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Zwischenbericht zum 31.03.2016 von Volkshochschule Aachen

E 42/0042/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Frau Dr. Blüggel erläutert den Zwischenbericht zum 31.03.2016 und weist unter Nennung einzelner Beispiele auf die extremen Einsparbemühungen hin, die unternommen worden sind, um einen ausgeglichenen Jahresabschluss erzielen zu können. Die Zahlen der Jahre 2014 und 2015 bestätigen diese Einsparbemühungen. So konnte das Jahr 2014, das ein prognostiziertes Risikoportal von 700.000 aufwies, mit einem Defizit von 250.000 € abschließen und das Jahr 2015, das ein Risikoportal von 500.000 € hatte, mit einem Defizit von nur noch 56.000 € abgeschlossen werden. Für das Wirtschaftsjahr 2016 ist man optimistisch, ein ausgeglichenes Jahresergebnis zu erzielen.

Die in den Wintermonaten sinkenden Teilnehmerzahlen erhofft man durch Teilnehmerzuwächse in den Deutsch- und Integrationskursen kompensieren zu können.

Frau Crumbach-Trommler spricht der Volkshochschule angesichts der Einsparungen ein großes Kompliment aus. Frau Reuß betont die sichtbar positiven Ergebnisse des Umstrukturierungsprozesses und des umgesetzten Sparkonzeptes und fragt vor dem Hintergrund der zurückgegangenen Drittmittel nach der aktuellen Projektlage. Frau Dr. Blüggel berichtet über verschiedene Projekte. Gegenwärtig wird das an Frauen nach der Familienphase gerichtete Projekt FaGeMed (Fachkraft für Gesundheitsmanagement und Medizintechnik) durchgeführt, im August wieder ein Projekt für Jugendliche zwischen 14 und 18, „Sense oft he Suburbs“. Andere Projekte sind beantragt. So gibt es Anlass zu vorsichtigem Optimismus bezüglich eines Antrags im bundesweiten Gesamtprogramm Sprache für das Projekt KompAS. Darüber hinaus gibt es positive Rückmeldungen für die Landesförderung des Kulturprojektes VISPO.

Frau Dr. Blüggel weist nochmals auf die steigenden Personalkosten durch die letzte Tariferhöhung im öffentlichen Dienst hin. Für das Jahr 2016 sind demnach Personalkostensteigerungen in Höhe von 45.000 € und für das Jahr 2017 insgesamt 83.000 € zu erwarten. Trotz der Unterschiede der Eigenbetriebe Theater und Volkshochschule besteht im Gremium Einvernehmen darüber, dass hinsichtlich der Zuschüsse zu den Tariferhöhungen für beide Eigenbetriebe des Betriebsausschusses die gleichen Regularien gelten müssen.

Frau Perschon-Adamy fragt nach Kriterien für eine Optimierung des Programmangebotes. Frau Dr. Blüggel verweist auf den TOP Ö 7 (Veranstaltungsprogramm 2/2016 der Volkshochschule Aachen) und legt dar, dass es aufgrund der Unterschiedlichkeit der Angebote eine Vielzahl von Kriterien spezifisch für die jeweiligen Programmbereiche gebe. Sie erinnert an die Kernaussage der Strukturkommission, die besagte, dass die Vielfalt des Programmangebotes erhalten bleiben solle.

Herr Fischer bemängelt die Halbierung der Zahl der Schulabschlusslehrgänge als Folge der Haushaltskonsolidierung. Frau Dr. Blüggel erklärt, dass tatsächlich die Anzahl der Kurse während einer Hochphase im Jahre 2014 bei 33 Lehrgängen gelegen habe, während aktuell 18 Lehrgänge durchgeführt würden. Die Ursache für diese Reduzierung liege jedoch nicht in der Haushaltskonsolidierung, sondern im Rückzug der Arbeitsagentur aus der Förderung dieser Lehrgänge, in einer geändertenVerteilung der ESF-Mittel und in der Veränderung der BAFöG-Förderung. Aktuell ist die Volkshochschule aktiv bemüht, Finanzierungsmöglichkeiten für weitere Lehrgänge zu erschließen.

