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Allgemeine Freizügigkeit von Unionsbürgern

FB 50/0176/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Georgiadis spricht 6 Fälle an, in denen griechische BürgerInnen von der Ausweisung aus Deutschland bedroht sind.

Frau Grünewald erläutert hierzu, dass es sich in den genannten Fällen nicht um Ausweisungen handeln kann, da nur Straftäter ausgewiesen werden. Grundsätzlich genießt jede/jeder EU-Bürgerin/Bürger Freizügigkeit in Deutschland.

Herr Fagot erläutert den Begriff „allgemeine Freizügigkeit.“

Demnach steht jeder/jedem EU-Bürgerin/Bürger grundsätzlich Freizügigkeit in Deutschland zu.

Dieses Recht kann jedoch aberkannt werden. Zum Beispiel, wenn eine/ein EU Bürgerin/Bürger nach Deutschland einreist, um Sozialhilfe zu beantragen.

Wenn eine/ein EU-Bürgerin/Bürger sich in Deutschland aufhält und Leistungen beim Sozialamt oder Leistungen beim Job-Center beantragt, wird dies automatisch an das Ausländeramt weitergemeldet.

Dort wird dann innerhalb der ersten 5 Jahre des Aufenthaltes geprüft, ob die Freizügigkeit versagt werden kann. Hält sich eine/ein EU-Bürgerin/Bürger länger als 5 Jahre in Deutschland auf, dann genießt diese Person Daueraufenthaltsrecht.

Herr Georgiadis fragt, welchen Status eine/ein EU-Bürgerin/Bürger hat, wenn sie/er in Deutschland arbeitet.

Herr Fagot erklärt hierzu, dass jeder/jedem Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer ein Daueraufenthaltsrecht zusteht, solange sie/er ein ununterbrochenes Arbeitsverhältnis hat. Dies gilt auch, wenn sie/er zusätzlich aufstockende Leistungen vom Job-Center erhält,

Frau Blume schlägt vor, dass Herr Georgiadis die Fragen zu den einzelnen Fällen an das Ausländeramt, Herrn Fagot sendet, um die Angelegenheiten zu klären.

Der Beschluss erfolgt einstimmig.

Beschluss

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Mit Schreiben vom 08.05.2016 schlug die Aachener Demokratische Zusammenarbeit (ADZ) das Thema „Allgemeine Freizügigkeit von Unionsbürgern“ für die Sitzung des Integrationsrates am 08.06.2016 vor. Als Begründung wurde angegeben, dass nach den Unterlagen der ADZ zu diesem Zeitpunkt 10 Griechinnen und Griechen mit der Ausweisung aus Deutschland bedroht waren.

Aus terminlichen Gründen konnte keine/kein Vertreterin/Vertreter des Ausländeramtes der StädteRegion Aachen und des Jobcenters an diesem Termin teilnehmen. Das Ausländeramt bot jedoch aufgrund der Dringlichkeit an, Fragen der ADZ zu diesem Thema schriftlich zu beantworten.

Seitens der ADZ wurden keine schriftlichen Fragen an das Ausländeramt gerichtet. Es wurde darum gebeten, dass Thema in der Sitzung am 07.09.2016 auf die Tagesordnung aufzunehmen.

In der Sitzung am 07.09.2016 stehen Frau Grünewald, Leiterin des Ausländeramtes und Herr Fagot, Abteilungsleiter des Ausländeramtes für Fragen zur Verfügung. Seitens des Jobcenters kann aus terminlichen Gründen keine/kein Mitarbeiterin/Mitarbeiter den Termin wahrnehmen

Auswirkungen

finanzielle Auswirkungen

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

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Auszahlungen

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Ergebnis

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- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

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Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

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Ertrag

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Es ergeben sich keine finanziellen Auswirkungen.

Weitere Dokumente (1)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2016-08-22 FB 50_0176_WP17 Allgemeine Freizuegig SAO.pdf

19.10.2025

125.8 KB

Metadaten

TOP
Ö 3
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Integrationsrates
Gremium
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
Datum
Mi., 07.09.2016
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
Fachbereich Soziales und Integration
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
22. Februar 2026 um 23:22