Entgelte und Öffnungszeiten in den Häusern der Route Charlemagne und dem Ludwig Forum für Internationale Kunst und dem Suermondt-Ludwig-MuseumAntrag Kulturticket;Antrag der Fraktionen SPD und CDU vom 03.02.2016Einen kostenlosen Tag pro Woche in den Aachener Museen in 2016;Antrag der Fraktion DIE LINKE vom 26.11.2015
49.5/0053/WP17-1-1 · Entscheidungsvorlage
Beratung
Ratsfrau Reuß dankt der Verwaltung für die Vorlage und erklärt, dass ihre Fraktion die von der Verwaltung vorgeschlagene Variante 6 befürwortet.
Ratsfrau Beslagic führt aus, dass das Hauptinteresse auf einer Steigerung der Besucherzahlen für das Suermondt-Ludwig-Museum sowie das Ludwig Forum liegt. Aufgrund der geografischen Lage können diese Häuser nicht mit den innerstädtischen Häusern wie z.B. dem Centre Charlemagne oder dem Couven Museum gleichgestellt werden. Hier sei eine Differenzierung dringend erforderlich.
Aus diesem Grund wünscht sie einen freien Eintritt sowohl für das Suermondt-Ludwig-Museum als auch auch das Ludwig Forum. Ihre Fraktion favorisiert Variante 5.
Frau Crumbach-Trommler schließt sich dem Dank für die ausführliche Vorlage an.
Sie favorisiert Variante 3.
Auf Anfrage von Frau Crumbach-Trommler erklärt die Beigeordnete, Frau Schwier, dass alle Varianten mit den Direktoren der Häuser abgestimmt wurden und die Verwaltung sich einheitlich für Variante 6 als Vorschlag entschieden hat.
Herr von Hayn äußert sich unzufrieden mit der Vorlage der Verwaltung.
Er führt folgende Punkte aus:
- Eintrittsentgelte:
Er kritisiert, dass trotz Kassenbesetzung nur wenige Meter nach Einlass in das Museum eine Kontrolle durch das Bewachungspersonal stattgefunden habe.
- Krankenstand:
Er fragt an, aus welchem Grund hier ein Datenschutzproblem vorliege; die Aussage über die Gesamtzahl der Fehltage sowie den entsprechenden Anteil an städtischen Kräften sei ausreichend.
Darüber hinaus fragt er hinsichtlich der 22%-igen Erhöhung an, was sich dahinter verbirgt.
- Freier Eintritt bis 21 Jahre:
Herr von Hayn äußert sich positiv über die Maßnahme als solche, jedoch vermisst er die entsprechende Bewerbung auf den Webseiten.
- Liste der Tischvorlage:
Herr von Hayn fragt, ob es sich hier um Einzelbesucher handelt. Dies wird von Frau Tirtey umgehend bejaht.
- Kombiticket:
Mit Verweis auf Herrn Geulen und den Mobilitätsausschuss erklärt er, dass er hier die Aussage erhalten habe, dass dies politisch gewollt sei.
- Herr von Hayn erklärt, dass beim letzten Treffen mit Frau Schwier geplant wurde, für das IZM freien Eintritt zu gewähren.
- Nach Ansicht von Herrn Hayn fehlen in der Vorlage die angeforderten Erfahrungen mit anderen Museen.
- Besucherzahlen:
Herr von Hayn erklärt, dass die Eintrittsentgelte des Ludwig Forums 2015 weniger als
2 % des Gesamtetats des Kulturbetriebs ausmachen. Er erklärt, dass er den Eindruck hat, dass hier ein Ausgabenproblem vorliegt und verweist in diesem Zusammenhang auf Beispiele wie das Mobiliar des Ludwig Forums, das Corporate Design etc..
Seiner Ansicht nach ist die Erhöhung des Eintritts nicht zielführend, so dass er sich für einen freien Eintritt ausspricht.
Frau Tirtey weist zunächst darauf hin, dass die Verwaltung einen Auftrag aus der Museumsstrukturkommission erhalten habe.
Hinsichtlich der Anmerkungen von Herrn von Hayn erklärt sie, dass hinsichtlich des Datenschutzes davon ausgegangen wurde, dass hier eine Nennung von Namen gewünscht gewesen wäre. Bezüglich der 22 %-igen Erhöhung handelt es sich um einen Betrag, der für Entgeltfortzahlungen anfällt.
