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Bündnis für Flüchtlinge - aktueller Sachstand

FB 50/0060/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Emonts erläutert nochmals mündlich den in der Vorlage vorgetragenen aktuellen Sachstand. Für den 12.05.2015 ist das erste Treffen der Arbeitsgruppe 1 bei der Caritas terminiert.

Auf die Nachfrage von Frau Seufert, in welcher Arbeitsgruppe die Thematik der Bereitstellung von Wohnraum für Flüchtlinge verortet ist, erläutert Frau Höller-Radtke, dass diese primär in die Zuständigkeit der Verwaltung fällt. In den Arbeitsgruppen ist diese Thematik daher lediglich als Randthema aufzugreifen.

Herr Müller erkundigt sich, ob der Politik die Möglichkeit eingeräumt ist, die Arbeitsgruppensitzungen zu besuchen, um sich über den aktuellen Sachstand zu informieren. Herr Verholen weist auf die Grundstruktur der Netzwerkarbeit hin, die in einer freiwilligen Mitarbeit engagierter Personen besteht. Folglich stehen die Arbeitsgruppen allen Personen offen. Für eine zweckgerichtete, nachhaltige Arbeitsweise ist allerdings ein gewisses Maß an Grundverbindlichkeit seitens der teilnehmenden Personen erforderlich.

Herr Hartmann berichtet, dass der Auftakt der Arbeitsgruppe 3 am 05.03.2015 erfolgen sollte. Der Termin musste jedoch abgesagt werden. Am 29.04.2015 hat eine Veranstaltung in der RWTH zum Thema „Psychosoziale Notfallversorgung“ stattgefunden, die gut besucht war. Bislang haben sich 35 Personen gemeldet, die sich an der Arbeit in der Arbeitsgruppe beteiligen wollen. Um die Arbeit zu koordinieren, sind eine Adressatenanalyse vorzunehmen und ein Leitfaden zu erstellen. Aus seiner Sicht ist es sinnvoll auf der gesamten städteregionalen Ebene zu agieren.

Beschluss

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis. Die Weiterentwicklung des Aachener Bündnisses für Flüchtlinge im Sinne eines städteregionalen Netzwerkes in Flüchtlingsfragen wird befürwortet.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis. Die Weiterentwicklung des Aachener Bündnisses für Flüchtlinge im Sinne eines städteregionalen Netzwerkes in Flüchtlingsfragen wird befürwortet.

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis. Die Weiterentwicklung des Aachener Bündnisses für Flüchtlinge im Sinne eines städteregionalen Netzwerkes in Flüchtlingsfragen wird befürwortet.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Rückblick

Am 01.12.2014 wurde das Aachener Bündnis für Flüchtlinge ins Leben gerufen, um eine Plattform zu schaffen, die sowohl nach außen ein Signal des Willkommens setzt als auch hilft, die tägliche Zusammenarbeit zu strukturieren und eine systematische Vorgehensweise abzustimmen.

Aus den zahlreichen Einzelbeiträge wurde in der Sitzung die Idee entwickelt, Arbeitsstrukturen zur Erledigung der anstehenden Aufgaben zu schaffen. Es sollten arbeitsfähige Einheiten entstehen, die aus bis zu 15 Institutionen bestehen sollten. Angedacht wurden 7 Arbeitsgruppen (die Anzahl der Rückmeldungen ist in Klammern dahinter):

  1. Spendenakquise und Verteilung ( 2)
  2. Alltagsberatung, Organisation der Begleitung bürgerschaftlichen Engagements im Lebensraum ( 5)
  3. Bildung und Sprache (9)
  4. Beschaffung von Wohnraum (4)
  5. Koordination der Zusammenarbeit im Netzwerk (13)
  6. Übergang Jugendhilfe- Asylbewerberleistungsgesetz, Übergang Schule/Beruf (13 )
  7. Psychologische Beratung, Traumaberatung, Organisation von Sprachmittlung und Beschwerdemanagement (Anzahl der Meldungen 10).

Neue Struktur

Es wurde vereinbart, dass diese Themenfelder bzw. Arbeitsgruppen seitens der Verwaltung bei Bedarf noch verändert werden sollten. Die nach der Sitzung bei der Verwaltung eingehenden Rückmeldungen haben gezeigt, dass sich für einige Themenfelder nur wenige Interessenten gemeldet haben. Es kristallisierte sich heraus, dassauch deshalb eine andere Struktur zu erarbeiten war.

Die Verwaltung hat dazu mit diversen institutionellen Akteuren in Aachen Kontakt aufgenommen. Insbesondere ging es dabei um eine Einbindung und Weiterentwicklung bestehender Institutionen.

Es wurde folgende neue Struktur erarbeitet:

Arbeitsgruppe 1:

Koordination der Zusammenarbeit Netzwerk mit Organisation und Begleitung von bürgerschaftlichem Engagement

Federführend: Caritas - Herr Verholen

Arbeitsgruppe 2:

Bildung und Sprache, Übergang Schule/Beruf

Federführend: „Arbeitsgemeinschaft junge Flüchtlinge“

Arbeitsgruppe 3:

Gesundheit, Psychosoziale Notfallversorgung, Traumaberatung

Federführend: Bundespolizei, Herr Hartmann

Die o.a. Arbeitsstruktur hat die Vorteile, dass

-die vorhandenen Netzwerke genutzt werden

-durch die überschaubare Anzahl von Arbeitsgruppen Aufgaben gebündelt werden

-bereichsübergreifend tätige Institutionen nicht durch Teilnahme an zu vielen Arbeitsgruppen hohe Kapazitäten einsetzen müssen.

Das erste Treffen der Arbeitsgruppe 1 findet statt am Dienstag, den 12.05.2015 um 16.00 Uhr im Pavillon des Altenheimes St. Elisabeth Welkenrather Straße 69 bis 71 in 52074 Aachen.

Herr Verholen wird in der Sitzung über seine geplante Vorgehensweise berichten und für Fragen zur Verfügung stehen. Weitere TeilnehmerInnen sind angefragt.

Blick in die Region

Alle oben genannten Institutionen sind städteregional aufgestellt. Es ist deshalb die Idee entstanden, das Aachener Bündnis für Flüchtlinge in ein städteregionales Bündnis zu überführen.

Voraussetzungen dafür wären

-die Bereitschaft aller regionsangehörigen Kommunen, sich einem solchen Bündnis anzuschließen

-die Bereitschaft der Städteregion, gemeinsam mit der Stadt Aachen die Federführung für dieses Bündnis zu übernehmen.

Von einem städteregionalen Zusammenschluss würde ein deutlich wahrnehmbares Signal des Willkommens und des Miteinander in der Städteregion ausgehen.

Mögliche Themen der interkommunalen Zusammenarbeit in Flüchtlingsfragen könnten zum Nutzen aller Beteiligten erarbeitet werden.

Auch in Bezug auf die Bereitstellung von Wohnraum von Flüchtlingen könnte es zu einer Zusammenarbeit kommen. Nach Schaffung der dazu erforderlichen rechtlichen Rahmenbedingungen wäre eine Struktur geschaffen, in der zeitnah Absprachen getroffen werden könnten.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2015-04-15 FB 50_0060_WP17 Buendnis fuer Fluechtli SAO.pdf

22.11.2024

78.0 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

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Ö 5
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Integration und Demographie
Gremium
Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie
Datum
Do., 30.04.2015
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
Fachbereich Soziales und Integration
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 09:21