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Erläuterungen zu e2watch

E 26/0060/WP17 · Kenntnisnahme

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Herr Schavan hebt hervor, dass das ursprüngliche Energiemonitoring-Programm „E-View“ den Kommunalen Klimaschutzpreis 2013 gewonnen hat. Herr Dipl.-Ing. Lambertz war dabei federführend an der Entwicklung dieses Programmes beteiligt.

Im Jahr 2015 -16erfolgte schließlich die Weiterentwicklung dieses Systems in Kooperation mit der regioIT zu „e2watch“.

Herr Lambertz erläutert im Weiteren die Vorlage der Betriebsleitung und vertieft diese an Hand einer Präsentation. Diese Präsentation ist der Niederschrift als Anlage beigefügt.

Herr Lambertz stellt die ursprüngliche Entwicklung von „E-View“ durch Mitarbeiter des Gebäudemanagements sowie die Weiterentwicklung in Kooperation mit der regioIT und Migration zum marktfähigen Produkt „e2watch“ dar.

Er erläutert dabei die Systematik der Datenerhebung mittels Datenlogger. Zur Veranschaulichung präsentiert er entsprechend jeweils einen Datenlogger der ersten Generation sowie ein neueres,heute verwendetes Modell.

Er zeigt auf, dass derzeit 200 Objekte im System aufgeschaltet sind. Dabei erfolgt die Zuordnung der Zähler zu den jeweiligen Objekten sowie den jeweiligenGebäudeteilen bzw. Nutzungsbereichen.

Die erhobenen Daten eines jeden Zählers – Datenloggers -sind im Rahmen des Programms e2watch im Internet abrufbar, so dass einzelne Verbräuche transparent nachvollzogen werden können.

Herr Lambertz leitet an dieser Stelle durch den für Jedermann zugänglichen Internetauftritt des Programms „e2watch“.

Die interne Anwendung des Programms „e2watch“ für die Fachanwender im Bereich Energiemanagement des Gebäudemanagements besteht insbesondere in

  • Auswertung
  • Analyse
  • Annahme von Störmeldungen
  • Auswertung von Diagrammen.

Das vormalige System „E-View“ wird als redundantes System zur Qualitätssicherung, somit zur Verifizierung der durch das Monitoring-Programm „e2watch“ erhobenen Daten weitergeführt.

Die Auditierung von „e2watch“ war ein wesentlicher Schritt zur Vermarktung des Programms. Aufgrund der Mandantenfähigkeit kann das System in jeder anderen Kommune eingesetzt werden.

Herr Schavan ergänzt, dass das „e2watch“ ein Energiemonitoring – bzw. Energiesteuerungsprogramm ist.

Der Zugriff sei offen und zeige transparent die Verbräuche der angeschlossenen Gebäude.

Dieses System ermöglicht den verantwortungsvollen Umgang mit Energie und ist im Weiteren in pädagogische Konzepte einbindbar.

Zudem erhöhe es die Reaktions- und Handlungsgeschwindigkeit.

„e2watch“ ist ein wegweisendes System, mit dem aktives Marketing erfolgen sollte.

Herr Küppers fragt nach der Vermarktung des Systems und den Auswirkungen.

Herr Schavan erläutert, dass das Ingenieurwissen entsprechend vergütet wurde.

Die Nutzung durch Dritte würde vergütet, die eigene Nutzung erfolge zu Sonderkonditionen.

Der Betreib profitiere darüber hinaus von dem marktgängigem System, das stetig weiterentwickelt würde.

Ratsherr Teuku regt an, die durch das Energiemonitoring-Programm erhobenen Daten gleichfalls im

Open Data zur Verfügung zu stellen.

Im Weiteren fragt er, ob auch eine Kooperation mit der Stawag hinsichtlich der Nutzung von e-meter angedacht ist.

Herr Lambertz erläutert, dass die Stawag im Austausch mit der regioIT steht und insoweit gleichfalls in die Kooperation eingebunden ist.

Herr Schavan merkt an, dass man die Anmerkung zu Open Data in die weiteren Überlegungen zum Energiemonitoring-System mit der regioIT aufnehmen werde.

