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Straßenbauprogramm 2015

FB 61/0140/WP17 · Kenntnisnahme

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Frau Poth hält einen Vortrag zum Thema.

Frau Breuer dankt für den Vortrag und stellt fest, es werde jetzt noch sichtbarer, dass Personal fehle. Am Vortag habe sie einen Anruf erhalten, bei dem es um den Parkplatz Korneliusmarkt ging; dort sei extra ein Grundstück angekauft worden und nun bewege sich nichts mehr.

Frau Poth teilt mit, die Politik könne jederzeit bestimmen, dass Maßnahmen vorgezogen und andere dafür zurückgestellt werden sollen. Allerdings müssten zurückgestellte Maßnahmen dann im Haushaltsjahr 2016 neu eingestellt werden.

Herr Blum berichtet, auch er hätte Anrufe bekommen. Er verstehe die Empörung der Bürger. Z. B. sei die Prioritätenliste in Bezug auf die Marktstraße mit der Priorität 1 und den Marktplatz Brand mit der Priorität 4 nicht nachvollziehbar.

Frau Poth erklärt, die Bürger seien rechtzeitig über das Ratsinformationssystem informiert worden. Sie erläutert die Gründe für dieKategorisierung der von Herrn Blum angesprochenen Maßnahmen. Kritisch für 2015sei es erst ab Priorität 6.Für den heutigen Beschluss gehe es erst einmal nur um Kenntnisnahme; die Liste könne verändert werden.

Frau Breuer ist der Meinung, dass die Bezirksvertretungen in der Beratungsfolge aufgeführt werden müssten. Erst nach deren Beratungen und Beschlüssen könne sich der Ausschuss wirklich ein Urteil erlauben.

Frau Melcher erklärt, die Verwaltung habe diesen Zeitplan gewählt, um alle möglichst früh zu informieren und eine politische Diskussion in Gang zu setzen, auch in Absprache mit den Vertretern der Bezirke, was dann zu einer Meinungsbildung führen soll und in der nächsten Sitzung wiederum beraten werden kann.Allerdings sei die Personalsituation schwierig; vor Kurzem erst sei ein Kollege weggegangen. Die Personalsuche gestalte sich schwierig. Mit der Liste habe Frau Poth schnell reagiert. Die Politik könne aber jederzeitdie Verwaltung beauftragen, die Priorität der einzelnen Maßnahmen zu ändern. Die Fachverwaltung müsse wiederum über die Konsequenzen beraten.

Herr Blum teilt mit, er könne die Verwaltungsvorlage nach diesen Erläuterungen mittragen. Dem schließt sich auch Frau Breuer an.

Herr A. Müller fragt, ob der Fachbereich Opfer der Wiederbesetzungssperre geworden sei.Frau Poth verneint dies in Bezug auf die erst kürzlich frei gewordene Stelle. Es sei tatsächlich schwierig, qualifiziertes Personal zu finden.

Der Ausschuss fasst den folgenden

Beschluss

Der Mobilitätsausschuss nimmt das Straßenbauprogramm 2015 zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Mobilitätsausschuss nimmt das Straßenbauprogramm 2015 zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Anlass:

Die Straßenbauabteilung erstellt seit einigen Jahren zur Vorbereitung der Haushaltsaufstellung eine Liste der beabsichtigten Bauvorhaben unter Berücksichtigung der finanziellen und personellen Ressourcen sowie der vorlaufenden politischen Beratung und der zeitlichen Zwänge aus der Bezuschussung. Das aktuelle Arbeitsprogramm ist als Anlage 1 beigefügt. Dabei werden folgende Prioritäten zugrunde gelegt:

1.Rechtliche Verpflichtung, wozu auch bereits laufende oder beauftragte Projekte gehören

2.Entscheidungsgremien oder beteiligten Dritten zugesagt

3.Verkehrssicherheit

4.Zuschuss

5.bautechnischer Zustand

6.Erschließung Baugebiete (Baustraße)

7. Endausbau Baugebiete

Durch die Beratung und Verabschiedung des Haushalts wird das Arbeitsprogramm von der Verwaltungsspitze und den Entscheidungsgremien akzeptiert. Auf beiden Ebenen besteht im Zuge der Haushaltsberatungen die Gelegenheit, andere Schwerpunkte oder Prioritäten zu setzen.

