Gesundheitsschutz im Sozial- und Erziehungsdienst
FB 11/0259/WP16-1 · Entscheidungsvorlage
Beratung
Frau Körmendy stellt als Geschäftsführerin der Betrieblichen Kommission „Gesundheitsschutz im Sozial- und Erziehungsdienst“ im Rahmen einer Präsentation den aktuellen Sachstand und den weiteren geplanten Verlauf zum Thema „Gesundheitsschutz im Sozial- und Erziehungsdienst“ vor. Aufgrund der unterschiedlichen Aufgabenstellungen und Voraussetzungen hinsichtlich der Beschäftigten im Sozialdienst und im Erziehungsdienst hat die Betriebliche Kommission entschieden, unter dem Dach der Geschäftsführung, zwei Projektstränge zuführen.
Im Anschluss an den Vortrag merkt Frau Eschweiler an, dass sie eine Mitarbeiterbefragung durch externe Kooperationspartner sehr befürwortet. Zudem begrüßt sie es, dass bereits Vorhaben realisiert werden sollen, die schnell und mit geringem Aufwand zu sichtbaren, verbesserten Ergebnissen führen Quick-Wins). Sie regt an, dass die Ergebnisse der Projekte zu einem späteren Zeitpunkt auch in den Bezirken und Bezirksvertretungen durch Frau Körmendy vorgestellt werden sollten.
Herr Servos betont die Wichtigkeit dessen,dass die Projekte nachhaltig zugänglich und lebendig bleiben und dass selbstverständlich die Finanzierung gesichert sein muss. Frau Körmendy erläutert, dass einige Maßnahmen (z.B. Lauftraining, Yoga) als Pilotprojekte gestartet und dann als Krankenkassenpräventionskurse weitergeführt werden sollen. Ein entsprechendes Kassen-Genehmigungsverfahren ist bereits eingeleitet. Frau Moselage und Frau Griepentrog fügen ergänzend hinzu, dass gerade auch in der Umsetzungsphase die Prozessbeteiligung der Mitarbeiter/innen besonders wichtig ist bzw. bleibt.
Frau Begolli weist darauf hin, dass im Rahmen der Projekte u.a. durch die Arbeitsplatzbegehungen ein Augenmerk auf evtl. Folgekosten (z.B. bauliche Änderungen) zu richten ist. Zudem äußert sie ihre Bedenken, inwieweit die Anhebung der Quote der Erzieher/innen im Anerkennungsjahr 2014/2015 tatsächlich ausreichend ist. Herr Dr. Barth sieht die erhöhte Ausbildungsquote 2014/2015 -auch unter Berücksichtigung des demografischen Wandels- als angemessen an. Neben den finanziellen Gesichtspunkten sieht er seiner Einschätzungnachden Fokus der Projekte auch auf einem signifikanten Rückgang der Fehlzeiten: Refinanzierung durch Gesunderhaltung!
Frau Griepentrog erkundigt sich, durch wen die Nachhaltigkeit in der Verwaltung sichergestellt wird bzw. wer für die Nachbetrachtung verantwortlich ist. Frau Körmendy erläutert, dass dieser Auftrag nach Ende ihrer Aufgabe durch das Team Gesunde Verwaltung (GesuV) sichergestellt werden muss.
Herr Teucu sieht eine Wichtigkeit in der umgehenden Umsetzung der durch die Betriebliche Kommission zu beschließenden Maßnahmen und einer entsprechenden Evaluation.
Der Ausschuss bedankt sich bei Frau Körmendy für ihre Ausführungen. Die Präsentation wird der Niederschrift als Anlagebeigefügt.
Abschließend bittet der Personal- und Verwaltungsausschuss die Geschäftsführung der Betrieblichen Kommission um Nachberichterstattung und erneuten Sachstandsbericht im I. Quartal 2015 und beschließt einstimmig.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Personal- und Verwaltungsausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Aufgrund der unterschiedlichen Aufgabenstellungen und Voraussetzungen hinsichtlich der Beschäftigten im Sozialdienst und im Erziehungsdienst hat die Betriebliche Kommission entschieden, zwei getrennte Projekte durchzuführen.
Projekt „Sozialdienst“
Das Projekt Sozialdienst wurde Mitte Januar 2013 begonnen. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner, der Unfallkasse NRW, wurde eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt und Arbeitsplatzbegehungen haben stattgefunden. Hieran angeschlossen sind Gesundheitszirkel/Gesundheitswerkstätten vorgesehen und zwar drei an der Zahl „Schulsozialarbeit und Offene Ganztagsschule“, „Sozialraumteams“ und „Andere Bereiche“. Hier werden die bei der Befragung festgestellten Ergebnisse (Ressourcen und Handlungsbedarfe) vertiefend bearbeitet. Die Beschäftigten werden dabei als „Experten in eigener Sache“ unmittelbar beteiligt und haben so die Gelegenheit, Verbesserungsvorschläge hinsichtlich ihrer Arbeitsbedingungen zu machen. Über die Umsetzung der Vorschläge entscheidet die Betriebliche Kommission. Der Start der Gesundheitszirkel/Gesundheitswerkstätten ist unmittelbar vorgesehen.
Über Sachstände und Ergebnisse hieraus wird dem PVA weiter berichtet.
Am 02.10.2013 wurde die Geschäftsführung der Betrieblichen Kommission Gesundheitsschutz im Sozial- und Erziehungsdienst von B 17 zu FB 11 verlagert.
Projekt „Erziehungsdienst“
Im Erziehungsdienst wurde im Frühjahr 2013 ebenfalls eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt. Hier durch den Kooperationspartner des Projektes, die Barmer GEK. Eine Präsentation der Ergebnisse für die Kolleginnen und Kollegen aus dem Erziehungsdienst fand am 02.10.2013 statt. Auch hier folgen zeitnah Gesundheitswerkstätten, die der weiteren Analyse, aber auch der lösungsorientierten Maßnahmenplanung unter Berücksichtigung der Kompetenz der Expertinnen und Experten vor Ort dienen. Um bereits jetzt in eine Aktivität eintreten zu können wurden hier von Seiten der Projektleitung und des Kooperationspartners zwischenzeitlich Ideen für gesundheitsfördernde Maßnahmen entwickelt, die anhand einer Präsentation näher vorgestellt werden.
Auch die Begehung der 57 Kindertagesstätten wurde zwischenzeitlich ebenfalls begonnen. Hier konnte, wie beim Projekt „Sozialdienst“ auch, die Unfallkasse NRW für die Begleitung der Begehungen gewonnen werden.
Die in beiden Projekten bei den Begehungen jeweils festgestellten Herausforderungen, Mängel und Defizite werden priorisiert und in Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachdienststellen (Arbeitssicherheit, E 26, Feuerwehr etc.), im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten beseitigt.
Beide Projekte werden Ende 2015 mit einer weiteren Mitarbeiterbefragung ihren Abschluss finden.
In der Sitzung wird der aktuelle Sachstand und weitere Verlauf zum Gesundheitsschutz im Sozial- und Erziehungsdienst anhand einer Präsentation detaillierter vorgestellt.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen:
keine
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Technische Details
ID: 64443
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Hauptdokument
Hauptdokument
Vorlage.pdf
Metadaten
- TOP
- Ö 2
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Personal- und Verwaltungsausschusses
- Gremium
- Personal- und Verwaltungsausschuss
- Datum
- Mi., 03.09.2014
- Uhrzeit
- 9:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- FB 11 - Fachbereich Personal, Organisation
- Geändert
- 23.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 23. Februar 2026 um 17:51