21. Januar 2016 um 17:00, Verwaltungsgebäude Marschiertor
TOP 4Öffentlich

Pünktlichkeit bei der ASEAG

FB 61/0329/WP17 · Kenntnisnahme

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Frau Dr. Driessen hält einen Vortrag zum Thema.

Frau Breuer dankt für die Informationen und stellt fest, dass sowohl Unpünktlichkeit in Form von Verspätung als auch Verfrühung unerwünscht sei. In der Konsequenz daraus sollte aber nicht die Planung neuer Busspuren oberste Priorität haben, sondern dafür zu sorgen, dass vorhandene Busspuren freigehalten werden, z. B. über verstärkte Kontrollen durch Ordnungskräfte.

Herr Fischer betont, Ziel dieser Diskussion sei es nicht, die ASEAG vorzuführen, sondern Probleme aufzuzeigen und im nächsten Schritt Maßnahmenund konkrete Lösungen. Erbitte die Verwaltung, das noch mal konkret zu thematisieren. Auch das Thema Platzkapazität, z. B. auf den Hochschullinien müsse man in dem Zusammenhang noch mal behandeln. Ursachen für Verspätungen könnten z. B. Ampelrückstaus oder Baustellenregelungen sein. Aber auch Verfrühungen seien nicht hinnehmbar, auch wenn davon nur 5 % betroffen seien. Wichtig sei auch ein Anzeige- und Warnsystem für Busfahrer.

Herr A. Müller meint, die Politik könne dazu beitragen, dass es in Zukunft besser werde. Im Gegensatz zu Frau Breuer sei er schon der Meinung, dass sich die Anzahl der Busspuren auf die Pünktlichkeit auswirke. Außerdem sei die Lage entscheidend, eine Busspur in der Mitte der Fahrbahn besser als am Rand, wie es in der Adalbertstraße der Fall sei. Bei Straßenplanungensollte man sich zukünftig frühzeitig Gedanken über Busspuren machen.

Frau Dr. Driessen beantwortet eine Frage der Frau Conradt und stellt klar, dass man von Verfrühungen bei Überschreitung einer Minute spreche und von Verspätungen ab 6 Minuten.

Auch Frau Rhie dankt für den Vortrag, der sehr gut sei, um Impulse zu setzen. Wie darauf reagiert werde, sei Sache der Politik. Frau Breuer habe es bereits dargestellt: Zunächst müsse das Ordnungsamt einbezogen werden.

Frau Breuer erklärt ergänzend, bezogen auf den Beitrag des Herrn Fischer, dann müsse er einen Antrag stellen,dass die ASEAG, eine neue Linie planen soll, wobei man sehen werde, dass hierfürdas Geld fehle. Zum Thema Ampelschaltungen müsse man beachten, dass verschiedene Verkehrsteilnehmer betroffen sind, die alle in einer bestimmten Zeit fahren können. Verlängere man die Fahrzeit an einer Stelle, könnten an einer anderen wiederum längere Wartezeiten oder Staus entstehen.

Herr Fischer stellt in Aussicht, für einen der nächsten Ausschusssitzungen die Behandlung des Themas Platzkapazität zu beantragen, auch wenn die Mehrheit nicht dafür sei.

Herr Paetz berichtet, dass bereits jetzt daran gearbeitet werde, die Busspuren freizuhalten. So seien 1.000 Anzeigen von Busfahrern veranlasst worden. Auch würden Politessen jeweils zu zweit mit Fahrzeugen die Busspuren abfahren.

Herr Ferrari äußert sein Unverständnisdarüber, dass dieser TOP so kontrovers diskutiert werde. Über Vorschläge und Änderungswünsche aller Fraktionen sollte man diskutieren, da man schließlich bei dem Ziel, die Pünktlichkeit bei der ASEAG zu verbessern, nicht so weit auseinander liege.

Es ergeht der folgende

Beschluss

Der Mobilitätsausschuss Aachen nimmt den Bericht der ASEAG und der Verwaltung zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Mobilitätsausschuss Aachen nimmt den Bericht der ASEAG und der Verwaltung zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit eines öffentlichen Verkehrssystems hat einen hohen Stellenwert. Der Nahverkehr ist dabei überwiegend von der allgemeinen verkehrlichen Situation im Straßenraum abhängig, dies gilt auch in Aachen.

Zur Überprüfung der Pünktlichkeit werden an den folgenden Querschnitten im Stadtgebiet von Aachen regelmäßig Messungen aller Linien von Mo.-Fr., Sa., So. durchgeführt:

-Scheibenstraße

-Blücherplatz

-Ponttor (inkl. Ringlinien)

-Gartenstraße

-Misereor

-Normaluhr

Die ASEAG wird in der Sitzung mündlich vortragen und einen Überblick über die gesamte Situation auf dem Gebiet der Stadt Aachen geben.

Auswertungen zu den o.g. Querschnitten werden dargelegt und gegenübergestellt. Sich daraus erge-bende Handlungserfordernisse seitens der Stadt Aachen und/oder der ASEAG werden aufgezeigt.

Darüber hinaus führen die Stadtverwaltung und die ASEAG zurzeit Verspätungs- und Fahrzeitenana-lysen auf den Linien 2, 33 und 73 durch (vgl. Vorlage "Elektromobiler ÖPNV - Umsetzungs- und Fi-nanzierungskonzept"). Die Ergebnisse sollen für Optimierungen der Lichtsignalanlagenschaltungen sowie die Entwicklung von weiteren Beschleunigungsmaßnahmen (Einrichtung von Busspuren etc.) genutzt werden.

Auswirkungen

finanzielle Auswirkungen

Investive Auswirkungen

Ansatz

2015

Fortgeschriebe­ner Ansatz 2015

Ansatz 2016 ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 2016 ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

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Auszahlungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben

Deckung ist gegeben

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

2015

Fortgeschriebe­ner Ansatz 2015

Ansatz 2016 ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 2016 ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben

Deckung ist gegeben

Abstimmungsergebnis

einstimmig
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2015-12-15 FB 61_0329_WP17 Puenktlichkeit bei de SAO.pdf

9.11.2024

92.8 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 4
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Mobilitätsausschusses
Gremium
Mobilitätsausschuss
Datum
Do., 21.01.2016
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
22.2.2026
Inhalt abgerufen
22. Februar 2026 um 22:00