Unterbringung von Flüchtlingen
FB 50/0106/WP17 · Kenntnisnahme
Beratung
Herr Emonts berichtet, dass die Stadt Aachen verpflichtet worden ist, Unterbringungsmöglichkeiten für 1.070 Menschen als Notunterkunft für das Land in Aachen zu schaffen. Er bedauert, dass die meisten Menschen in Turnhallen untergebracht werden müssen. Die Verwaltung ist über diesen Umstand nicht glücklich. Derzeit gibt es jedoch keine Alternative, um die Obdachlosigkeit der Flüchtlinge zu vermeiden.
Gegenwärtig ist es objektiv nicht möglich, kurzfristig für so viele Menschen Wohnraum zu schaffen.
Die Umwandlung angemieteter Gewerbeobjekte in Wohnraum nimmt einige Zeit in Anspruch.
Des Weiteren führt er aus, dass die Menschen, die dramatische Situationen hinter sich haben, glücklich
sind hier zu sein, auch wenn sie in Turnhallen untergebracht sind.
Herr Emonts berichtet weiter, dass täglich damit gerechnet werden muss, erneut Flüchtlinge aufzunehmen. Vorsorglich wurden 5 Turnhallen geprüft, ob sie zur Unterbringung geeignet sind und wie diese Turnhallen hergerichtet werden können. Er rechnet damit, dass bis zum Jahresende weitere
ca. 700 Menschen der Stadt zugewiesen werden. Hierfür müssen noch 450 Plätze zur Unterbringung geschaffen werden.
Frau Blume berichtet, dass sie mit Frau Knabe bezüglich des Besuchs einer Flüchtlingsunterkunft Kontakt aufgenommen hat. Folgender Vorschlag wird dem Integrationsrat unterbreitet: Es soll ein Treffen in der Nadelfabrik zwischen den Integrationsratsmitgliedern und interessierten Flüchtlingen stattfinden. Hierzu sollen in den Flüchtlingsunterkünften Flyer verteilt werden, die auf eine solche Veranstaltung hinweisen.
Herr Emonts äußert sich dahingehend, dass er den Wunsch des Integrationsrates, sich mit Flüchtlingen zu treffen, verstehen kann. Er schlägt vor, dass sich interessierte Mitglieder eine Gemeinschafts- einrichtung ansehen.
Frau Höller-Radtke ist der Meinung, dass es eine Zumutung ist, Menschen in Not in ihrer Unterkunft zu besuchen. Dies grenzt an Voyeurismus. Jedem Integrationsratsmitglied steht es frei, sich ehrenamtlich für Flüchtlinge einzusetzen.
Frau Scheidt lobt Herrn Emonts und seine Mitarbeiter für die Flüchtlingsarbeit. Die gute Stimmung gegenüber den Flüchtlingen in Aachen ist auch ein Verdienst der Verwaltung. Sie hält den Besuch einer Flüchtlingsunterkunft auch für schwierig und ist wie Frau Höller-Radte der Meinung, dass sich jeder ehrenamtlich für die Menschen einbringen kann. Frau Scheidt macht den Vorschlag, dass mit dem restlichen Geld der Projekte zur Integration in Höhe von 5.668,- Euro eine Veranstaltung für die vielen freiwilligen Helfer finanziert wird. Diese wäre ein gutes Signal des Integrationsrates.
Mit 2 Enthaltungen wird folgender Beschluss gefasst:
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Die Verwaltung berichtet mündlich.
Auswirkungen
finanzielle Auswirkungen | ||||||
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | ||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | |||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff. | Folgekos-ten (alt) | Folgekos-ten (neu) |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | ||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | |||||
Es ergeben sich keinen finanziellen Auswirkungen.
Technische Details
ID: 71380
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=71380
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2015-10-15 FB 50_0106_WP17 Unterbringung von Fl SAO.pdf
26.11.2024
87.6 KB
Metadaten
- TOP
- Ö 8
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Integrationsrates
- Gremium
- Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
- Datum
- Mi., 28.10.2015
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- Fachbereich Soziales und Integration
- Geändert
- 23.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 23. Februar 2026 um 10:21