Zwischenbericht zum 31.12.2014 von Volkshochschule Aachen
E 42/0011/WP17 · Kenntnisnahme
Beratung
Frau Dr. Blüggel erläutert das am selben Tag kurzfristig eingegangene Schreiben von FB 20, welches den Ausschussmitgliedern als Tischvorlage zur Kenntnis gebracht wurde.
Sie weist außerdem darauf hin, dass bei einer frühzeitigeren Nachfrage eine Prognosespalte zum vorläufigen Jahresabschluss hätte eingefügt werden können.
In einer kurzen Diskussion an der sich Frau Reuß, Herr Fischer, Frau Beslagic und Frau Dr. Schmeer beteiligen, wird der Ton des Schreibens von den Mitgliedern des Betriebsausschusses moniert und lobend auf die deutlichen Sparmaßnahmen der Volkshochschule hingewiesen.Seitens der Politik erfolgt die Bitte an Frau Schwier, dies der Kämmerin mitzuteilen und das weitere Vorgehen zu klären. Frau Schwier sagt dies zu.
Frau Perschon-Adamy bittet, über das Ergebnis des Gespräches mit Frau Grehling in der nächsten Ausschusssitzung zu berichten.
Abschließend bedauert Herr Fischer, dass aufgrund von Einsparungen im Personalbereich (S. 6 Abs. 5 der Einladung), keine Themenwoche über den Völkermord an den Armeniern im Bereich der politischen Bildung durchgeführt werden kann. Herr Casteel erläutert, dass zu diesem Thema ein Vortrag am 14.04.2015 geplant ist. Eine Ausstellung sei aus terminlichen Gründen an den Kulturbetrieb verwiesen worden.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Gem. § 11 Absätze 5 und 12 der Satzung für die Volkshochschule Aachen nimmt der Betriebsausschuss Stadttheater und Volkshochschule den Zwischenbericht zum 31. Dezember 2014 zur Kenntnis.
Es erfolgt kein Beschluss.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Es wird auf die beigefügte Anlage verwiesen. Die dort aufgezeigten wesentlichen Abweichungen bzw. Veränderungen werden gem. den Vorgaben der Stadtkämmerei vom 22.2.2006 wie folgt erläutert:
Allgemeines:
Der Zwischenbericht zeigt in tabellarischer Form die Entwicklung der Erträge und Aufwendungen, ausgehend von den im Wirtschaftsplan festgesetzten Ansätzen.
Um ablesen zu können, ob die Entwicklung zu den Stichtagen 31.03., 30.06., 30.09. und 31.12. im vorgesehenen Rahmen verläuft, werden die Ansatzzahlen (Jahresbeträge) durch 12 (Monate) dividiert und anschließend mit der Zahl der Monate bis zum jeweiligen Stichtag multipliziert. Diese theoretischen Sollzahlen werden den zum jeweiligen Stichtag erreichten Ist-Zahlen gegenübergestellt und die sich daraus ergebenden Abweichungen in Plus- oder Minus-Prozenten dargestellt. Die Summen sind wegen einer besseren Lesbarkeit nur noch in vollen Tausend Euro (TEUR) dargestellt. Die in Prozenten dargestellten Abweichungen basieren auf den tatsächlichen Summen ohne Rundung auf TEUR.
Die entsprechenden Zahlen des Vorjahres sind zum Vergleich aufgeführt.
Die wesentlichen Entwicklungen sowohl auf der Ertrags- als auch auf der Aufwendungsseite werden mündlich bei der Sitzung des Betriebsausschusses vorgetragen.
Erträge:
Zu 2.:
Die Erträge bei Studienreisen stehen in direktem Zusammenhang mit den Aufwendungen in dem Bereich (Position 9) und sind abhängig von der Zahl und der zeitlichen Planung der durchgeführten Studienreisen.
Zu 5.:
Diese Sammelposition enthält u. a. Auflösung von Rückstellungen, z. B. für den Verwaltungskostenbeitrag (VKB) an die Stadt Aachen.
Aufwendungen:
Zu 3.:
Im Berichtszeitraum sind keine größeren Gebäudeunterhaltungskosten angefallen. Außerdem wurde der Ansatz wegen der Einsparmaßnahmen um 13 TEUR reduziert, so dass nur noch unbedingt notwendige Ersatzleistungen vorgenommen werden können. Es wurde auf eine sehr sparsame Bewirtschaftung geachtet.
zu 6.:
Durch einen günstigeren Abschluss der Gebäudeversicherung für die Peterstraße können hier Mittel eingespart werden.
