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Wirtschaftsjahr 2015/2016 - Vierteljahresbericht per 30.04.2016von Stadttheater und Musikdirektion Aachen

E 46/47/0028/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Nach einer kurzen Erläuterung von Herrn Rüber und einer Nachfrage von Herrn von Hayn zu der

Festsetzung der Beamtenbesoldungsbeträge führt Herr Fischer aus, dass die Übernahme der jetzt

bekannten Tariferhöhungen mit einer Anpassung des Betriebskostenzuschusses dringend erforderlich

sei, damit das Theater handlungsfähig bleiben kann.

Den Bericht der Gemeindeprüfungsanstalt in Bezug auf die Aussagen zu den Ausgaben der Stadt

Aachen im Bereich Kultur halte er für unsäglich.

Herr Pilgram lobt die geleistete Arbeit, weist aber darauf hin, dass entsprechende Spareinschnitte

sichtbar werden müssen.

Frau Dr. Schmeer und Frau Crumbach-Trommler betonen, wie wichtig das Theater für die Kulturstadt

Aachen sei.

Herr Rüber erläutert, dass die Tarifsteigerung in der laufenden Spielzeit bereits eine Mehrbelastung

von rund 160 T€ bedeute; insgesamt die Summe der Tarifsteigerungen eine jährliche Mehrbelastung

von rund 800 T€/a ausmache. Dies entspricht einer Stellenzahl von rund 16 Stellen im künstlerischen

Bereich. Daraus sei zu ersehen, dass diese dynamischen Tarifsteigungen nicht durch lineare

Einsparungen aufzufangen seien, ohne das Theater in seinem Bestand zu gefährden.

Frau Perschon-Adamy führt aus, dass alle Parteien dem Theater Rückendeckung geben und dass es begrüßenswert wäre, wenn sich dies auch in entsprechenden politischen Beschlüssen widerspiegeln würde. Es dürfe nicht sein, dass das Angebot des Theaters auf ein Minimum zusammengeschrumpft wird. Hier könne das Theater durchaus einen Anspruch geltend machen.

Frau Keller und Frau Reuß schließen sich an. Frau Reuß betont darüber hinaus, dass man das Theater nicht weiter herunterfahren kann. Alle Strukturkommissionen sind hier zum gleichen Ergebnis gekommen.

Herr Pilgram betont, dass unter der jetzigen Hängepartie alle leiden und dass es dringend ist, eine Lösung zu finden.

Beschluss

Der Betriebsausschuss Theater und Volkshochschule nimmt den Vierteljahresbericht von Stadttheater und Musikdirektion einstimmig zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Betriebsausschuss Theater und Volkshochschule nimmt den Vierteljahresbericht per 30.04.2016 zustimmend zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Vorbemerkungen:

–Gemäß § 20 EigVO NRW ist der Vierteljahresbericht per 30.04.2016 (Abschluss 3. Quartal) vorzulegen.

–Der Vierteljahresbericht gemäß Anlage zeigt hierzu das buchhalterische Ergebnis sowie eine darauf basierende Prognose auf das voraussichtliche Jahresabschlussergebnis der Erfolgsrechnung.

Erläuterung / Kurzanalyse zur Prognose :

–Im Gegensatz zur Prognose lt. Vierteljahresbericht per 30.01.2016 ist nach jetzigem Kenntnisstand davon auszugehen, dass die Ergebnisrechnung zum Ende des laufenden Wirtschaftsjahres schlechter als Plan abschließen wird.

–Wesentliche Ursache hierfür ist die Abweichung bei den Personalkosten insgesamt. Dies einerseits in Folge der zwischenzeitlich erfolgten Tarifabschlüsse für die Zeit ab 01.03.2016. Diese führen zu einer Mehrbelastung im Vergleich zum vorherigen Bericht von rd. 160 TEuro. Weiterhin werden die Rückstellungen für zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommene Urlaubsansprüche und geleistete Mehrarbeitsstunden im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um 110 TEuro zu erhöhen sein. Darüber hinaus ergibt sich bei den Kosten für die Beamten (KG 43) eine „planungsbedingte“ Abweichung (vgl. auch unten) von voraussichtlich rd. 95 TEuro. Hierdurch werden die beim festbeschäftigten Personal (KG 40) insgesamt zunächst erzielten Einsparungen – im Wesentlichen als Folge von teils bewusst und gezielt erzeugten Verzögerungen im Rahmen von Nachbesetzungsverfahren bei temporären Vakanzen sowie durch Wegfall von Lohn-/ Gehaltsfortzahlungen bei Langzeiterkrankungen – größtenteils kompensiert und decken nicht mehr vollständig die ersatzweise und zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs erforderlich werdenden planüberschreitenden Gastverpflichtungen (bei KG 41 und 42).

–Die Erträge insgesamt werden dabei voraussichtlich leicht besser als geplant abschließen, was im Wesentlichen auf positive Einmaleffekte bei den Sonstigen Erträgen in Folge Auflösung nicht in Anspruch genommener Rückstellungen zurückzuführen ist, die die leichte Planunterschreitung bei den Umsatzerlösen mehr als kompensieren.

–Der gegenüber Plan leicht erhöhte städtische Betriebskostenzuschuss (BKZ) resultiert aus nachträglich – d.h. nach Verabschiedung des Wirtschaftsplans – aktualisierten Planansätzen im städtischen Haushalt beim Personalaufwand für Beamte, der jedoch den obengenannten voraussichtlichen Mehraufwand nicht vollständig ausgleicht (vgl. oben).

–Das nach jetzigem Kenntnisstand zum Ende des Wirtschaftsjahres prognostizierte Defizit nach städtischem BKZ von 892TEuro in der Ergebnisrechnung ist voraussichtlich vollumfänglich durch die zum 31.07.2016 noch vorhandene Rücklage (1.060 TEuro lt. geprüftem Jahresabschluss 2014/15) gedeckt.

Investitionen / Vermögensplan

–Die im laufenden Wirtschaftsjahr getätigten und bis zum 31.07.2016 noch zu tätigenden Investitionen werden sich insgesamt aller Voraussicht nach im Rahmen des geltenden Vermögensplans bewegen.

–Der aktuelle Stand der (bis 30.05.2016) getätigten Investitionen ist als Anlage beigefügt.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

Entf.

Weitere Dokumente (1)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2016-06-08 E 46_47_0028_WP17 Wirtschaftsjahr 2015 SAO.pdf

27.11.2024

162.2 KB

Metadaten

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Ö 3
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses für das Theater und die VHS
Gremium
Betriebsausschuss Theater und VHS
Datum
Do., 30.06.2016
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 46/47 - Stadttheater und Musikdirektion
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
22. Februar 2026 um 23:07