Frau Tirtey weist darauf hin, dass die Kassenkräfte auch als Infostellen fungieren und aus diesem Grund erforderlich sind. Eine Überwachung bzw. Kontrolle der Eintrittskarten durch das Überwachungspersonal erfolgt in der Regel nicht.
Nach internen Diskussionen der Verwaltung wurde festgehalten, dass ein freier Eintritt für das IZM nicht sinnvoll erscheint, da auch hier eine entsprechende Infostelle erforderlich ist.
Frau Tirtey verweist hinsichtlich der sozial schwächer gestellten Bürgerinnen und Bürger auf den Katalog der freien bzw. ermäßigten Eintritte.
Frau Epstein schließt sich den Anmerkungen von Herrn von Hayn an. Sie wünscht sich darüber hinaus wenigstens einen freien Tag pro Monat.
Auch sie erklärt, dass die Ankündigungen, wie z.B. auf den Webseiten der Häuser, über die Befreiungen für Personen bis zum 21. Lebensjahr verbesserungswürdig seien. Darüber hinaus spricht sie sich dafür aus, bei Sonderausstellungen für den entsprechenden Personenkreis eine Ermäßigung von 40 % vorzunehmen.
Hinsichtlich der Anmerkungen von Frau Epstein erklärt Herr Olaf Müller, dass es sich hier um heterogene Verhaltensweisen handelt und verweist in diesem Zusammenhang auf das Beispiel der Familiensonntage, die nun zwischenzeitlich leichte „Abnutzungserscheinungen“ zeigen. Darüber hinaus verweist er auf die Informationen an die RWTH Aachen und die FH Aachen bzgl. der freien Eintritte für Personen bis zum 21. Lebensjahr.
Es ist jedoch seiner Ansicht nach richtig, dass hier noch einmal nachgebessert werden muss.
Ratsherr Müller weist auf die Beschlussvorlage der Verwaltung hin; insbesondere auf den zweiten Satz, wonach nach einem halben Jahr ein Bericht der Verwaltung vorgelegt wird.
Auf Anfrage von Ratsherrn Adenauer erklärt Herr Olaf Müller, dass der Donnerstag bewusst als Tag für den freien Eintritt gewählt wurde, da hier Eröffnungsveranstaltungen bzw. Abendveranstaltungen vorgesehen sind, darüber hinaus möchte man nicht in Konkurrenz mit Freitagabendveranstaltungen kommen.
Frau Tirtey ergänzt, dass man in Kontakt mit dem ATS stehe und hier für den 30.11.2016 der nächste Termin ansteht; die Verwaltung wird im Betriebsausschuss Kultur entsprechend berichten.
Herr Oppelt schließt sich der Anmerkung von Ratsherrn Müller an.
Auf Anfrage von Herrn Oppelt erklärt Frau Tirtey, dass in der Tischvorlage keine Vergleichszahlen aufgeführt werden können, da zuvor freier Eintritt lediglich bis zum sechsten Lebensjahr gewährt wurde.
Die Vorsitzende, Bürgermeisterin Dr. Schmeer, fasst zusammen, dass nach einem halben Jahr ein Bericht der Verwaltung erfolgt. Es sollen anlässlich der Veränderung der Entgeltordnung keine dauerhaften Printmedien neu aufgelegt werden. Sie schlägt vor, das Kombiticket „six for six“ evtl. im Rahmen von Gutscheinen für das Vorweihnachtsgeschäft anzukurbeln.
Die Variante 6 sieht vor, dass insgesamt 10 Stunden pro Woche an Servicestunden eingespart werden. Sie weist darauf hin, dass für die Abendveranstaltungen jedoch mehr Stunden anfallen.
Frau Tirtey weist darauf hin, dass aus diesem Grund keine Veränderungen im Wirtschaftsplan stattgefunden haben.
Die Vorsitzende, Bürgermeisterin Dr. Schmeer, betont, dass die Häuser nicht über eigene Veranstaltungsetats verfügen.
Frau Tirtey verweist in diesem Zusammenhang auf die Mottotage; hier waren Verschiebungen erforderlich.