Zu 7.:
Hier wird auf eine sparsame Bewirtschaftung geachtet.
zu 8.:
Diese Position enthält neben den Unterrichts- und Veranstaltungskosten die weiterzuleitenden Drittmittel an Kooperationspartner von Projekten in Höhe von 494 TEUR. Die Weiterführung von „EMMi“ als „EMMi plus“ war bei Erstellung des Wirtschaftsplanentwurfs 2014 noch nicht bewilligt. So waren auch die bei „EMMi plus“ an Kooperationspartner weiterzuleitenden Kosten nicht enthalten.
Zu 10.:
Es wird auch hier auf eine sparsame Bewirtschaftung geachtet.
Zu 12.:
In dieser Position sind u. a. Portokosten, Bürobedarf und Computerbedarf enthalten, wobei ebenfalls auf eine sparsame Bewirtschaftung geachtet wird und eingespart werden konnte (u.a. durch vermehrte Nutzung digitaler Werbung und Kommunikation auch mit Teilnehmenden).
Zu 13.:
Es fehlen noch einige Abrechnungen, aber es fanden auch weniger Dienst- und Fortbildungsreisen statt.
Zu 14.:
In dieser Position sind u.a. Mittel für den Sicherheitsdienst und für Zertifizierung enthalten. Durch eine entsprechende Bewirtschaftung konnte eingespart werden.
Zu 16.:
Es fanden bisher keine Umzüge statt.
Zu 17.:
Hier fallen z. B. Jahresmitgliedsbeiträge an, die – wie bei anderen Ansatzpositionen – ebenfalls nicht gleichmäßig über Monate verteilt werden können, sondern in der Regel in einer Jahressumme gezahlt werden müssen, einige Abrechnungen stehen noch aus.
Zu 18.:
Der Einsatz von Cambio-Carsharing führt zu Einsparungen in dieser Position.
Zu 23.:
Es mussten Zinsen im geringen Umfang für ein Projekt gezahlt werden.
Wesentliche Maßnahmen im Rahmen des Wirtschaftsplans
Die Sichtung von Förderprogrammen und die Akquisition von Projekten werden weiter vorangetrieben.
Die Maßnahme Fachkraft für Gesundheitsmanagement und Medizintechnik (FaGeMed) im Bereich der Beruflichen Bildung wurde bewilligt und konnte durchgeführt werden.
Das Risikoportal für 2014 in Höhe von 700 T € beinhaltete ein bestandsgefährdendes Risiko, das auch in Verhandlungen mit der Kämmerei besprochen wurde. Die Kämmerei hat einen Ausgleich des Verlustes bis zu einer Höhe von 150 TEUR zugestimmt.
Neben der verfügten Ausgabensperre seitens der Betriebsleiterin wurden weitere Maßnahmen, sowohl zu Einsparungen als auch mit dem Ziel der Mehreinnahmen in den Positionen des Wirtschaftsplanes 2014 vorgesehen.
Des Weiteren wird das Risiko durch Einsparungen im Personalbereich (ausscheidendes Personal) reduziert.
Deshalb geht die Betriebsleiterin davon aus, dass dieses Risiko für 2014 zum einen durch die ausgewiesenen Einsparungen und zum anderen durch den bereits vereinbarten Verlustausgleich des prognostizierten Fehlbetrages durch die Kämmerei der Stadt geschlossen werden kann. Da jedoch noch nicht alle Abrechnungen (auch seitens der Stadtverwaltung) vorliegen, kann noch nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob das defizitäre Jahresergebnis unter der Höhe des o.g. Betrages (150 TEUR) liegen wird.
Die Anmeldezahlen des jeweils betroffenen Semesters werden mit den Durchschnittswerten der letzten fünf Jahre dargestellt. Da die Anmeldezahlen der beiden Semester eines jeden Jahres immer sehr unterschiedlich sind, werden auch die Durchschnittswerte der jeweiligen ersten und zweiten Semester der letzten fünf Jahre gesondert dargestellt.
Es ist nur der Zeitraum von fünf Jahren in den Verläufen berücksichtigt, um damit die Darstellung aktueller zu halten.
Im Übrigen wird - wie bereits eingangs erwähnt - in der Sitzung des Betriebsausschusses mündlich berichtet.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen Entf. |
Weitere Dokumente (2)
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Technische Details
ID: 68038
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=68038
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2015-02-27 E 42_0011_WP17 Zwischenbericht zum SAO.pdf
22.11.2024
158.6 KB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 4
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses für das Theater und die VHS
- Gremium
- Betriebsausschuss Theater und VHS
- Datum
- Do., 26.03.2015
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- E 42 - Volkshochschule
- Geändert
- 23.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 23. Februar 2026 um 09:10