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Die interkulturelle Schule als Regelschule durchsetzen - Qualifikationskurs des Landesintegrationsrates 2015-2016

FB 50/0029/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Herr Jaitner, der Bildungsbeauftragte des Landesintegrationsrates, berichtet über den Qualifikationskurs (s. Anlage 1).

Auf entsprechende Nachfragen teilt er mit, dass der Kurs an 8 Samstagen von ca. 10:00 Uhr bis ca. 16:30 Uhr stattfinden soll. Man hat sich für einen Gesamtzeitraum von zwei Jahren entschieden, da man sich hiervon gegenüber einem kurzfristigen Kurs mehr Nachhaltigkeit verspricht.

Frau Bürgermeisterin Scheidt erläutert, dass alle Aachener Schulen bereits interkulturell ausgerichtet sind. An vielen Schulen wird herkunftssprachlicher Unterricht angeboten, z.B. in Türkisch oder Russisch.

Herr Georgiadis weist darauf hin, dass ein Unterricht in der Muttersprache im Rahmen der Schulbildung nur dann sinnvoll ist, wenn er zeugnisrelevant bewertet wird.

Das mehrsprachige Unterrichtsangebot ist in den Aachener Schulen bereits gut vertreten. Eine Ausweitung des Angebotes ist erstrebenswert.

Herr Özbay trägt vor, dass die Bestimmung und Entsendung von 2 – 3 Personen in den Qualifikationskurs gut überlegt sein will. Der Integrationsrat soll darüber beraten und in seiner nächsten Sitzung am 04.02.2015 darüber entscheiden ob er Personen und wenn ja, welche, in den Qualifikationskurs entsendet.

Beschluss

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Zum Thema „Die interkulturelle Schule als Regelschule durchsetzen“ informiert der Landesintegrationsrat NRW wie folgt:

In Nordrhein-Westfalen werden mehr Schulen und Kindertagesstätten benötigt, die in Deutsch und den Muttersprachen der Schüler die schriftsprachlichen Kenntnisse ausbauen.

Gesetze und Erlasse ermöglichen das mehrsprachige Lernen auf formaler Ebene – aber in der Praxis tut sich zu wenig. Notwendig sind Aktivitäten in den einzelnen Kommunen, eine Offensive für mehrsprachige Schulen und Kitas vor Ort.

Dafür werden Motoren und Experten gebraucht. Am besten sind dazu Vertreter der Betroffenen selber geeignet, also Personen mit Migrationshintergrund, vor allem solche, die in den Integrationsrat gewählt worden sind oder von diesem als Experten benannt werden.

Der Landesintegrationsrat bietet deshalb den Qualifikationskurs „Die interkulturelle Schule als Regelschule durchsetzen!“ an, um die Akteure vor Ort zu ermutigen, zu qualifizieren und sie bei der Umsetzung zu begleiten. Informationen zu dem Qualifizierungskurs sind in Anlage 1 beigefügt.

Herr Thomas Jaitner, Gesamtschullehrer, Bildungsreferent des Landesintegrationsrates, bis 2013 Mitarbeiter der Arbeitsstelle Migration der Bezirksregierung Köln wird in der Sitzung das Projekt vorstellen.

Die Verwaltung informiert, dass die Landeskoordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren ebenfalls ein Qualifizierungsprogramm namens BiKUS unterhält, in dem die Fachkräfte der Kommunalen Integrationszentren für die Aufgabe der interkulturellen Schulentwicklung qualifiziert werden. Für den Fall, dass der Integrationsrat dieses Thema vertieft behandeln möchte, schlägt die Verwaltung vor, Frau Christiane Bainski – Leiterin der Landeskoordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszenten aus Dortmund - einzuladen.

Abstimmungsergebnis

Zustimmung:Ablehnung:Enthaltung:

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Technische Details

Hauptdokument

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Metadaten

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Ö 3
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Integrationsrates
Gremium
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
Datum
Mi., 03.12.2014
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
Fachbereich Soziales und Integration
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 18:34