Insgesamt stehen 2015 nach Rechtskraft des Haushalts 16,309 Mio€ zur Verfügung. Das Arbeitsprogramm sah bei Aufstellung des Haushalts entsprechend dem Personalschlüssel von 72 PM ein Volumen von 10,338 Mio€ vor. Aufgrund der Entwicklungen seit Mitte 2014 ist das realistische Umsatzvolumen aufgrund von Verzögerungen in der Projektvorbereitung (z.B. B-Plan Verfahren, veränderte Rahmenbedingungen oder Vorlauf STAWAG), reduzierte Bereitstellung von Zuwendungen von Bund und Land, oder personelle Veränderungen mit 9,243 Mio€ anzusetzen. Demzufolge müssen mehrere Bauvorhaben gegenüber dem Haushaltsansatz zunächst zurückgestellt oder im Ablauf gestreckt werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der arbeitstechnische Umsatz nicht identisch ist mit dem Mittelabfluss.

Erschließung von Baugebieten

Im Arbeitsprogramm für 2015 sind Baustraßen für die Baugebiete Sandhäuschen, Lichtenbusch 2.BA, Guter Hirte 1.BA und Rombachstr/ Vennbahn enthalten. Der Endausbau von Baugebieten ist in der Prioritätenliste für 2015 zunächst nur in der Kellershaustraße vorgesehen. Der Ausbau weiterer Baugebiete ist durch das Budget und die Personalkapazität sowie durch die aktuelle Festlegung der Prioritäten begrenzt.

Aufgrund vielfacher Eingaben, wie auch auf Wunsch der Wirtschaftsförderung und der Liegenschaftsverwaltung, ist das Thema Straßenbau in Neubaugebieten in den letzten Jahren vor allem unter dem Aspekt des zeitlichen Ablaufs im Baugebiet selbst mehrfach diskutiert worden.

Daneben ist zu bedenken, in welcher Reihenfolge Baugebiete, deren Bebauung ganz oder abschnittsweise abgeschlossen ist, einen Endausbau erhalten. Manche Bürger warten aus o.g. Gründen 10 Jahre und länger darauf.

Baugebiet

Bemerkung

Heckenweg

Ausbau mögl.

Gut-Knapp-Straße

Ausbau mögl.

Müselter Weg

Hochbau stagniert

Gringelsbach

Hochbau stagniert

Pascalstraße

sukzessiver Ausbau

Im Süsterfeld

Hochbau stagniert

Neuenhofer Weg

nach JP

Breitbenden nächster BA

Ausbau mögl.

Grauenhofer Weg

Ausbau mögl.

Alter Tivoli

Sandhäuschen

Lichtenbusch 2.BA

Rombachstr./Vennbahn

Guter Hirte 1. BA

Elleter Feld

Kornelim.West 2. BA

Richterich Dell

Bobenden Lontzenweg

Ausbau mögl.

Personaleinsatz

In Anerkennung der besonderen Bedeutung des Ausbaus von Wohn- und Gewerbegebieten wurde 2013 durch Bereitstellung zusätzlicher Personalkapazität der Endausbau in folgenden Gebieten ermöglicht:

Burgberg, Brander Feld, Prof.-Wieler-Straße, Alter Schlachthof, Kellershaustraße, Grauenhofer Weg 1. BA.

2015 ist der Endausbau in weiteren Teilabschnitten der Wohngebiete Grauenhofer Weg und Breitbenden möglich, wenn es gelingt, eine freiwerdende Stelle kurzfristige wiederzubesetzen.

Auswirkungen

finanzielle Auswirkungen

Investive Auswirkungen

Ansatz

2015

Fortgeschriebe­ner Ansatz 2015

Ansatz 2016 ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 2016 ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

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0

0

Auszahlungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

2015

Fortgeschriebe­ner Ansatz 2015

Ansatz 2016 ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 2016 ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

0

0

0

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Abstimmungsergebnis

einstimmig

Weitere Dokumente (1)

Die Dokumente werden direkt vom Ratsinformationssystem der Stadt Aachen abgerufen und nicht von uns gespeichert oder gehostet.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2015-02-13 FB 61_0140_WP17 Strassenbauprogramm 2 SAO.pdf

22.11.2024

139.9 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

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Ö 18
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Mobilitätsausschusses und des AVV-Beirats
Gremium
Mobilitätsausschuss
Datum
Do., 05.03.2015
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 08:59