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Bürgerantrag vom 23.08.2015"Einrichtung eines Nachtbusses für die Linie 33"

FB 61/0314/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Herr S. stellt seine Antrag noch mal vor und stellt noch mal klar, dass er keine neue Buslinie einführen will, sondern sich an den Tagen Freitag und Samstag zwei bis drei Fahrten mehr am Abend von der bereits bestehenden Linie 33 wünscht.

Frau Liljegren nimmt zunächstentsprechend der Vorlag Stellung zu dem Anliegen. Die Prüfung des Anliegens, lediglich einige Fahrten mehr mit der bestehenden Linie zu machen hält sie für gut und nachvollziehbar. Sie weist darauf hin, dass solche Maßnahmen jedoch nie kostendeckend sind und schätzt die Kosten auf ca. 10T EUR pro Umlauf pro Jahr. Eine genaue Prüfung wäre aber auf jeden Fall notwendig. Herr S. stellt erneut klar, dass der Wunsch nach mehr Umläufen nur am Freitag und Samstag besteht, nicht täglich.

Herr Lindemann (CDU) greift dies auf und bittet entsprechend um eine genau Prüfung der Kosten und anschließend eine weitere Bearbeitung des Anliegens im Mobilitätsausschuss. Herr Bausch und Frau Göddenhenrich schließen sich den Ausführungen an. Der Beschlussentwurf wird entsprechend umformuliert.

Beschluss

Das Bürgerforum nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und bittet um Prüfung der Kosten von weiteren Umläufen der bestehenden Linie 33 an den Tagen Freitag und Samstag. Danach soll das Thema im Mobilitätsausschuss weiter behandelt werden.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Das Bürgerforum nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis. Der Antrag gilt damit als behandelt.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Ein Anwohner aus Burtscheid beantragt verbesserte Fahrtmöglichkeiten mit den Nachtbussen im ÖPNV vor Sonn- und Feiertagen im Bereich der Linie 33 (Frankenberger Viertel, Erzbergerallee, Adenauerallee). Er bittet darum, passende Änderungen in der Linienführung des heutigen Nachtbusnetzes vorzunehmen oder 1-2 zusätzliche spätere Fahrten der vorhandenen Linien einzusetzen (Anlage 1).

In dieser Angelegenheit hat sich der Anwohner bereits im Frühjahr an die ASEAG gewandt und auch eine Antwort erhalten. Dem Antragssteller geht es vor allem um den Bereich Erzbergerallee: dieses Viertel wird an Werktagen in einem 15-Minuten-Takt von der Linie 33 erschlossen. Eine direkte Nachtbuslinie gibt es hier nicht (siehe Anlage 2).

Die ASEAG hatte daraufhin den Sachverhalt geprüft:

Nach Ansicht der ASEAG ist die grundsätzliche Erreichbarkeit des Frankenberger Viertels mit dem ÖPNV auch nachts mit dem ASEAG-Sammel-Auto (ASA) und auch mit den vorhandenen Nachtbuslinien N 1 und N5 über die Haltestellen Josefskirche und Bahnhof Rothe Erde bzw. Rosenquelle bis Siegel gewährleistet. Die Entfernung des Frankenberger Viertels zur Innenstadt lässt die Einrichtung einer zusätzlichen Nachtbuslinie aus Sicht der ASEAG nicht sinnvoll erscheinen. Darüber hinaus würde eine zusätzliche Nachtbuslinie Zusatzkosten verursachen, die derzeit nicht vorgesehen und auch nicht im Nahverkehrsplan ableitbar sind. Die Kostendeckung im Nachtbusverkehr ist darüber hinaus unterdurchschnittlich.

Die Nachtbuslinien wurden am Wochenende als Ergänzung des ASEAG-Sammel-Autos eingeführt und stellen eine Alternative für diejenigen Fahrgäste dar, die die höheren Kosten für das Komfortangebot „ASA“ nicht tragen wollen und stattdessen längere Fußwege in Kauf nehmen wollen.

Nicht alle Wohnbereiche in Aachen sind deshalb gleichermaßen mit kurzen Fußwegen durch inzwi-schen acht Nachtexpresslinien erreichbar. Es ist unstrittig, dass im Nachtverkehr nicht eine gleichwertige Erreichbarkeit wie im Tagesverkehr gewährleistet werden kann. Dafür ist das Fahrtenangebot im Nachtverkehr nicht ausgelegt. Die Nachtexpresslinien bedienen entsprechend der Hauptnachfrageströme die radialen Hauptachsen in Aachen. Die Zielgruppe für die Einrichtung der Nachtexpresslinien waren dabei in erster Linie auch die Bewohner der weiter außenliegenden Stadtteile wie z.B. Brand oder Walheim und nicht die zentrumsnahen Wohnquartiere in der Innenstadt, die zumindest zum Teil auch noch fußläufig erreichbar wären. Änderungen im Nachtbusnetz werden nicht empfohlen.

Aus Kostengründen sollte eine weitere Nachtbuslinie nicht eingerichtet werden. Es wird auf das bestehende Angebot des ASA hingewiesen: Die Haltestellen Viktoriaallee und Beverau werden vom ASEAG-Sammel-Auto angefahren. Das ASA kann täglich um 00:15 Uhr und halbstündlich zwischen 01:15 und 04:15 Uhr zum ASA-Tarif in Höhe von derzeit 5 EUR pro Person und Fahrt genutzt werden und muss 45 Minuten vorher bestellt werden.

Auswirkungen

finanzielle Auswirkungen

Investive Auswirkungen

Ansatz

2015

Fortgeschriebe­ner Ansatz 2015

Ansatz 2016 ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 2016 ff.

Gesamt­bedarf (alt)

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Auszahlungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben

Deckung ist gegeben

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

2015

Fortgeschriebe­ner Ansatz 2015

Ansatz 2016 ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 2016 ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

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Deckung ist gegeben

Deckung ist gegeben

Abstimmungsergebnis

Einstimmig.

Weitere Dokumente (2)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2015-11-16 FB 61_0314_WP17 Buergerantrag vom 23. sao

27.11.2024

1.6 MB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 6
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Bürgerforums
Gremium
Bürgerforum
Datum
Di., 01.12.2015
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
5.11.2025
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 10:39

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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