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PROTECA-Unternehmensnetzwerk im Rahmen des 'Aachener Industrie-Dialogs'

FB 02/0014/WP17 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Begaß führt aus, dass PROTECA ein Umsetzungsschritt für den Industrie-Dialog ist. Die Kooperation mit Excellenz-Clustern ziehen auch Unternehmen. Weitere Umsetzungsschritte, wie z.B. der ‘Club der Aktiven‘ werden folgen. Die städtische Wirtschaftsförderung steht im engen Austausch mit Unternehmen: Die Tatsache, dass zur nächsten Veranstaltung durch Unternehmer eingeladen werde, zeige, dass man zu einer Verantwortungsübernahme durch Unternehmen komme.

Auf Nachfrage von Herrn Schultheis, ob es sich nur um Unternehmen aus der Stadt Aachen handele, erläutert Herr Begaß, dass ein Unternehmen aus Monschau dabei sei, die Unternehmen aber auch in der Region ‘unterwegs‘ seien. Die begleitende Einbindung der Wirtschaftsförderung besteht bereits seit August 2014; inzwischen sind auch die VUV – die Vereinigten Unternehmerverbände, ein freiwilliger Zusammenschluss von Unternehmen aus Stadt und StädteRegion, eingebunden.

Herr Adenauer dankt für die konkrete Umsetzung des Industrie-Dialogs und möchte wissen, ob sich die aktuellen Zahlen noch steigern lassen. Herr Begaß führt aus, dass z.B. das ‘Unternehmer-Frühstück‘ nicht zu groß werden sollte; die Unternehmen seien nicht nur an Informationen interessiert, sondern daran, sich kennenzulernen. In 2015 werde es voraussichtlich drei Veranstaltungen geben, aber es entstünden auch konkrete Fragen, die abgearbeitet werden müssten.

Herr Schultheis schlägt vor, ggf. Vertreter des Unternehmensnetzwerkes in den Ausschuss einzuladen.

Beschluss

Der Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft nimmt die Ausführungen der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis und unterstützt die beschriebenen Strukturen und Inhalte des PROTECA-Unternehmensnetzwerkes. Zudem beauftragt er die Verwaltung, regelmäßig über den Fortgang zu berichten.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft nimmt die Ausführungen der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis und unterstützt die beschriebenen Strukturen und Inhalte des PROTECA-Unternehmensnetzwerkes.

Zudem beauftragt er die Verwaltung, regelmäßig über den Fortgang zu berichten.

Erläuterungen

PROTECA-Unternehmensnetzwerk im Rahmen des ‘Aachener Industrie-Dialogs‘

Sachlage:

Der Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft hat in seiner Sitzung am 02.04.2014das von der Verwaltung erarbeitete und vorgelegte industriepolitische Handlungskonzept für die Stadt Aachen zur Sicherung von Arbeitsplätzen in produktionsintensiven Unternehmen im Rahmen des ‘Aachener Industrie-Dialogs‘ verabschiedet.

Das von der Verwaltung mit Kooperationspartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft entwickelte Konzept besteht aus 18 Handlungsvorschlägen, die sich in vier Themenfelder gliedern:

1) Kommunikation miteinander,

2) Kommunikation mit Politik und Verwaltung,

3) Kommunikation mit Wissenschaft,

4) Kommunikation mit Fachkräften.

Themenfeld ‘3‘, dessen Bestandteil das Unternehmensnetzwerk ‘Produktionstechnologie Aachen (PROTECA)ist, beschäftigt sich mit kooperativen Technologietransferprojekten sowie wissenschaftsorientierten Netzwerken. Der hohe Bedarf Aachener Unternehmen, persönliche Zugänge und konkrete Einblicke in die Hochschullandschaft zu erlangen, wird durch oftmals fehlende Kontakte hin zu wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen seitens der Unternehmen bestätigt. Dies zeigt auf, wie wichtig es ist, Innovationstransfer aktiv zu betrieben und in diesem Kontext das Unternehmensnetzwerk PROTECA zu reaktivieren. Es war über mehrere Jahre hinweg eingeschlafen und wurde zu Beginn letzten Jahres gemeinsam durch das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen sowie der städtischen Wirtschaftsförderung wiederbelebt. Hierbei greift die Kooperation zwischen WZL und Stadt unmittelbar auf Forschungsinhalte und Kontakte des Exzellenzcluster ‘Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer‘ mit seinen rund 25 angeschlossenen Instituten zurück. Seit Mitte 2014 beteiligen sich zudem die Vereinigten Unternehmerverbände (VUV) Aachen sowie die StädteRegion Aachen als weitere Kooperationspartner.

Als Querschnittsbranchennetzwerk im für Aachen so wichtigen Produktionssektor gilt es, den Aufbau und die Vernetzung zu fördern sowie Unternehmen auf produktionsrelevante innovative Entwicklungen aufmerksam zu machen. Hierzu werden die bestehenden Kontakte der städtischen Wirtschaftsförderung für PROTECA zugänglich gemacht. Dies beinhaltet u. a., dass über die verschiedenen Kommunikationskanäle des Fachbereiches Informationen über das Netzwerk und damit verbundene Aktivitäten gestreut werden.

Bislang haben zwei PROTECA-Veranstaltungen stattgefunden, die auf eine hohe Resonanz bei den eingeladenen Unternehmen gestoßen sind. Den Auftakt machte am 05.05.2014 der Netzwerkabend im WZL unter dem Titel ‘Exzellente Produktionstechnologien Made in Aachen – hautnah erleben und effektiv nutzen‘, den rund 25 Vertreterinnen und Vertreter produzierender und verarbeitender Betriebe am Standort Aachen dazu nutzten, praxisnahe Einblicke zu Themen wie Industrie 4.0, Produktionsautomatisierung und Prozessoptimierung zu erhalten. Im Rahmen eines Speed Datings wurde auch dem Networking-Gedanken Rechnung getragen und mithilfe einer anschließenden Fachmesse des Exzellenzcluster über dessen Projekte für die Industrie informiert. Die zweite Veranstaltung am 24.10.2014 kam in Form eines Netzwerkfrühstücks mit rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besonders gut an. Diesmal zu Gast im Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) wurden vier Thementische angeboten, die mit den Bereichen ‘Prototypen‘, ‘Digitalisierte Wertschöpfungskette‘, ‘Intelligente Automatisierungslösungen‘ und ‘Mensch-Maschine-Interaktion‘ überschrieben waren. An einem fünften Tisch standen die Akteure von WZL, Wirtschaftsförderung Stadt Aachen, StädteRegion Aachen sowie VUV für Fragen und persönliche Gespräche zur Verfügung.

Weitere Folgeveranstaltungen befinden sich aktuell gemeinsam mit den Kooperationspartnern in Planung. Angestrebtes Ziel ist es, ähnlich dem bisherigen Rhythmus, mindestens zwei Veranstaltungen pro Kalenderjahr durchzuführen.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2015-01-20 FB 02_0014_WP17 PROTECA-Unternehmens SAO.pdf

17.11.2024

97.6 KB

Metadaten

TOP
Ö 6
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft
Gremium
Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft
Datum
Mi., 04.02.2015
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 02 - Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 08:51