Frau Crumbach-Trommler erklärt, dass sie die erwähnte Spendenbox bei Vernissagen vermisse; sie spricht sich dafür aus, in Museen alle Bereiche zu öffnen. Darüber hinaus wünscht sie sich in der Auswertung für den freien Eintritt bis 21 Jahre eine zusätzliche Spalte, was der zusätzliche freie Sponsorentag im Ludwig Forum erbracht hat.
Auch die Beigeordnete Frau Schwier, verweist nochmalig auf die aufgeführten Tatbestände für eine Befreiung bzw. Ermäßigung.
Darüber hinaus sichert sie zu, dass in der Auswertung, die dem Betriebsausschuss Kultur in einem halben Jahr vorgelegt wird, alle Besucherbereiche abgedeckt sind.
Frau Lowack erklärt hinsichtlich der Variante 6, dass hier die Entgelte erhöht werden, die Öffnungszeiten reduziert werden und ein grundsätzlich freier Eintritt nicht gewährt wird.
Sie bezeichnet das Ergebnis im Verhältnis zum Auftrag als sehr schlecht.
Auf Anfrage von Ratsherrn Pilgram erklärt die Beigeordnete, Frau Schwier, dass eine Änderung der Dauerprintmedien nicht vorgesehen sei, jedoch für temporäre Printmedien folgen wird.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Betriebsausschuss Kultur beschließt die Umsetzung der Variante 6 unter Berücksichtigung der Ausführungen dieser Vorlage. Eine Berichterstattung wird sechs Monate nach Einführung der neuen Entgelte und Öffnungszeiten erwartet.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Der Betriebsausschuss Kultur wurde am 06.09.2016 mit einer ausführlichen Vorlage über verschiedene Varianten zur Änderung der Entgelte als auch der Öffnungszeiten informiert.
Grundlage hierfür waren zum einen die Anträge der Fraktion SPD und CDU vom 03.02.2016 „Einen kostenlosen Tag pro Woche in den Aachener Museen in 2016“ (Anlage1) als auch der Antrag der Fraktion Die Linke vom 26.11.2015 (Anlage 2) sowie die Museumstrukturkommission.
Hintergrund ist die Fertigstellung der Route Charlemagne und die damit entstandene Konzentration der Museen in der Innenstadt sowie die „Randlage“ des Ludwig Forums für Internationale Kunst und des Suermondt-Ludwig-Museums, die eine Überprüfung der Entgelte und Öffnungszeiten sinnvoll erscheinen lassen.
Innerhalb der Sitzung am 06.09.2016 wurde seitens der Fraktionen Die Linke, GRÜNE, Freie Demokraten und Piraten der beigefügte Beschlussvorschlag (Anlage 3) eingereicht, der mehrheitlich innerhalb der Sitzung am 06.09.2016 abgelehnt wurde.
Der Betriebsausschuss Kultur entschied sich stattdessen für die Maßnahme, Besucher/innen bis 21 Jahren einen kostenfreien Eintritt in den Häusern der Route Charlemagne, dem Ludwig Forum für Internationale Kunst und dem Suermondt-Ludwig-Museum zu gewähren. Dieser Beschluss wurde ab dem 07.09.2016 umgesetzt (Anlage 4).
Aus der Diskussion des Betriebsausschusses Kultur vom 06.09.2016 ergaben sich zudem folgende Arbeitsaufträge für den Kulturbetrieb:
Aufgabenstellung 1: Analyse der Häuser der Route Charlemagne, Ludwig Forum für Internationale Kunst und Suermondt-Ludwig-Museum:
a)In Bezug auf Zugänglichkeit zu Wechselausstellungen/ Dauerausstellungen mit dem Ziel der Klärung, ob unterschiedliche Preise realisierbar sind.
b)In Bezug auf personelle Ausstattung, insbesondere Servicekräfte und finanzielle Auswirkungen in Krankheitsfällen, mit dem Ziel, die finanziellen Belastungen sichtbar zu machen.
c)In Bezug auf das Besucherverhalten mit dem Ziel der Überprüfung veränderter Öffnungszeiten
Aufgabenstellung 2: Erhebung statistischer Werte:
a)Besucherzahlen an den„Motto-Tagen“.
b)Besucherzahlen seit 2012.
c)Freier Eintritt bis (einschließlich) 21 Jahren (Probephase ab dem 07.09.2016).
