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Interkulturelle Öffnung kommunaler Entwicklungspolitik - Vorstellung des Projektes MiGlobe

FB 50/0199/WP17 · Kenntnisnahme

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Wondafrash stellt das Projekt MiGlobe anhand einer Power Point Präsentation vor (Anlage 1).

Frau Höller-Radtke bedankt sich bei Herrn Wondafrash für den Vortrag und möchte wissen:

- gibt es einen Bedarf für das Projekt in der Stadt Aachen

- gibt es einen Konzeptentwurf

- wer entwickelt die Handlungsfelder

- wie wird das Projekt finanziert

Herr Wondafrash entgegnet, dass es keinen Auftrag von der Stadt Aachen für das Projekt gibt.

Ziel der Vorstellung ist es, dass Projekt MiGlobe erst einmal bekannt zu machen. Er berichtet weiter, dass die Stadt Köln das Projekt MiGlobe in Anspruch genommen hat.

Frau Höller Radtkle richtet die Frage an die Verwaltung, ob die Stadt Aachen Interesse hat, in das Projekt MiGlobe einzusteigen.

Frau Ernst entgegnet, dass es das Agenda 21 Projekt Aachen – Kapstadt gibt, aber ansonsten bisher keine entwicklungspolitische Themen behandelt werden. In Kürze wird sie ein Gespräch mit MiGlobe führen. Das Ergebnis dieses Gespräches muss abgewartet werden.

Herr Demmer erkundigt sich, ob es im Bereich „fairer Handel“ Kontakte zwischen MiGlobe und dem Umweltamt gibt und wie die Stellung der einzelnen BeraterInnen bei MiGlobe ist?

Herr Wondafrash antwortet, dass die BeraterInnen freiberuflich bei MiGlobe beschäftigt sind.

Frau Ernst erläutert, dass an dem Gespräch mit MiGlobe, Frau Schütz-Lembach vom Fachbereich Umwelt und Frau Puersey vom Welthaus-Aachen teilnehmen.

Der Beschluss erfolgt einstimmig.

Beschluss

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

MiGlobe ist ein Angebot der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global. Bei MiGlobe handelt es sich um einen Pool von Beraterinnen und Berater mit unterschiedlichen Migrationserfahrungen und Kompetenzen.Die Finanzierung erfolgt durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Bei Bedarf können Mitglieder von MiGlobe Kommunen bei der interkulturellen Öffnung der kommunalen Entwicklungspolitik unterstützen, konkrete Hilfestellung und Begleitung anbieten. Handlungsfelder beziehungsweise Lösungsansätze werden durch Gespräche mit den Kommunen ermittelt um

- die Beteiligungschancen für Menschen mit Migrationshintergrund zu mehren

- die Qualität kommunaler Entwicklungspolitik durch die Perspektiven und Expertisen von Menschen

mit Migrationshintergrund zu erhöhen

- die Wertschätzung für die gesellschaftlichen Verdienste von Menschen mit Migrationshintergrund

zu steigern

- und die gesamtgesellschaftlichen Chancen zu verdeutlichen, die durch interkulturelle

Öffnungsprozesse entstehen

Dabei werden die vorhandenen Strukturen in den Kommunen genutzt. Das Angebot ist für die Kommunen kostenlos, weil MiGlobe direkt über die SKEW finanziert wird.

Als politische Vertretung der Migrantinnen und Migranten hat der Integrationsrat der Stadt Aachen wichtige Aufgaben bei der Gestaltung und Ausrichtung der Integrationspolitik in der Kommune.

MiGlobe kann auch die Arbeit des Integrationsrates unterstützen. Da die Mitglieder des Pools selbst in verschieden Bereichen und zum Teil über Jahrzehnte bürgerschaftliche Engagement sowie Erfahrung in Vereinsarbeit vorweisen, sind sie als Übersetzer und Brücke zwischen den Kommunen und Migrantenorganisationen bestens geeignet.

Der Integrationsrat hat in seiner Rolle als politisches Organ, bei Bedarf, die Möglichkeit Miglobe in der kommunalen Entwicklungspolitik als Unterstützungsinstrument zu nutzen. Abhängig davon, welche Rolle der Integrationsrat im Politikfeld der kommunalen Entwicklungspolitik spielt, können vorab die Aufgabengebiete der Zusammenarbeit in Form von Dialogforum oder Beratung ermittelt werden.

Herr Wondafrash stellt das Projekt MiGlobe vor.

Auswirkungen

finanzielle Auswirkungen

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

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0

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Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Es ergeben sich keine finanziellen Auswirkungen.

Abstimmungsergebnis

Zustimmung:Ablehnung:Enthaltung:

Weitere Dokumente (1)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2016-10-20 FB 50_0199_WP17 Interkulturelle Oeffn SAO.pdf

7.11.2024

95.8 KB

Metadaten

TOP
Ö 3
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Integrationsrates
Gremium
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
Datum
Mi., 02.11.2016
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
Fachbereich Soziales und Integration
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
22. Februar 2026 um 23:43

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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