Sachstandsbericht zur Einführung eines elektronischen Fahrgeldmanagements (EFM) im AVV (AVV-Beirat)
AVV/0005/WP17 · Entscheidungsvorlage
Beratung
Herr Geulen erläutert den Sachstand. In Belgien und Niederlande sei ein EFM bereits eingeführt worden. Es gebe jede Menge Gründe und Vorteile. So sei auch ein Handy-Ticket möglich. Der Förderantrag wurde durch die Verbundgesellschaft bereits gestellt. Für 2016 sei die Einführung der 1. Stufe geplant und zwar die Einführung einer Chipkarte, die wohl u. a. Studenten und Hotelbesitzer ansprechen soll.
Auf die Frage des Herrn Achilles, in wie weit die Einführung anonymisiert sei, antwortet Herr Geulen, der Datenschutz werde in jedem Fall gewährleistet.
Es ergeht der folgende
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der regionale AVV-Beirat der Stadt Aachen nimmt den Bericht der Geschäftsführung zur Einführung eines elektronischen Fahrgeldmanagements (EFM) im AVV zustimmend zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
- Ausgangslage
Der Unternehmensbeirat und die Verkehrsunternehmen haben sich in mehreren Sitzungen einstimmig dafür ausgesprochen, dass es im Rahmen der Umsetzung der Tarifkooperation AVV/VRS sowie der zunehmenden Ausweitung elektronischer Tarife im Raum NRW unerlässlich ist, das e-Ticketing im AVV kurzfristig einzuführen.
Die Verbundgesellschaft strebt daher mit Unterstützung der Verkehrsunternehmen das ambitionierte Ziel an, ab Anfang des Jahres 2016 das e-Ticketing stufenweise einzuführen.
In den geplanten Baustufen sollen zunächst Abonnements und Monatskarten inkl. Schüler-, Semester- und Job-Tickets, anschließend eine noch festzulegende Gruppe von Tarifen für „Gelegenheitsnutzer“ elektronisch abgebildet werden.
Die notwendige Förderanmeldung zur Förderung eines mandantenfähigen e-Ticketing-Systems wurde, wie geplant, am 31.03.2014 zentral und stellvertretend für die Verkehrsunternehmen durch die Verbundgesellschaft an den Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) gestellt.
Durch diese zentrale Förderanmeldung über die Verbundgesellschaft konnte zum einen der Aufwand für die einzelnen Verkehrsunternehmen verringert werden, da die Verbundgesellschaft die Rolle des Antragstellers übernahm. Gleichsam wird im Genehmigungsfalle die Höhe der prozentuellen Förderung durch die Einigung auf ein Mandantensystem für die daran teilnehmenden Mandanten für bestimmte Systemkomponenten auf 85 % gesteigert werden können, was folglich die Investitionskosten erheblich senkt. Eine Übersicht der aktuell geplanten Systemstruktur ist als Anlage 1 beigefügt.
- Weiteres Vorgehen
Nächste notwendige Schritte sind unter anderem die Erstellung verschiedener Dokumente, die Festlegung der Rollenzuteilung im Mandantensystem und die Ausarbeitung des Finanzierungsantrages.
Der Unternehmensbeirat hat am 28.01.2014 die Geschäftsführung einstimmig beauftragt, unter Mitwirkung der beteiligten Verkehrsunternehmen diesen Finanzierungsantrag zu erarbeiten und, nach einvernehmlicher Zustimmung aller betroffenen Verkehrsunternehmen, beim NVR einzureichen. Der Finanzierungsantrag soll planmäßig, nach Mitteilung der Zusage zur Programmaufnahme durch den NVR, voraussichtlich im September 2014 eingereicht werden (siehe Anlage 2, Zeitplan zur Einführung eines elektronischen Fahrgeldmanagements (EFM) im AVV).
Die Verbundgesellschaft übernimmt im Rahmen des Projektes weiterhin zentral die Steuerung und Koordinierung des Projektes, um die Sicherstellung der tariflichen Gestaltung und die Festlegung von einheitlichen Parametern und Kundenprozessen zu gewährleisten.
Um den zügigen Fortschritt im Projekt zur Einführung des e-Ticketings im Verkehrsgebiet des AVV zu gewährleisten, wurde eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Verbundgesellschaft und Verkehrsunternehmen, gegründet. Diese Arbeitsgruppe hat bislang regelmäßig getagt, um auftauchende Fragestellungen gemeinsam zu klären, notwendige Entscheidungen vorzubereiten und entsprechende Aufgaben zu koordinieren.
Um alle erforderlichen Schritte sinnvoll aufeinander abzustimmen sowie das Projekt innerhalb des geplanten Zeitraums und im angestrebten Umfang umzusetzen, bedient sich die Verbundgesellschaft weiterhin der Unterstützung von externen Beratern.
Weitergehende Erläuterungen können in der Sitzung gemacht werden.
Abstimmungsergebnis
Weitere Dokumente (2)
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Technische Details
ID: 64953
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=64953
Hauptdokument
Hauptdokument
Vorlage.pdf
Metadaten
- TOP
- Ö 5
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Mobilitätsausschusses
- Gremium
- Mobilitätsausschuss
- Datum
- Do., 04.09.2014
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- Aachener Verkehrsverbund
- Geändert
- 23.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 23. Februar 2026 um 17:56