahmen zur Erfüllung von sicherheitstechnischen Auflagen sowie akut notwendige Arbeiten. Größere, zusammenhängende Instandsetzungsarbeiten waren nur in Ausnahmefällen möglich.

Aus der Differenz zwischen den für die Instandhaltung städtischer Gebäude erforderlichen Mitteln - anzusetzen laut KGSt mit 1,2% der Wiederherstellungswerte - und den in der Vergangenheit de facto zur Verfügung stehenden erheblich geringeren Mitteln resultierte ein erheblicher Instandhaltungsstau an städtischen Gebäuden.

Dieser Instandhaltungsstau wurde im Rahmen der Betriebsgründung des Gebäude-managements und der damit zusammenhängenden Vermögensbewertung objektbezogen per Stichtag erfasst und bilanziell wertmindernd berücksichtigt.

Dieser Instandhaltungsstau aus Vorjahren wird im Bereich der Schulgebäude bereits seit 2004, im Bereich der nicht-schulischen Gebäude seit 2010 im Rahmen von Programmen (Sondermittel im Investitionsprogramm) systematisch abgebaut. Berücksichtigung finden in diesen Programmen die seinerzeit erfassten Maßnahmen bis zur Höhe der insgesamt pro Objekt getätigten Wertkorrekturen.

Für den Bereich der nicht-schulischen Gebäude wurden rd. 29 Mio. Euro Instandhaltungsstau detailliert ermittelt und dieser wird seit 2010 mit rd. 2 Mio. Euro p.a. aufgearbeitet.

In 2014 sollen aus den zur Verfügung gestellten Mitteln 36 Maßnahmen durchgeführt werden.

Priorisierung und Vorgehensweise

Grundlage für die Priorisierung sind die sich aus den Schadensanalysen ergebenden fachlichen Dringlichkeiten, unter anderem aktuell beurteilt durch die Objektmanager des Gebäudemanagements.

Gliederung nach Objekt- und Kostengruppen

Aus den Schadensanalysen, kombiniert mit den fachlichen Einschätzungen der Objektmanager, ergibt sich auch für 2014, dass Schwerpunkte im Bereich der Gebäudehüllen zu setzen sind. So entfallen 54% der aufzuwendenden Mittel auf die Bereiche Außenwandkonstruktion, Dach und Fenster.

Im Bereich Technik entfällt der größte Prozentsatz in diesem Jahr auf die Instandhaltung und Erneuerung von sanitären Einrichtungen und die Erneuerung von Kesselanlagen.

Verteilung nach Kostengruppen

Verteilung auf Objektgruppen

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Technische Details

Hauptdokument

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Metadaten

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Ö 6
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses für das Gebäudemanagement
Gremium
Betriebsausschuss Gebäudemanagement
Datum
Di., 13.05.2014
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 26 - Gebäudemanagement
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 17:23