15. Mai 2014 um 17:00, Verwaltungsgeb. Mozartstraße Zi.207
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PRIMUS-Schule für Aachen, Prüfung der rechtlichen und schulentwicklungsplanerischen MöglichkeitenRatsantrag der SPD-Fraktion vom 18. 03. 2014Hier: Sachstandsbericht

FB 45/0388/WP16 · Kenntnisnahme

PRIMUS-Schule für Aachen, Prüfung der rechtlichen und schulentwicklungsplanerischen MöglichkeitenRatsantrag der SPD-Fraktion vom 18. 03. 2014Hier: Sachstandsbericht

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Beratungsergebnis:abgelehnt

Beratung

Für die antragstellende CDU-Fraktion erläutert Herr Krott die Intentionen des Antrages. Die PRIMUS-Schule biete ein gutes schulisches Angebot und viele Vorteile und Möglichkeiten im Rahmen der Inklusionsdiskussion.

In diesem Zusammenhang weist Frau Keller darauf hin, dass in dieser Schulform die frühe Trennung nach dem 4. Schuljahr vermieden wird.

Auch Herr Biesing votiert aus diesem Grund für die Einrichtung einer PRIMUS-Schule. Durch die Einrichtung haben die Schülerinnen und Schüler bessere Bildungsmöglichkeiten, Abschulungen werden vermieden.

Frau Griepentrog gibt für die Grüne-Fraktion zu bedenken, dass die Idee der PRIMUS-Schule als Lösung für von Schließung bedrohte Schulen im ländlichen Raum konzipiert war. Für die Stadt Aachen sei dies keine Denkvariante. Hier muss zudem beachtet werden, dass bei einer Einrichtung eine dreizügige Grundschule und eine ebenfalls dreizügige Schule im weiterführenden Bereich geschlossen werden müssen. Darüber hinaus müssen von der Verwaltung derzeit mehrere Aufträge zum Thema Inklusion bearbeitet werden. Die Grüne-Fraktion wird aus den genannten Gründen dem Beschlussvorschlag nicht folgen.

Herr Schneider bittet in diesem Zusammenhang aufgrund der Anmeldesituation an den weiterführenden Schulen in der Stadt Aachen keine neuen Experimente zu starten.

Auch Herr Tillmanns und Frau Opitz stellen für die CDU- und die FDP-Fraktion fest, dass eine weitere Diskussion über Schulstandorte zum jetzigen Zeitpunkt nicht opportun ist.

Beschluss

Der Schulausschuss nimmt den Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die Möglichkeit der Einrichtung einer PRIMUS-Schule gemäß der vorausgesetzten Kriterien als Schulversuch in Aachen zu prüfen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Schulausschuss nimmt den Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die Möglichkeit der Einrichtung einer PRIMUS-Schule gemäß der vorausgesetzten Kriterien als Schulversuch in Aachen zu prüfen.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Zur Rechtslage:

Im Rahmen des 10. Schulrechtsänderungsgesetzes, welches zum 01. 08. 2014 in Kraft treten soll, ist die Einfügung des § 132b vorgesehen, welcher regelt, dass der „Schulversuch PRIMUS“ auch noch zum Schuljahr 2015/2016 (bisher spätestens SJ 2014/15) begonnen werden kann.

Hiernach kann „…das Ministerium…auf Antrag des Schulträgers und nach Anhörung der betroffenen Schulen an bis zu 14 Schulen…für einen Zeitraum von zehn Schuljahren und danach jahrgangsstufenweise auslaufend erproben, ob durch den Zusammenschluss mit einer Grundschule zu einer Schule die Chancengerechtigkeit und die Leistungsfähigkeit des Schulwesens erhöht werden und die Schülerinnen und Schüler dadurch zu besseren Schulabschlüssen geführt werden können. Außerdem soll hierbei erprobt werden, wie im Hinblick auf die demografische Entwicklung und die sich wandelnde Abschlussorientierung der Eltern weiterhin ein wohnortnahes Schulangebot ermöglicht werden kann….“.

Hinsichtlich der Anforderungen und Kriterien zur Teilnahme an diesem Schulversuch hat das Ministerium unter dem Datum 28. Juni 2012 die in der Anlage beigefügten „Eckpunkte Schulversuch PRIMUS“ veröffentlicht, welche unverändert Gültigkeit haben.

Zum Antrag:

Der vorgenannte Antrag ist am 24. 03. 2014 bei der zuständigen Planungsabteilung des FB 45 eingegangen und wurde zunächst am 07. 04. 2014 im Rahmen einer bestehenden Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines 2. Bandes zum SEP-Primar zwischen Vertreter/innen von Planungsabteilung, Abteilung Schulbetreib und der für die Grundschulen zuständigen Schulrätin, Frau Roder, besprochen.

Bereits im Rahmen dieses ersten Gespräches wurde deutlich, dass nach Einschätzung aller genannten Beteiligten die in den o. a. „Eckpunkten“ genannten Anforderungen und Kriterien (Mindestgröße i.d.R. 3-zügig mit jeweils 25 Schüler/innen pro Parallelklasse, Ganztag, spätestens ab Klasse 5 in Form des gebundenen Ganztags, Bildung von Teilstandorten nur ohne Aufteilung nach Schulstufenetc.) in der Stadt Aachen schwer zu erfüllen sein werden.

Zum weiteren Vorgehen:

Da die Teilnahme am Schulversuch PRIMUS in jedem Falle die Zusammenlegung einer Grundschule mit einer weiterführenden Schule (welche beide zu schließen und als eigenständige Schulen aufzugeben sind) erfordert und damit eine grundlegende Veränderung der derzeitigen Aachener Schulstruktur einher gehen wird, ist zu prüfen:

  • Welche Schulen in den verschiedenen Schulstufen und Schulformen die formalen Voraussetzungen erfüllen,
  • Welche dieser ggf. in Frage kommenden Schulen zur Teilnahme am Schulversuch PRIMUS bereit sind,
  • Wie sich die mit der Teilnahme verbundene Schließung der jeweiligen Schulen sowohl im Grudschul-, als auch im weiterführenden Bereich in der Schulstruktur der Stadt Aachen und im Hinblick auf Schülerströme sowie Kapazitäten der verbleibenden Schulen auswirken würden.

Da diese Prüfungen sowie die erforderlichen Gespräche mit den in Frage kommenden Schulen, aber auch die dort erforderliche Willensbildung in den jeweiligen schulischen Gremien ihre Zeit benötigen, wird es erheblicher Anstrengungen auf allen Seiten bedürfen, um vor der Anmeldephase für die Grundschulen zum Schuljahr 2015/2016 hierzu Klarheit und die erforderlichen Beschlüsse zu erlangen.

Auswirkungen

finanzielle Auswirkungen

ergeben sich nicht

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

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0

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Abschreibungen

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Ergebnis

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0

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0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Abstimmungsergebnis

Zustimmung: Ablehnung: Enthaltung: 6 11 0

Weitere Dokumente (2)

SPD-Antrag PRIMUS
741.9 KB · PDF
Eckpunkte PRIMUS
310.0 KB · PDF

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Technische Details

Hauptdokument

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Metadaten

TOP
Ö 9
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Schulausschusses
Gremium
Schulausschuss
Datum
Do., 15.05.2014
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 45 - Fachbereich Kinder, Jugend und Schule
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 17:28