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Vorstellung der Mütter-Cafés Aachen-Ost und Aachen-Nord vom Deutschen Kinderschutzbund

FB 50/0186/WP17 · Kenntnisnahme

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Frau Mohr, Bereichsleiterin der Müttercafés des Deutschen Kinderschutzbundes, stellt die Arbeit in den Müttercafés anhand einer Power-Point Präsentation vor. Ihre Ausführungen sind in Kurzform als Anlage 1 beigefügt.

Frau Seufert bedankt sich für die Vorstellung der Müttercafés und fragt an, warum sich das Programm nur an Frauen richtet und wie diese Frauen auf die Müttercafés aufmerksam werden.

Frau Mohr teilt mit, dass das Projekt zu Beginn auch mit einem „Vätercafé“ gestartet ist, aber mangels Nachfrage wieder eingestellt wurde.

Ein „Elterncafé“, in dem sowohl Mütter als auch Väter eine Anlaufstelle finden werden, wurde nicht eingerichtet, da den Frauen ein geschützter Rahmen ohne Männer angeboten werden soll. Vielen Frauen ist sonst aus religiösen Gründen die Teilnahme nicht möglich oder sie sind in der Teilnahme stark eingeschränkt, wenn auch Männer anwesend sind. Eine Umfrage hat zudem ergeben, dass sowohl 100 % der Männer als auch 100 % der Frauen sich dafür ausgesprochen haben, das Angebot als reines „Müttercafé“ einzurichten. Frauen werden vor allem durch Mundpropaganda auf die Müttercafés aufmerksam. Ergänzend werden Flyer verteilt.

Frau Hüllenkremer dankt ebenfalls für den Vortrag und für die Leistung in den Müttercafés. Sie fragt nach, ob die Müttercafés von der Stadt Aachen irgendwelche finanzielle Unterstützung für die Deutschkurse erhalten.

Frau Mohr antwortet, das Fördermittel der Stadt aktuell beantragt sind. Unterstützung braucht man vor allem durch kinderbetreuende Maßnahmen, damit Mütter ungestört an Deutschkursen teilnehmen können.

Herr Müller bedankt sich ebenfalls für die Präsentation und fragte nach, warum Müttercafés nur in zwei Stadtteilen eingerichtet wurden, warum das Müttercafé in Aachen-Nord nur an einem Tag pro Woche geöffnet ist und ob die Einrichtung weiterer Müttercafés geplant ist.

Frau Mohr entgegnet, dass es nur zwei Müttercafés gibt und der Standort Aachen-Nord hat nur an einem Tag geöffnet, da die finanziellen Mittel für eine Ausweitung fehlen. Personelle Kapazitäten sind vorhanden.

Herr Brunswyk fragte nach, warum die Müttercafés nicht zusammen mit dem Kinderschutzbund ins Depot umgezogen sind.

Frau Mohr erläutert, dass die Müttercafés aus finanziellen Gründen in ihren derzeitigen Räumlichkeiten verbleiben.

Herr Deumens dankt für die gute Arbeit in den Müttercafés und fragte nach, ob es konkrete Pläne zur Erweiterung der Standorte der Müttercafés gibt.

Frau Mohr erwidert, dass zukünftige Umzüge und Planungen, weitere Standorte einzurichten, von der Entscheidung über finanzielle Unterstützungen abhängen.

Frau Lucke fragte nach, wie verfahren wird, wenn Väter Hilfe suchen; als Beispiel nennt sie alleinerziehende Väter.

Frau Mohr gibt zur Antwort, dass es auch hilfesuchende Väter gibt; diese können zu Beratungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten des Müttercafés kommen.

Der Beschluss erfolgt einstimmig.

Beschluss

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die Ausführungen zustimmend zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Die Müttercafés des Deutschen Kinderschutzbundes in Aachen-Ost und Aachen-Nord sind multikulturelle Begegnungsstätten für Schwangere und Mütter mit ihren Kindern.

Hier werden Kontakte geknüpft und Beziehungsnetze außerhalb der Familie aufgebaut.

Die Müttercafés sind offene Gruppenangebote, die einladen, andere Mütter kennen zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und sich mit Kenntnissen und Fähigkeiten im Umgang mit ihren Kindern einzubringen und auch unterstützen zu lassen.

Die Müttercafés bieten in Einzel- und Gruppengesprächen Informationen und Hilfen zu Themen wie Erziehung, Gesundheit und Lebensalltagsbewältigung an. Regelmäßig werden bedarfsorientierte, unentgeltliche Vorträge und Kurse durchgeführt.

Eine Vertreterin des Deutschen Kinderschutzbundes wird das Konzept der Müttercafés in der Sitzung vorstellen.

Auswirkungen

finanzielle Auswirkungen

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

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Auszahlungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

0

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Es ergeben sich keine finanziellen Auswirkungen.

Abstimmungsergebnis

Zustimmung:Ablehnung:Enthaltung:

Weitere Dokumente (1)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2016-09-07 FB 50_0186_WP17 Vorstellung der Muett SAO.pdf

19.11.2024

93.4 KB

Metadaten

TOP
Ö 4
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Integration und Demographie
Gremium
Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie
Datum
Do., 29.09.2016
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
Fachbereich Soziales und Integration
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
22. Februar 2026 um 23:35

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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