Aufgabenstellung 3: Klärung der Sinnhaftigkeit eines „Kulturtickets“.
Aufgabenstellung 4:Prüfung der Einführung einerMuseumscard in Bezug auf die Preisgestaltung, Umfang und Dauer.
Aufgabenstellung 5:Prüfung der Einführung eines Eintrittsentgelts für „Herausragende Ausstellungen“.
Aufgabenstellung 6: Prüfung der Sinnhaftigkeit einer differenzierten Betrachtung der Häuser in „Randlage“.
Bei der nachfolgenden Analyse werden die Aspekte der Steigerung der Besucherzahlen und der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt.
Eintrittsentgelte
Die Vorlage für den 06.09.2016 sah u.a. vor, dass in den Varianten 1 und 2 bei freiem Eintritt Kassenpersonal nicht mehr zur Verfügung steht.
Der Betriebsausschuss Kultur war sich einig darüber, dass dies auf Grund einer fehlenden Informationsstelle für die Häuser/Anlaufstelle sowie auch in Bezug auf wegfallende Shopverkäufe und teilweise auch im Hinblick auf die Gastronomie nicht sinnvoll ist.
Insofern wird nachfolgend eine Berechnung im Hinblick auf eine veränderte Preisgestaltung und veränderte Öffnungszeiten bei gleichbleibendem Personaleinsatz vorgenommen.
Für das Internationale Zeitungsmuseum wird zudem eine weitere Variante vorgestellt.
Zu 1 a:
Die Zugänglichkeit der unterschiedlichen Ausstellungsbereiche der einzelnen Häuser und somit die Möglichkeit der differenzierten Eintrittsentgeltgestaltungbei „Herausragenden Ausstellungen“ ist gegeben:
1. Beim Ludwig Forum für Internationale Kunst (sofern die Ausstellungen im 1. und 2. OG,
oberhalb des Eingangsbereichs durchgeführt wird).
2. Beim Internationales Zeitungsmuseum
3. Beim Centre Charlemagne
4. Beim Suermondt-Ludwig-Museum
Für das Rathaus, Couven-Museum sowie das Zollmuseum Friedrichs ist einegesonderte Zugänglichkeit zu „Herausragenden Ausstellungen“ nicht möglich.
Zu 1 b:
Personal (inkl. Krankheitsfälle)
In den Jahren 2015 bis Juli 2016 erfolgte eine Doppelfinanzierung durch den Kulturbetrieb in Höhe von rund 194.000 Euro auf Grund zahlreichender Krankheitsfälle.
Seitens des Betriebsausschusses Kultur wurde am 06.09.2016 des Weiteren darum gebeten, Langzeiterkrankungen aufzuschlüsseln, um Entgeltfortzahlungen ausweisen zu können.
Aus Datenschutzgründen kann keine Gesamtliste vorgelegt werden.
Sofern eine Entgeltfortzahlung stattgefunden hätte, würde die Summe in Höhe von 194,000 Euro jedoch um weitere 22 % erhöht werden müssen.
Zu 2 a:
Der Kulturbetrieb hat seit Gründung des Centre Charlemagne und den damit durchgeführten Ausstellungen (erstmals der „Schmuggelausstellung“) die „Motto-Tage“mit kostenfreiem Eintritt eingeführt.
Aus dem beigefügten Zahlenmaterial (Anlage 5-8) ist ersichtlich, dassdiese „Motto-Tage“ verbunden mit einem qualitätvollen Programm für Besucheranreize sorgen. Der Kulturbetrieb der Stadt Aachen präferiert daher die weitere Durchführung der „Motto-Tage“.
Zu 2b:
Die Gesamtbesucherzahlenkönnen der Anlage 9.a-i entnommen werden.
Hier sind die Besucherzahlen von 2002 bis August 2016 vermerkt.
Zu 2c:
Eine Auswertung der Probephase des freien Eintritts bis 21 Jahre ist beigefügt (Anlage 10).
Als Tischvorlage wird in der Sitzung eine aktuelle Auswertung vorgelegt, da der Zeitraum zur Zeit
der Erstellung der Vorlage noch nicht repräsentativ ist.
Zu 3:
Die Prüfung vonKulturtickets als touristisches Instrument ist zur Zeit noch nicht abgeschlossen.
