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Wissenschaftsstadt: Nachhaltig bekannt machenRatsantrag Nr. 85/17Gemeinsamer Tagesordnungsantrag der Fraktionen von CDU und SPD vom 07.08.2015

FB 13/0002/WP17 · Entscheidungsvorlage

Wissenschaftsstadt: Nachhaltig bekannt machenRatsantrag Nr. 85/17Gemeinsamer Tagesordnungsantrag der Fraktionen von CDU und SPD vom 07.08.2015

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Büttgens stellt anhand einer Präsentation das Konzept der Verwaltung vor, das Marketing im Jahr 2016 auf das Thema Wissenschaft zu fokussieren.

Unter dem Titel „Futurelab 2016 Aachen - Kunst des Fortschritts“ skizziert er verschiedene Ideen:

-Neuer zentraler Veranstaltungskalender,

-Neue App als Route der Wissenschaft,

-Verschiedene Highlight-Events.

Er betont, dass für das geplante Wissenschaftsjahr eine gute Dramaturgie erforderlich sei. Dazu passe auch ein erweitertes September-Special als besonderes kulturelles Rahmenprogramm. Der September könne als Hauptveranstaltungsmonat vorgesehen werden mit dem Höhepunkt der Verleihung des Aachener Ingenieurpreises als Gemeinschaftsveranstaltung von Stadt und Hochschule.

Akteure und Partner bei der Planung der Aktivitäten könnten Stadt, die Hochschulen mit ihren Instituten, RWTH Campus GmbH, Unternehmen, Schulen, freie Kulturszene, aachen tourist service e.V., aachen congress, Eurogress, IHK, HWK. MAC/Einzelhandel, Bürgervereine und Studierende sein, aber auch Kirchen und Religionen sein.

An geeigneten Orten für Aktionen mangele es im Stadtbiet nicht. Es kämen außergewöhnliche High-Tech-Orte an der RWTH und der FH in Frage, ebenso wie industriegeschichtliche Standorte, wie z.B. das Tuchwerk in der Soers. Dazu könne es auch ein farblich und gestalterisch auffälliges Leitsystem geben.

Herr Baal, CDU, äußert, dass die beschriebenen Ideen eine sehr gute Grundlage darstellen und das Thema des Ratsantrages gut aufgreifen. Positiv sei auch, dass ein Brückenschlag zur Kultur gesucht werde. Wichtig sei vor allem aber, das Thema nachhaltig zu bearbeiten. Er plädiert dafür, das Thema Wissenschaftsstadt mit einem perspektivischen Zeithorizont bis einschließlich 2018 zu konzipieren.

Herr Oberbürgermeister Philipp ergänzt, dass mit dem Rektorat über dieses Thema bereits aktuell gesprochen worden sei und man bereits verschiedene Dinge gemeinsam bis 2020 ins Visier nehme.

Frau Kehren, SPD, dankt für den ausführlichen Vortrag und schließt sich dem Wunsch an, die Nachhaltigkeit der Marke Aachen weiter zu schärfen.

Frau Dr. Schmeer, CDU, regt an, auch die neue Leitung des Ludwig-Forums in der Konzeption zu beteiligen.

Frau Griepentrog, Grüne, führt aus, dass die vorgetragenen Ideen gute Ansätze seien, die Hochschule aus der Inselstellung, die sie innerhalb der Stadt habe, herauszuholen. Wichtig sei, dabei vernetzt und gemeinsam zu handeln, um eine langfristige Initiative zu erreichen.

Beschluss

Der Hauptausschuss der Stadt Aachen nimmt das Konzept der Verwaltung einstimmig zustimmend zur Kenntnis. Er beauftragt die Verwaltung, es im vorgestellten Sinne weiter auszuarbeiten.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Hauptausschuss der Stadt Aachen nimmt das Konzept der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis.
Er beauftragt die Verwaltung, es im vorgestellten Sinne weiter auszuarbeiten.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Ausgehend von den positiven Erfahrungen im Karlsjahr 2014 wurden verwaltungsseitig seit Anfang 2015 erste Ideen entwickelt, das Marketing im Jahr 2016 auf das Thema Wissenschaft zu fokussieren. Auch der Ratsantrag 1/7 der Ratsantragsinitiative „Wissenschaftsstadt Aachen“ zielt darauf ab, die Wissenschaft in den Mittelpunkt der Marketingaktivitäten zu stellen. Als erste Maßnahme sollen im Rahmen eines "Wissenschaftsjahres 2016" Innovationen, Potenziale und Mehrwerte der Aachener Wissenschaftslandschaft sicht- und erfahrbar gemacht werden. Das Konzept für 2016 beruht auf drei wesentlichen Elementen: Ein digitaler Jahreskalender soll alle öffentlichkeitsrelevanten Veranstaltungen gebündelt darstellen. Eine Wissenschafts-App soll mit zeitgemäßen Mitteln von der Altstadt zum Campus Innenstadt führen. Ein Festival im September soll auf die Verleihung des Aachener Ingenieurpreises einstimmen, den Preis in der breiten Bevölkerung verankern und flankierend aufwerten. Das Konzept führt beispielhaft Veranstaltungen auf, die in gezielter Kooperation mit Partnern und Sponsoren aus Forschung und regionaler Wirtschaft realisiert, aber auch jederzeit durch andere oder weitere Formate ersetzt und ergänzt werden könnten. Zu den wünschenswerten Effekten dieser Kooperationen gehört auch die überregionale Strahlkraft als Benefit für die Stadt Aachen, ihre Hochschulen und ihre Unternehmen.

Die Vorstellung des Konzeptes erfolgt im Rahmen einer Beamer-Präsentation.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

Im Rahmen der Anmeldungen zum Haushaltsplan wurden für 2016 und 2017 jährlich 75.000 € aufgenommen.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2015-09-09 FB 13_0002_WP17 Wissenschaftsstadt_ SAO.pdf

23.11.2024

73.9 KB

Metadaten

TOP
Ö 3
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Hauptausschusses
Gremium
Hauptausschuss
Datum
Mi., 23.09.2015
Uhrzeit
16:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 13 - Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 10:11