Beschluss

Der Betriebsausschuss des Gebäudemanagements nimmt die Erläuterungen zu e2watch zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Betriebsausschuss des Gebäudemanagements nimmt die Erläuterungen zu e2watch zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Das ursprünglich durch Mitarbeiter des E 26 entwickelte Energiemonitoring - System E-View wurde in Kooperation mit der regioiT durch diese zu einem marktgängigen Produkt, dem sog. e2watch, weiter entwickelt.

e2watch stellt ein zukunftsfähiges System dar, dass auch von anderen Anwendern eingesetzt werden kann.

Die Umstellung von E-View auf e2watch für die bei der Stadt Aachen aufgeschalteten Gebäude war mit umfangreichen Umstellungsarbeiten verbunden, konnte jedoch nunmehr abgeschlossen werden, so dass ab August 2016 e2watch das bei der Stadt Aachen im Einsatz befindliche System darstellt.

Nachfolgend dazu einige Informationen, die auch im Internetauftritt des Gebäudemanagements abrufbar sind.

zu aachen.de

Stadt Aachen Gebäudemanagement


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Inhalt

e2watch Informationen zum System

Wie funktioniert e2watch?

Allgemeine Informationen zur Energiefernauslese

Was ist das?
Der Energie-Anzeigere2watch ermöglicht es den Nutzern städtischer Gebäude, jederzeitdie Energieverbräuche abzurufen, darzustellen und zu nutzen: Intelligentes Energiemanagement und Transparenz der Energieverbräuche.

Wie funktioniert das?
Die Zählerstände der Zähler in den Gebäuden werden automatisch im 15-Minuten-Takt ausgelesen und über ein System in eine Datenbank übertragen. Auf Grundlage dieser Daten stellte2watch die Verbräuche dar.

Was bringt das?
•e2watchinformiert in kurzen Zeitintervallen über die Verbräuche von Wasser, Strom und Wärme.
• Hierdurch werden Fehlerquellen/Lecks zeitnah erfasst und
• Optimierungspotentiale sichtbar.
• e2watch verfügt über einen öffentlichen Bereich, der Gebäudenutzern und interessierter Öffentlichkeit zur Verfügung steht.
• Effekt: Sensibilisierung der Gebäudenutzer für einen sparsamen Umgang mit den Energieressourcen.
• Ferner verfügen Gebäudemanager (z. B. Hausmeister) über einen internen Arbeitsbereich, der Detailauswertungen und Störmeldungen ermöglicht. Ergebnis: Störungen und Mehrverbräuche können schnell behoben werden.

Ergebnis:
• Effizientes Energie-Verbrauchscontrolling
• Senkung der öffentlichen Energiekosten
• Bewusster Umgang mit den Ressourcen
•Ein Projekt „aus der Praxis für die Praxis“

Welche Objekte sind beteiligt:
Zurzeit sind etwa200 Objekte mit 1.200 Messstellen auf das System geschaltet, vornehmlich Schulen und Kindergärten.

Nutzung:
Nutzen Sie diee2watch direkt>> stadt-aachen.e2watch.de oder wählen Sie erst im >> Objekt-Pool Ihr Gebäude und lassen sich über dene2watch Button direkt mit der passenden Auswertung verbinden.

Das Energiemonitoring-System e2watch ist die Grundlage für eine optimierte energetische Betriebsführung. Die Mitarbeiter des Gebäudemanagements Aachen überwachen in Zusammenarbeit mit den Nutzern die Verbräuche und reduzieren mit Hilfe des sog. "Stör- und Alarmmanagements" (Automatische Meldung von Unregelmäßigkeiten in der Verbräuchen, z. B. laufender Wasserhahn in der Nacht oder am Wochenende) Energieverbräuche.

Stör- und Alarmmanagement:
Neben einer aktuellen Verbrauchsentwicklung und Prognosewerten werden dem Nutzer durch das System auch auffällige Verbrauchswerte - deren Ursachen beispielsweise in Wasserrohrbrüchen oder nicht abgeschalteten Heizungsanlagen bestehen können -automatisch angezeigt, um ein frühzeitiges Reagieren zu ermöglichen.

„CO2-Fußabdruck“:
Ein weiteres Highlight vone2watch besteht darin, dass auch die aktuelle CO2-Emission angezeigt wird. Mittels verschiedenster Umrechnungsfaktoren wird die tägliche CO2-Emission in kg dargestellt; ein „CO2-Fußabdruck“ des Gebäudes stellt die jährlich ausgestoßene CO2-Emission in t dar.

