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Finanzmittel für die Begegnungszentren 2016 - Bericht der Träger

FB 50/0110/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Frau Großmann berichtet mündlich darüber, dass insbesondere die Aachener Seniorinnen und Senioren durch die Arbeit in den Begegnungszentren Wertschätzung erfahren sowie Alltagsstabilität und Lebensfreude wiedergewinnen.

Herr Marx trägt vor, dass die Begegnungszentren ein unverzichtbarer Bestandteil der Lebensgestaltung in den einzelnen Stadtteilen sind. Der Seniorenrat sieht die Fortführung der Arbeit der Begegnungszentren im bisherigen Umfang als notwendig an und spricht sich für eine Erhöhung des Zuschusses im Umfang wie für das Haushaltsjahr 2015 aus.

Es besteht Einigkeit unter den Mitgliedern des Ausschusses, dass die Begegnungszentren gute und wertvolle Arbeit leisten. Man möchte diese gerne fortgeführt haben und eine weitere Entwicklung unterstützen. Aufgrund der aktuellen Haushaltslage ist eine Bezuschussung für das Haushaltsjahr 2016 im Umfang wie im Haushaltsjahr 2015 allerdings nicht möglich. Die Mitglieder sprechen sich jedoch dafür aus, nach der Erstellung des Jahresabschlusses der Stiftungsverwaltung für das Haushaltsjahr 2015 nochmals über die Möglichkeit einer weiteren Bezuschussung für das Haushaltsjahr 2016 aus eventuell überschüssigen Stiftungsmitteln zu beraten.

Beschluss

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und bittet die Verwaltung, nach der Erstellung des Jahresabschlusses der Stiftungsverwaltung für das Haushaltsjahr 2015 eine mögliche weitere Bezuschussung aus überschüssigen Stiftungsmitteln nochmals im Ausschuss zu beraten.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Am 09.12.2014 wurde dem Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie ein neues Konzept zu Struktur und Finanzierung der Begegnungszentren in Aachen vorgelegt.

Es wurde beschlossen:

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie beschließt eine über die bisherige Haushaltsplanung 2015 hinausgehende zusätzliche Bezuschussung der Begegnungsstätten in der dargelegten Form in Höhe von 106.500 € aus Stiftungsmitteln für das Jahr 2015.

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie beschließt die Richtlinie zur Förderung von Begegnungsstätten für ältere Menschen in der Stadt Aachen vom 21.05.2014 unter dem Punkt „Förderung der Begegnungszentren“, letzter Absatz wie folgt zu ändern:

„Weitere Begegnungszentren sollen sukzessive alle zwei Jahre entstehen. Die Vorbereitung, wo ein neues durch die Stadt bezuschusstes Begegnungszentrum errichtet werden soll, erfolgt durch den Fachbereich Soziales und Integration in Abstimmung mit dem potenziellen Träger. Die Entscheidung trifft unter dem Vorbehalt, dass ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie.“

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie beschließt die geänderte Richtlinie zustimmend zur Kenntnis zu nehmen.

In der Stadt Aachen gibt es derzeit die folgenden 8 Begegnungszentren in 7 Sozialräumen:

Sozialraum 1: Zentrum / Soers

- Begegnungszentrum Mitte, Evangelische Initiative „Engagiert älter werden“

- Begegnungszentrum Nord, Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Nord

Sozialraum 2: Hochschulviertel / Hörn

- Begegnungszentrum Hörn im Haus Hörn

Sozialraum 3: Ostviertel / Rothe Erde

- Begegnungszentrum Ost, Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Aachen Ost

Sozialraum 4: Lütticher Straße / Maria Theresia Allee / Preuswald

- Begegnungszentrum Preuswald, Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Aachen-Stadt

Sozialraum 6: Forst / Driescher Hof

- Begegnungszentrum Forster Seniorenberatung

Sozialraum 8: Haaren / Verlautenheide

- Begegnungszentrum Haaren, Seniorenzentrum Am Haarbach

Sozialraum 11: Kronenberg / Aachen West

- Begegnungszentrum Kronenberg, Gemeinde St. Hubertus-Pfarrei St. Jakob

Im Rahmen der Richtlinienänderung wurden einmalig aus Stiftungsmitteln die Zuwendungen für jedes Begegnungszentren für das Jahr 2015 von 20.000 € (für 12,5 Std.) auf 31.200 € (für 19,5 Std.) für die Bezahlung einer hauptamtlichen Fachkraft erhöht. Zusätzlich wurde der Sachkostenzuschuss von 2.000 € auf 3.500 € erhöht.

Insgesamt wurden zusätzliche Mittel in Höhe von 101.600 € für die Begegnungszentren einmalig aus Stiftungsgeldern zur Verfügung gestellt.

(Die zusätzlichen Mittel für die 14 Treffpunkte in den Bezirken in Höhe von 4.900 € können aus dem Haushaltsansatz in Höhe von 209.000 € zur Verfügung gestellt werden.)

Die Träger wurden gebeten, im Herbst 2015 über das bis dahin Erreichte zu berichten.

Der Bericht über die Begegnungszentren liegt jetzt vor (Anlage 1). Wie dem Bericht zu entnehmen ist, konnte die Qualität der Arbeit in den Begegnungszentren durch die höheren Fördermittel deutlich verbessert werden. Die beschriebene innovative Arbeit wäre in dieser Form ohne die zusätzlichen Mittel nicht möglich gewesen.

Frau Großmann, die Sprecherin der Koordinatorinnen/Leiterinnen der Begegnungszentren, steht in der Sitzung für Fragen zur Verfügung.

Die erneute Bereitstellung der Stiftungsmittel zur Deckung der erhöhten Aufwendungen in 2016 ist nach derzeitigem Stand nicht möglich. Im Rahmen des Jahresabschlusses 2015 im zeitigen Frühjahr wird geprüft, ob sich eine Deckungsmöglichkeit ergibt.

Eine Deckung der Mehraufwendungen in Höhe von 101.600 € aus Haushaltsmitteln steht nicht zur Verfügung.

Auswirkungen

finanzielle Auswirkungen

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

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Auszahlungen

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0

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Ergebnis

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0

0

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

0

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Eine Deckung der Mehraufwendungen in Höhe von 101.600 € aus Haushaltsmitteln steht nicht zur Verfügung.

Weitere Dokumente (1)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2015-11-25 FB 50_0110_WP17 Finanzmittel fuer die SAO.pdf

17.11.2024

221.9 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

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Ö 3
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Integration und Demographie
Gremium
Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie
Datum
Do., 10.12.2015
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
Fachbereich Soziales und Integration
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 10:52