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'CHECK IN - Aachen' Sachstand

FB 02/0003/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Herr Begaß präsentiert den aktuellen Sachstand des Projektes, das eine Kopie eines am Niederrhein bereits erfolgreich verlaufenen Formates sei und berichtet, dass bereits 15 Unternehmen ihre Teilnahme zugesagt hätten. Er ergänzt aber auch, dass das Aachener Budget weniger als 20.000 Euro betrage, am Niederrhein hingegen 180.000 Euro zur Verfügung standen. Dennoch plane man eine Aufbereitung des CHECK IN-Tages in einer Broschüre. Der Beitrag je Unternehmen beläuft sich auf 250 Euro. Herr Begaß führt aus, dass aktuelle Anfragen aus der Deutschen Gemeinschaft (Belgien), dem Kreis Heinsberg u.a. vorliegen. Wenn es auch natürlich andere Formate gebe, so könne man doch zum Thema Ausbildung nicht genug tun.

Herr Schultheis dankt für den Vortrag und zeigt sich erfreut, dass das Thema vorangetrieben wurde. Herr Fadavian verbindet mit seinem Dank für den Vortrag die Frage, was man für die Zeit nach der CHECK IN-Veranstaltung in Erwägung zieht. Herr Begaß erläutert, dass man überlege, das Format ggf. auszuweiten und auch in der Fläche größer und mehr zu etablieren. Auch Eltern sollten mehr eingebunden werden. Zunächst aber wolle man Erfahrungen sammeln und dann weiterentwickeln. Herr Adenauer dankt für die tolle Arbeit auch angesichts des geringen Budgets. Frau Reinartz möchte wissen, ob mehrere Kinder ein Unternehmen besuchen und ggf. Auswirkungen auf folgende Praktika festgestellt werden könnten, da man an einem Tag ja nicht viel lernen könne. Herr Begaß verweist darauf, dass das Format sehr stark auf Freiwilligkeit baue und sich Schüler folglich schon vorher mit dem jeweiligen Unternehmen beschäftigt hätten. Dennoch würden Unternehmen auch Praktikumsmöglichkeiten vorstellen. Herr Bürgermeister Jansen fragt nach dem ‘genauen Spielfeld‘ und möchte im Hinblick auf das Budget wissen, ob Aachen weniger oder Dinge nicht mache. Herr Begaß führt aus, dass zunächst eine räumliche Begrenzung auf Stadt und StädteRegion, bei Erfolg aber auch eine Ausweitung möglich sei; inhaltlich mache man allerdings nichts weniger, die Niederrhein-Region sei jedoch deutlich größer und mit mehr Personal ausgestattet. Auf Nachfrage von Herrn Jokisch, warum die Aktion nur für Schüler/innen aus der 7. und 8. Klasse und nicht auch für Ältere durchgeführt werde, verweist Herr Begaß auf die Empfehlung von ‘Kein Abschluss ohne Anschluss‘ und den hiermit verbundenen Schwerpunkt der 8. Klasse.

Herr Schultheis stellt abschließend fest, dass mit Berufsbild-Informationen früher begonnen werden müsse, da der Einstieg bisher zu spät erfolgt sei.

Beschluss

Der Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft nimmt die Ausführungen der Verwaltung zu ‘CHECK IN - Aachen‘ zustimmend zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft nimmt die Ausführungen der Verwaltung zu ‘CHECK IN - Aachen‘zustimmend zur Kenntnis.

Erläuterungen

‘CHECK IN - Aachen‘Sachstand

Auf Basis des Ratsantrages (Nr. 115/16) der SPD-Fraktion vom 05.10.2010 hat sich der Fachbereich Wirtschaftsförderung/Europäische Angelegenheiten seit diesem Zeitpunkt verstärkt mit der Ausbildungssituation in Aachen beschäftigt. In einem gemeinsamen Diskussionsprozess mit den originär im Thema Ausbildung zuständigen Institutionen wie den Kammern, der Bundesagentur für Arbeit, dem DGB und weiteren relevanten Partnern aus Politik und Einrichtungen wurde das ‘Positionspapier Ausbildung in Aachen‘ erarbeitet.

Dieses Papier wurde am 26.06.2013 im Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaftberaten und verabschiedet. Zentraler Bestandteil des Positionspapieres sind Handlungsvorschläge zur Verbesserung der Ausbildungs(markt)situation in Aachen. Empfohlen wurde u.a, die Berufsorientierung auszuweiten, um über diesen Weg Ausbildungsabbrüche, die auf einer falschen Berufswahl beruhen, zu verringern. Gleichzeitig soll so mehr Resonanz für weniger bekannte Ausbildungsberufe erzeugt werden.

Gezielt wurde in diesem Kontext die Nachwuchsinitiative ‘CHECK IN Berufswelt‘, die sehr erfolgreich am Niederrhein etabliert werden konnte, zur Nachahmung vorgeschlagen. Das Prinzip ist einfach. Ausbildungsbetriebe öffnen am CHECK IN-Tag einen Nachmittag ihre Türen und stellen ihre Praktikums-, Ausbildungs- und dualen Studienangebote vor. Jugendliche und deren Elterninformieren sich auf freiwilliger Basis, lernen Arbeitgeber, Auszubildende und Ausbilder in deren realer Unternehmensweltkennen. Die Erfahrungen am Niederrhein belegen eine sehr hohe Beteiligung von Unternehmen sowieSchülerinnen und Schülern an diesem Format. CHECK IN hat in Krefeld, Mönchengladbach, im Rhein-Kreis Neuss und im Kreis Viersen wesentlich zu einer nachhaltigen Berufswahlentscheidung und zu einem nahtlosen Übergang von Schule und Beruf beigetragen. Teilnehmende Firmen konnten aufgrund des CHECK IN-Tages Auszubildende einstellen, die erst durch den direkten Kontakt hierfür interessiert wurden.

Zwischenzeitlich konnte eine Kooperationsvereinbarung mit den Akteuren vom Niederrhein zur Übertragung von CHECK IN nach Aachen geschlossen, verschiedene Institutionen und Schirmherren bzw. -frauen zur Mitwirkung gewonnen, die Finanzierung abgestimmt, eine Werbeagentur eingebunden, die Anerkennung in der Landesinitiative ‘Kein Abschluss ohne Anschluss‘ erzielt und der Termin für den ersten CHECK IN-Tag in Stadt und StädteRegion Aachen vereinbart werden: dies wird der 25.02.2015 sein!

In der Sitzung des Ausschusses werden nähere Informationen zum aktuellen Sachstand gegeben.

Technische Details

Hauptdokument

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Betroffene Straßen

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Metadaten

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Ö 4
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft
Gremium
Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft
Datum
Mi., 17.09.2014
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 02 - Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 18:02