TOP 3Öffentlich

Bündnis für Flüchtlinge - aktueller Sachstand

FB 50/0102/WP17 · Kenntnisnahme

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Frau Genten vom Kommunalen Integrationszentrum der StädteRegion Aachen stellt die Arbeitsgruppe 2,-Bildung und Sprache; Übergang Schule/Beruf/Studium-, des Bündnisses für Flüchtlinge vor (Anlage 1).

Herr Linden bedankt sich für den Vortrag und begrüßt es sehr, dass es diese Arbeitsgruppe im Bündnis für Flüchtlinge gibt. Er führt aus, dass für junge Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt mehr getan werden muss. Es muss dringend ein Runder Tisch eingerichtet werden, da mehr als ein Modell wie Low Tec benötigt wird. Bezüglich des Einsatzes von freiwilligen Helfern für Flüchtlinge richtet er die Bitte an die Verwaltung, dass sich die Ehrenamtsbörse der Caritas und das Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement gut vernetzen sollen.

Herr Emonts erläutert hierzu, dass Prof. Dr. Sicking alle Akteure auf dem Arbeitsmarkt zu einem Sondierungsgespräch eingeladen hat. Das Ergebnis dieses Treffens war, dass man weiter im Austausch bleibenwill und in der momentanen Vorbereitungsphase eine Arbeitsgruppe bildet.

Bezüglich der freiwilligen Helfer teilt Herr Emonts mit, dass sich ca. 2.000 Freiwillige gemeldet haben.

Vorwiegend werden diese Helfer zur Essensausgabeeingesetzt.

Frau Scheidt führt aus, dass sich die jugendlichen Flüchtlinge nicht zu lange in der Warteschleife befinden sollen. Wichtig ist, dass die Jugendlichen schnell in eine Ausbildung gebracht werden und nicht nur Praktika absolvieren. Des Weiteren fragt sie, ob es Zahlen gibt, wie viele junge Menschen mit Migrationshintergrund sich in der Ausbildung befinden, ein Praktikum absolvieren oder arbeiten.

Frau Genten sagt zu, dass die Anregungen von Frau Scheidt aufgenommen werden. Des Weiteren führt sie aus, dass es keine Evaluation für junge Menschen mit Migrationshintergrund gibt.

Herr Emonts trägt vor, dass es immer besser ist eine Ausbildung als ein Praktikum zu absolvieren. Oft scheitern Ausbildungs- und Praktikumsvermittlungen, weil die Aufenthaltsbedingungen der Jugendlichen nicht geklärt sind. Die fehlende Statistik hält Herr Emonts für ein großes Manko. In Zukunft soll jedoch ein

Statistiksystem aufgebaut werden.

Frau Genten teilt mit, dass derzeit eine Übersicht erstellt wird, welche Maßnahmen und Projekte es für

Jugendliche mit Migrationshintergrund gibt. Sie bemängelt, dass es für junge Flüchtlinge, die sich in der Ausbildung befinden, keine rechtliche Zusicherung gibt, dass die Ausbildung beendet werden kann.

Dies muss dringend bundespolitisch geregelt werden.

Der Beschluss erfolgt einstimmig.

Beschluss

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Der Integrationsrat hat am 02.09.2015 unter anderem zu TOP 7 beschlossen, dass

die Arbeitsgruppen des Bündnisses für Flüchtlinge oder die Verwaltung das Bündnis für Flüchtlinge in der nächsten Sitzung vorstellen.

Am 10.06.2015 wurden die Intention und die Struktur des Bündnisses erörtert. Es haben die Vertreter der Arbeitsgruppen 1 und 3 des Bündnisses dem Integrationsrat von ihrer Arbeit berichtet. Die 2. Arbeitsgruppe „Bildung und Sprache, Übergang Schule-Beruf“, die von denKommunalen Integrationszentren der StädteRegion und der Stadt Aachen moderiert wird, war nicht vertreten.

Frau Genten und/ oder Frau Dogan werden nun über diese Arbeitsgruppe berichten.

Die Weiterentwicklung des Aachener Bündnisses für Flüchtlinge im Sinne eines städteregionalen Netzwerkes wurde vom Integrationsrat und im Ausschuss für Soziales, Integration und Demografie einstimmig befürwortet.

Die Auftaktveranstaltung dieses städteregionalen Bündnisses ist geplant für Montag, 12.11.2015.

Vertreter des Integrationsrates sind herzlich eingeladen.

Über den Ort der Veranstaltung sowie die geplante Tagesordnung wird mündlich berichtet. Es ist unter anderem ein Austausch über den aktuellen Stand der Arbeitsgruppen vorgesehen.

Auswirkungen

finanzielle Auswirkungen

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Es ergeben sich keine finanziellen Auswirkungen.

Weitere Dokumente (1)

TOP 3 - Anlage
1.2 MB · PDF

Die Dokumente werden direkt vom Ratsinformationssystem der Stadt Aachen abgerufen und nicht von uns gespeichert oder gehostet.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2015-10-15 FB 50_0102_WP17 Buendnis fuer Fluechtli SAO.pdf

26.11.2024

91.9 KB

Metadaten

TOP
Ö 3
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Integrationsrates
Gremium
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
Datum
Mi., 28.10.2015
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
Fachbereich Soziales und Integration
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 10:21

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

Öffnen