11. Juni 2015 um 17:00, Verwaltungsgebäude Marschiertor
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Wohnungsnahe Freiräume - Nutzerbezogene Raumqualitäten

FB 23/0090/WP17 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Frau Schmitt vom Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung der RWTH Aachen stellt die Ergebnisse der von der Stadt Aachen und der gewoge AG beauftragten Studie zur Entwicklung der wohnungsnahen Freiräume vor.

Für die Fraktion der Grünen bedankt sich Herr Rau für die Präsentation und betont die Bedeutung dieses Themas im Hinblick auf die nachhaltige Entwicklung des städtischen Wohnungsbestandes. Es sei möglich, qualitativ hochwertige Freiräume für Mieter und Nutzer zu schaffen, wenn man die Menschen in die Planung einbeziehe. Auch wenn für den Planungsausschuss hier nur Kenntnisnahme vorgesehen sei, hoffe man, dass die Handlungsempfehlungen nicht nur wie im Beschlussvorschlag formuliert „berücksichtigt“, sondern tatsächlich umgesetzt würden und schlage vor, in diesem Sinne eine Empfehlung an den Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss auszusprechen.

Der Ausschuss fasst den folgenden

Beschluss

Der Planungsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss, zukünftig bei der Neugestaltung wohnungsnaher Freiräume im städtischen Wohnungsbestand die Handlungsempfehlungen der Studie „Wohnungsnahe Freiräume - Nutzerbezogene Raumqualitäten“ umzusetzen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis Er beauftragt die Verwaltung zukünftig bei der Neugestaltung wohnungsnaher Freiräume im städtischen Wohnungsbestand die Handlungsempfehlungen der Studie „Wohnungsnahe Freiräume - Nutzerbezogene Raumqualitäten“ zu berücksichtigen.

Der Planungsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

I. Ausgangssituation

In den vergangenen 10 Jahren wurden ca 25 Mio Euro in die Sanierung des städtischen Wohnungsbestandes investiert. Im Rahmen dieser Sanierungsmaßnahmen wurden in den meisten Fällen die wohnungsnahen Freiräume nicht entwickelt. Ausnahmen stellen die Sanierungen der Wohngebäude im Bereich Talstraße und Metzgerstraße dar.

Im Frühjahr 2014 beauftragten die gewoge AG und die Verwaltung den Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung der RWTH Aachen mit einer Studie zur Entwicklung der wohnungsnahen Freiräume. Idee war es dabei, ausgehend von einer Untersuchung der bestehenden Anlage Metzgerstraße (bereits neu gestaltet) und einem Workshop mit Mietern der städtischen Wohngebäude Kalverbenden (in den kommenden Jahren im Rahmen der Sanierungdes denkmalgeschützten Gebäudeensembles neuzugestalten) Handlungsempfehlungen für die zukünftige Entwicklung wohnungsnaher Freiräume zu erarbeiten.

II. Die Studie

Im Mittelpunkt der Studie steht die Anforderung, die Gebrauchsqualität des Freiraums im Alltag der Nutzer zu erhöhen. Hierzu wurden die Nutzerperspektiven in Begehungen, Mieterbefragungen, Einzelgesprächen und einer Bewohnerwerkstatt hinterfragt. Zudem wurden Fachpublikationen ausgewertet und Schlüsselpersonen interviewt.

Die Studie konzentriert sich auf Freiräume im privaten Eigentum, die sowohl privat als auch gemeinschaftlich nutzbar sein können. Dabei werden die verschiedenen Anforderungen der Nutzer an den Freiraum analysiert und mögliche Nutzungskombinationen dargestellt. Sowohl gestalterische als auch funktionelle Aspekte stehen dabei im Blickpunkt.

Im Ergebnis unterteilt die Studie die Freiflächen in sieben verschiedene Typen von der „Gemeinschaftlichen Freifläche“ bis hin zu „Privaten Selbstversorgergärten“ und gibt Handlungsempfehlungen zu folgenden Bereichen:

  • Prozesse und Verfahren der Freiraumentwicklung
  • Mieterbeteiligung
  • Nutzerbezogene Freiraumqualitäten
  • Privat nutzbare Freiräume
  • Gemeinschaftlich nutzbare Freiräume
  • Gestaltung und Funktionalität

III. Fazit

Grundsätzlich ist es sinnvoll zukünftig bei Sanierungen von städtischen Wohngebäuden die Entwicklung der wohnungsnahen Freiräume von Anfang an in die Planungen mit einzubeziehen. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie ermöglichen es nun der gewoge AG und der Verwaltung, unter Berücksichtigen der erarbeiteten Handlungsempfehlung, Freiräume in hoher nutzerbezogener Qualität zu erneuern.

Auswirkungen

finanzielle Auswirkungen

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

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Auszahlungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Finanzielle Auswirkungen ergeben sich nicht.

Abstimmungsergebnis

einstimmig

Weitere Dokumente (1)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2015-04-30 FB 23_0090_WP17 Wohnungsnahe Freiraeu SAO.pdf

22.11.2024

26.5 MB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 5
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Planungsausschusses
Gremium
Planungsausschuss
Datum
Do., 11.06.2015
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 23 - Fachbereich Immobilienmanagement
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 09:40