Beschluss

Gem. § 7 (5 u. 12) der Satzung für die Volkshochschule Aachen nimmt der Betriebsausschuss Theater und Volkshochschule den Zwischenbericht zum 31.03.2016 zur Kenntnis. Es erfolgt kein Beschluss.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Gem. § 7 Absätze 5 und 12 der Satzung der Volkshochschule Aachen nimmt der Betriebsausschuss Theater und Volkshochschule den Zwischenbericht zum 31. März 2016 zur Kenntnis.

Es erfolgt kein Beschluss.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Es wird auf die beigefügte Anlage verwiesen. Die dort aufgezeigten wesentlichen Abweichungen bzw. Veränderungen werden gem. den Vorgaben der Stadtkämmerei vom 22.2.2006 wie folgt erläutert:

Allgemeines:

Der Zwischenbericht zeigt in tabellarischer Form die Entwicklung der Erträge und Aufwendungen, ausgehend von den im Wirtschaftsplan festgesetzten Ansätzen.

Um ablesen zu können, ob die Entwicklung zu den Stichtagen 31.03., 30.06., 30.09. und 31.12. im vorgesehenen Rahmen verläuft, werden die Ansatzzahlen (Jahresbeträge) durch 12 (Monate) dividiert und anschließend mit der Zahl der Monate bis zum jeweiligen Stichtag multipliziert. Diese theoretischen Sollzahlen werden den zum jeweiligen Stichtag erreichten Ist-Zahlen gegenübergestellt und die sich daraus ergebenden Abweichungen in Plus- oder Minus-Prozenten dargestellt. Die Summen sind wegen einer besseren Lesbarkeit nur noch in vollen Tausend Euro (TEUR) dargestellt. Die in Prozenten dargestellten Abweichungen basieren auf den tatsächlichen Summen ohne Rundung auf TEUR. Zudem wird dem Jahresplanansatz die Jahresprognose ebenfalls im Vergleich mit den sich daraus ergebenden Abweichungen gegenüber gestellt.

In der Jahresprognose sind zum jetzigen Zeitpunkt nur die Positionen angepasst, die Veränderungen ausweisen. Das sind einerseits bei den Erträgen die bestandsgefährdenden Risiken und andererseits bei den Aufwendungen die zusätzlich geplanten Einsparungen. Damit soll einem möglichen negativen Jahresergebnis entgegen gewirkt werden.

Die entsprechenden Zahlen des Vorjahres sind zum Vergleich aufgeführt.

Die wesentlichen Entwicklungen sowohl auf der Ertrags- als auch auf der Aufwendungsseite werden mündlich bei der Sitzung des Betriebsausschusses vorgetragen.

Erträge:

Zu 1.:

Jeweils zum Semesterbeginn zahlen die Teilnehmenden in der Regel das gesamte Teilnehmendenentgelt für ihre jeweilige Veranstaltung. Eine Gleichmäßigkeit über das ganze Jahr ist daher nicht gegeben. Die Anmeldungen sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken, deshalb wird die Jahresprognose nach unten korrigiert.

Zu 2.:

Die erhöhten Erträge bei Studienreisen stehen in direktem Zusammenhang mit den ebenfalls erhöhten Aufwendungen in dem Bereich (Position 9) und sind abhängig von der Zahl und der zeitlichen Planung der durchgeführten Studienreisen.

Zu 4.:

Die Einnahmen von Drittmitteln sind an Zahl und Umfang von Projekten und Auftragsmaßnahmen gekoppelt. Das Herabsetzen von Drittmitteln ist auf eine Neubewertung des Risikoportals zurückzuführen.Die Jahresprognose wird nach unten korrigiert, weil zwei der beantragten Projekte keine Bewilligung bekommen haben.

Zu 5.:

Diese Sammelposition enthält u. a. Erträge aus Werbeeinnahmen und Vermietung. Es stehen noch Erträge wie die Einnahmen aus Werbung im Programmheft aus.

Aufwendungen:

Zu 1.:

Es wird eine Reduzierung in der Jahresprognose vorgenommen, weil im Projektbereich die kalkulierten Personalkosten für die nicht bewilligten Projekte wegfallen.

Zu 2.:

Die Honorarkräfte rechnen überwiegend erst zum Semesterende die ihnen zustehenden Honorare ab. Daher ist auch hier, ähnlich wie bei den Teilnehmendenentgelten, eine Gleichmäßigkeit über das ganze Jahr verteilt nicht gegeben. Auch hier kann die Jahresprognose für die kalkulierte Honorare der unter 1 genannten Projekte nach unten korrigiert werden.

