11. Juni 2015 um 17:00, Verwaltungsgebäude Katschhof
TOP 8Öffentlich

Sachstandsbericht "Warnung auf Mobilgeräten"

FB 11/0073/WP17 · Kenntnisnahme

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Herr Dr. Barth erläutert, dass man zum jetzigen Zeitpunkt zunächst die Entwicklung des Landes NRW hinsichtlich der zukünftigen Strategie in Sachen „Warnung der Bevölkerung“ im Allgemeinen und in Bezug auf MoWaS im Speziellen abwarten möchte. Derzeit warnt die Stadt Aachen die Bevölkerung über Sirenen, Lautsprecherfahrzeuge und das Radio. Nach Bekanntgabe der Strategie des Landes NRW erfolgt eine weitere Berichtserstattung bzw. Präsentation in diesem Ausschuss.

Herr Pütz bittet abschließend darum, sich zwischenzeitlich alle Verfahren auf dem Markt anzuschauen. Beispielhaft erwähnt er die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App), welche bundesweit im Einsatz ist. Auf Wunsch sind bei dieser App auch ortsbezogene Warnungen sowie Warnstufen einstellbar.

Der Personal- und Verwaltungsausschuss beschließt einstimmig.

Beschluss

Der Personal- und Verwaltungsausschuss nimmt den Sachstandsbericht zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Personal- und Verwaltungsausschuss nimmt den Sachstandsbericht zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Der Ratsantrag wurde bei FB 37 geprüft und wird mit folgender Stellungnahme zurückgereicht:

Es existieren aktuell mehrere Warn-Apps, die in Aachen nutzbar wären. Ganz aktuell wird Anfang Juni die App des Bundes auf der Messe „Interschutz“ durch den Innenminister Hr. Dr. Lothar de Maizière vorgestellt.

Diese App ist in Kombination mit dem sog. Modularen Warnsystem (MoWaS) des Bundes nutzbar, welches neben der App auch andere Medien wie Radio, Fernsehen, Sirenen etc. über eine zentrale Schnittstelle in der Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst ansprechen kann. Der Kostenansatz für die Infrastruktur MoWaS beläuft sich auf 20.000€ pro Jahr. Hiervon hat das Land NRW bereits die Übernahme der ersten fünf Jahre zugesichert.

Die andere App, welche bereits in diversen Kommunen und Bundesländern genutzt wird, ist die App „KATWARN“. Diese baut als Insellösung auf einer autarken technischen Infrastruktur auf und wird z.B. in Rheinland-Pfalz verwendet. Die Installation der Hardware wird mit 15.000€ in Rechnung gestellt, anschließend fallen 3.000€ jährlich an.

Da aus Telefonaten mit dem MIK NRW hervorgegangen ist, dass sich das Land NRW hinsichtlich der zukünftigen Strategie in Sachen „Warnung der Bevölkerung“ im Allgemeinen und in Bezug auf MoWaS im Speziellen per Erlass festlegen will, wird aktuell empfohlen, diese Entscheidung abzuwarten. Mit einer Bekanntgabe ist voraussichtlich in den kommenden 4 – 8 Wochen zu rechnen. Inhaltlich steht hier zur Debatte, dass das Land eine flächendeckende Einführung von MoWaS vorsieht und den Kreisen und kreisfreien Städten dies verpflichtend auferlegt. In diesem Fall wäre eine Entscheidung der Stadt Aachen bezüglich einer zu nutzenden App hinfällig.

Nach Eingang des Erlasses wird auf Grundlage der enthaltenden Informationen weiter berichtet.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

keine

Weitere Dokumente (1)

Die Dokumente werden direkt vom Ratsinformationssystem der Stadt Aachen abgerufen und nicht von uns gespeichert oder gehostet.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2015-05-20 FB 11_0073_WP17 Sachstandsbericht _ SAO.pdf

13.1.2025

200.0 KB

Metadaten

TOP
Ö 8
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Personal- und Verwaltungsausschusses
Gremium
Personal- und Verwaltungsausschuss
Datum
Do., 11.06.2015
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 37 - Feuerwehr und Rettungsdienst
Zusätze
hier: Antrag der CDU-Fraktion und SPD-Fraktion vom 03.02.2015
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 09:39