Kommunen mit e2watch:
e2watch istmandantenfähig,d. h. das System kann in jeder anderen Kommune oder Stadt eingesetzt werden.
>> e2watch der Gemeinde Steinhagen
>> e2watch der Stadt Freiburg
>> e2watch der Städteregion Aachen

Fakten, technische Details und Hintergründe


e2watch auf einen Blick: Datenfluss der Verbrauchsdaten – von der Messstelle bis zur Darstellung

Plattform:
Konzipiert als Big Data-Management-Lösung setzt e2watch auf einer modernen,technologischen Plattform auf. Die Software verfügt über eine Datenkommunikationsschnittstelle zwischen den Zählern vor Ort und der Datenbank. Das System ist mandantenfähig, d. h., e2watch kann in jeder anderen Kommune oder Stadt eingesetzt werden.

Funktionen:
- Stammdatenpflege
- Administration
- getrennte Erfassung nach Medien
- Daten-Aggregation
- Konfiguration von Auswertungen
- Definition eines Stör- und Alarmmanagements als Basis für Fehlerdiagnosen und Handlungsempfehlungen

1. Datenerfassung
Automatisierte Übertragung
e2watch ermöglicht eine visuelle Aufbereitung von Wasser-, Strom- und Wärmeverbrauchswerten. Diese werden von den Messstellen der angeschlossenen Gebäude in einem 15-minütigen Zeitintervall übertragen, 24 Stunden am Tag.

Erfassung nach Medien:
Mit Hilfe eines Editors lassen sich spezifische Versorgungsbereiche für Objekte, Objektteile, Bauabschnitte oder Nutzungseinheiten anlegen. Dies ermöglicht dem Anwender eine individuelle und differenzierte Auswertung. Eine getrennte Erfassung und Medienansicht – Strom, Wasser, Wärme – ist ebenfalls möglich.

2. Visualisierung
Praxisorientierte Darstellung:
Verbrauchsdiagramme zeigen die im System erfassten Wasser-, Strom- und Wärmeverbrauchsdaten. Durch die visualisierte Darstellung der Messdaten wird eine Fehlerdiagnose erleichtert. e2watchweist aufdas Leck oder den technischen Fehler hin– der Nutzer entscheidet, wie darauf zu reagieren ist.

3. Analyse
Kennzahlenvergleiche und Detailanalysen:
e2watch stellt dem Anwender ein individuell zu konfigurierendes Stör- und Alarmmanagements zur Verfügung und ermöglicht Kennzahlenvergleiche sowie zeitpunktbezogene Detailanalysen.

Fehlerdiagnosen:
Ein Störungsmanagement und eine Vielzahl von Diagrammen, die gemeinsam mit Fachleuten aus der täglichen Praxis entwickelt wurden, sorgen für eine umfangreiche Transparenz der Messwerte: bis auf die Ebene jeder angeschlossenen Messstelle mit einer automatischen Darstellung der (Störungs-)Abweichungen für eine punktgenaue Detailanalyse.

4. Fazit:
Effizientes Energiemanagement undintelligente Steuerung des Energieverbrauches:
e2watch macht unachtsames Verhalten webbasiert sichtbar. In der Praxis kann das wie folgt aussehen: Wenn der Hausmeister einer Schule sieht, dass in Klasse 6a ungewöhnlich viel Wärme verbraucht wird, kann erdas Fenster schließen oder vor dem Wochenende die Heizung herunterdrehen.

e2watch ermöglicht, in Echtzeit zu erkennen, wo zu viel Energie verbraucht wird - und nicht erst auf der Heizungs- oder Stromabrechnung im Nachgang.

Abstimmungsergebnis

Zustimmung: 13Ablehnung:Enthaltung:
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2016-08-30 E 26_0060_WP17 Erlaeuterungen zu e2w SAO.pdf

18.11.2024

757.6 KB

Metadaten

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Ö 6
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses für das Gebäudemanagement
Gremium
Betriebsausschuss Gebäudemanagement
Datum
Di., 20.09.2016
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 26 - Gebäudemanagement
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
22. Februar 2026 um 23:29