Zu 3.:

Im Berichtszeitraum sind noch keine größeren Gebäudeunterhaltungskosten angefallen, und in der zweiten Jahreshälfte entfällt die Reinigung für die gekündigten Räume in der Theaterstraße.

Zu 7.:

Der größte Teil der Werbungskosten für den Programmheftdruck entsteht notwendigerweise zweimal jährlich jeweils zu Anfang des Semesters, um das vielfältige Veranstaltungsprogramm der Volkshochschule bekannt zu machen.

zu 8:

Die kalkulierten Veranstaltungskosten für die weggefallenen Projekte führen hier zu einer Minderung des Aufwandes. Das gleiche gilt für die kalkulierten weiterzuleitenden Drittmittel.

Zu 9.:

Auch hier ist eine jährlich verteilte Gleichmäßigkeit nicht gegeben, da Aufwendungen in Abhängigkeit von der Terminierung und der Zahl der Studienreisen anfallen.

Zu 10.:

Diese Position beinhaltet die Aufwendungen für die geringfügigen Wirtschaftsgüter (GWG), die im Berichtszeitraum im Wesentlichen noch nicht angefallen sind.

Zu 12.:

Es fanden im ersten Quartal relativ wenig Dienst- und Fortbildungsreisen statt.

Zu 13.:

Es fanden bisher weniger Dienst- und Fortbildungsreisen statt.

Zu 15.:

Die Anmietung der Räume in der Theaterstraße wird Mitte des Jahres beendet. Somit fallen die Mieten weg und die Jahresprognose kann nach unten korrigiert werden.

Zu 16.:

Es fanden bisher keine Umzüge statt.

Zu 17.:
Hier fallen z. B. Jahresmitgliedsbeiträge an, die – wie bei anderen Ansatzpositionen – ebenfalls nicht gleichmäßig über Monate verteilt werden können, sondern in der Regel in einer Jahressumme gezahlt werden müssen.

Zu 18.:

Diese Position umfasst die Nutzung von Cambio-Fahrzeugen, die noch nicht wesentlich beansprucht wurde.

Zu 22.:

Die Tonanlage im Forum muss ersetzt werden, deshalb wird die Jahresprognose geringfügig nach oben korrigiert.

Wesentliche Maßnahmen im Rahmen des Wirtschaftsplans

Erläuterungen zur Jahresprognose

Ein Risikoportal des Wirtschaftsplanes in 2016 in Höhe von 400 T €, entstanden durch

Tariferhöhungen bei den Personalkosten,

Preissteigerungen im Sachhaushalt,

geleistete Konsolidierungsbeiträge für den städtischen Haushalt

soll durch Akquisition weiterer Drittmittel sowie durch Optimierung des Programmangebotes und durch Einsparungen anlässlich der Reorganisation der Volkshochschule geschlossen werden.

Die Volkshochschule wurde im Februar erfolgreich von ZertPunkt als Trägerin für AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) Maßnahmen rezertifiziert. Im ersten Quartal startete wieder eine Maßnahme nach AZAV „Fachkraft für Gesundheitsmanagement und Medizintechnik“ (FaGeMed).

Die Sichtung von Förderprogrammen und damit die Akquisition von Projekten wird weiter vorangetrieben.

Die Anmeldezahlen des jeweils betroffenen Semesters werden mit den Durchschnittswerten der letzten drei Jahre dargestellt. Da die Anmeldezahlen der beiden Semester eines jeden Jahres immer sehr unterschiedlich sind, werden auch die Durchschnittswerte der jeweiligen 1. und 2. Semester der letzten drei Jahre gesondert dargestellt.

Es ist nur der Zeitraum von drei Jahren in den Verläufen berücksichtigt, um die Darstellung aktueller zu halten.

Im Übrigen wird in der Sitzung des Betriebsausschusses mündlich berichtet.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

Entf.

Weitere Dokumente (3)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2016-06-07 E 42_0042_WP17 Zwischenbericht zum SAO.pdf

15.11.2024

242.9 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 4
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses für das Theater und die VHS
Gremium
Betriebsausschuss Theater und VHS
Datum
Do., 30.06.2016
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 42 - Volkshochschule
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
22. Februar 2026 um 23:07