Einrichtung einer halben Sozialarbeiter-Stelle für das "Quartiersmanagement Preuswald", ausgewiesen nach EG 10 TVöD
FB 11/0035/WP17-1 · Entscheidungsvorlage
Beratung
Herr Eickholt berichtet, dass in der letzten Woche in der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Integration und Demographie Stellenanteile für den Allgemeinen Sozialdienst um 0,5 Stellen ausgeweitet wurden. Er stellt die Frage, weshalb nun mit dieser Vorlage eine weitere zusätzliche 0,5 Stelle eingerichtet werden muss.
Bezogen auf die Ausweitung der Stellenanteile gemäß der Vorlage im Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie erläutert Herr Emonts, dass der Allgemeine Sozialdienst seitens des Trägers (Diakonisches Werk) dringend aufgestockt werden muss. Der Beratungsbedarf dort hat sich signifikant verändert und ist erheblich umfangreicher geworden. Ebenso bringt die Mitwirkung der Mitarbeiter des Diakonischen Werkes bei der Quartiersentwicklung eine Stellenausweitung mit sich.
Herr Emonts führt weiter aus, dass sich daneben im Rahmen der Erprobungsphase der Einsatz einer Mitarbeiterin des Fachbereiches Soziales und Integration als Quartiersmanagerin mit einem Anteil von 0,5 VZÄ sehr bewährt hat. Die ihr obliegende Beratung, Organisation und Koordination sowie Konzeptionierung und Umsetzung sozial relevanter Aktivitäten wird von den Beteiligten sehr gut angenommen. Die Betrachtung der Kontaktdichte spiegelt eine hohe Akzeptanz und Annahme der vielschichtigen Angebote wieder. Die Stelleninhaberin hat dazu beigetragen, dass sich viel verbessert hat. Es geht in erster Linie darum, das Wohngebiet lebenswert und attraktiv zu gestalten und die Gemeinschaftsarbeit zu fördern.
Der Personal- und Verwaltungsausschuss beschließt mehrheitlich mit 2 Gegenstimmen.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Auf Vorschlag des Oberbürgermeisters empfiehlt der Personal- und Verwaltungsausschuss dem Rat der Stadt Aachen die Einrichtung einer Stelle in einem Umfang von 0,5 VZÄ, ausgewiesen nach EG 10 TVöD, für das Quartiermanagement Preuswald.
Erläuterungen
Erläuterungen:
1. Ausgangslage:
Entsprechend der Ergebnisse des Sozialentwicklungsplanes der Stadt Aachen wurde die Siedlung „Preuswald“ als problematisches Viertel identifiziert. Aufgrund dessen hatte der Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss bereits in seiner Sitzung am 04.12.2012 beschlossen, die Rahmenbedingungen für die Fortführung von Stadtteilbüro und Stadtteilkonferenz in Verbindung mit der Installation eines Quartiersmanagements als integriertem Bestandteil des Gesamtkonzeptes auszuarbeiten und in die weitere Beratung zu geben.
Die Ausarbeitung des Konzeptes wurde dem Ausschuss für Soziales, Integration und Demografie in seiner Sitzung am 10.01.2013 zur Kenntnis gegeben und zustimmend angenommen.
2. Erprobungsphase:
Im Rahmen einer Erprobungsphase ist eine Mitarbeiterin des Fachbereiches 50 bereits seit September 2011 mit einem Anteil von 0,5 VZÄ als Quartiersmanagerin eingesetzt. Die ihr obliegende Beratung, Organisation und Koordination sowie Konzeptionierung und Umsetzung sozial relevanter Aktivitäten wird von den Beteiligten sehr gut angenommen.
Die Betrachtung der Kontaktdichte spiegelt eine hohe Akzeptanz und Annahme der vielschichtigen Angebote wieder. Die Besuchszahlen sind weiterhin seit April 2012 steigend.
3. Umsetzung:
Die Bewohner der Siedlung Preuswald, vielfach langjährige Bewohner, Senioren und Bürger mit Migrationshintergrund haben unterschiedliche Beratungsbedarfe, die in absehbarer Zeit nicht nachlassen werden. Allen geht es in erster Linie darum, das Wohngebiet lebenswert und attraktiv zu gestalten und die Gemeinschaftsarbeit zu fördern. Aber auch um Einzelfragen in allen Lebensbereichen.
Die Fachdienststelle setzt in Kooperation mit weiteren Fachbereichen und freien Wohlfahrtsträgern zielorientiert die Bemühungen der Politik um, die Attraktivität der Siedlung Preuswald zu erhalten, Angebote für jede Altersklasse zu schaffen und das Gemeinschaftsgefühl mit gemeinschaftlicher Verantwortung für das Quartier zu stärken.
Die Aufgaben sollen auch zukünftig von der bisherigen Mitarbeiterin wahrgenommen werden. Sie ist ursprünglich im Bereich FB 50/310 zu 100% als Sozialarbeiterin in den Übergangsheimen eingesetzt gewesen. Die geteilte Aufgabenwahrnehmung in Personalunion zu jeweils 0,5 VZÄ war im Rahmen der Erprobungsphase unproblematisch und soll daher beibehalten werden.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen: | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 2015 lt. HH-Entwurf 2015 | Fortgeschriebener Ansatz 2015 | Ansatz 2016 ff. | Fortgeschriebe-ner Ansatz 2016 ff. | Folge- kosten (alt) | Folge-kosten (neu) |
Ertrag | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € |
Personal-/ Sachaufwand | 0,00 € | 33.200,00 € | 0,00 € | 99.600,00 € | 0,00 € | 0,00 € |
Abschreibungen | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € |
Ergebnis | 0,00 € | 33.200,00 € | 0,00 € | 99.600,00 € | 0,00 € | 0,00 € |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | -33.200,00 € | -99.600,00 € | ||||
keine ausreichende Deckung vorhanden | keine ausreichende Deckung vorhanden | |||||
Deckungsmöglichkeiten können aus Sicht der Fachdienststelle und des Fachdezernates nicht angeboten werden. Es entstehen zusätzliche Personalkosten in Höhe von ca. 33.200,00 EUR zzgl. Sach- und Gemeinkosten, ermittelt auf Basis durchschnittlicher Kosten nach KGSt entsprechend der Ausweisung der Stelle nach EG 10 TVöD.
Weitere Dokumente (2)
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Technische Details
ID: 67003
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=67003
Hauptdokument
Hauptdokument
Vorlage.pdf
Metadaten
- TOP
- Ö 3
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sondersitzung des Personal- und Verwaltungsausschusses
- Gremium
- Personal- und Verwaltungsausschuss
- Datum
- Do., 18.12.2014
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- FB 11 - Fachbereich Personal, Organisation
- Geändert
- 23.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 23. Februar 2026 um 18:45