Diesbezüglich wird eine Tischvorlage für den Ausschuss erstellt.
Allerdings ist festzustellen, dass die bisherigen ASEAG-Museumstickets nicht angenommen
wurden. Sie sind gültig für das Ludwig Forum für Internationale Kunst, das Suermondt-Ludwig-
Museum, das Internationale Zeitungsmuseum, das Couven-Museum, das Centre Charlemagne,
das Rathaus und das Zollmuseum Friedrichs.
Im Jahre 2015 wurden lediglich 5 Einzeltickets, im Jahre 2016 38 Einzeltickets von den Besuchern
genutzt.
Nachweislich wurde das Karlskulturticket ebenfalls nur mit 113 Einzeltickets und 6 Familientickets
bei insgesamt 232.847 Besuchern genutzt.
Zu 4:
Derzeit gibt es Kombitickets wie folgt:
- Kombikarte Route Charlemagne
- Kombikarte Couven-Museum, Ludwig Forum für Internationale Kunst und Suermondt-Ludwig- Museum
Die Gültigkeit der Kombistickets beträgt jeweils 72 Stunden.
Aus Marketing- als auch aus wirtschaftlichen Gründen wird vorgeschlagen, stattdessen einegemeinsameMuseumscard für alle Häusereinzuführen. Das Rathaus ist Teil dieserMuseumscard.
Ein Marketingmotto könnte „Six for Six“ sein.
Die Gültigkeitsdauer derMuseumscard/Artcardsollte 6 Monate betragen.
Nach Prüfung geht der Kulturbetrieb von einer Preisstaffelung aus, die 14 Euro für Vollzahler und
10 Euro für ermäßigte/Teilzahler beträgt.
Zu 5:
Die letzte Entgeltordnung wurde im Jahre 2007 verabschiedet.
Zwischenzeitlich wurde die Route Charlemagne mit ihren Häusern fertiggestellt.
Ein Vergleich mit anderen Häusern gleicher Kategorie ergab, dass die Häuser innerhalb der Stadt
Aachen recht geringe Eintrittsentgelteerheben.
Auf Grund dessen schlägt der Kulturbetrieb vor, die Eintrittsentgelte variabel von 7,00-15,00 Euro bei „Herausragenden Ausstellungen“ zu gestalten.
Die jeweilige Preisgestaltung sollte unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sowie bzgl. der Attraktivität vorgenommen werden. Sie obliegt der Betriebsleitung in Kooperation mit den jeweiligen Geschäftsbereichsleitern.
Folgende Staffelung wird vorgesehen
Vollzahler | Teilzahler |
7,00€ | 4,50€ |
8,00€ | 5,50€ |
9,00€ | 6,50€ |
10,00€ | 7,00€ |
11,00€ | 7,50€ |
12,00€ | 8,50€ |
13,00€ | 9,00€ |
14,00€ | 10,00€ |
15,00€ | 10,50€ |
Zu 6: Differenzierte Betrachtung der Häuser in „Randlage“:
Gegen diese Variante sprechen folgende Argumente:
Dem Besucher/der Besucherin wird nicht klar, warum ein Unterschied in der Preisgestaltung besteht, da dies inhaltlich nicht zu begründen ist.
Bei dem Besucher/bei der Besucherin könnte der Eindruck entstehen, dass die Qualität der
Häuser unterschiedlich ist.
Insofern schlägt die Verwaltung vor, bei der Preisgestaltung eine Gleichbehandlung aller Häuser zu belassen.
Öffnungszeiten
Zu 1 c:
Eine Vereinheitlichung der Öffnungszeiten erscheint erstrebenswert. Bei der Auswertung der Statistik zum Besucherverhalten (in den Jahren 2015 bis August 2016) können folgende Tage als stärkste bzw. schwächste Zeiten und stärkste Tage pro Haus festgestellt werden:
Stärkste bzw. schwächste Zeiten und stärkste Tage pro Haus
Centre Charl. | Couven | LuFo | SLM | IZM | |
Stärkste Tage | Do., Sa., So. | Fr., Sa.,So. | Do., Sa., So. | Mi.Sa.,So. | So |
Stärkste Zeiten | 13-16 Uhr | 13-16 Uhr | 12-16 Uhr | 12-16 Uhr | 10 Uhr 13-15 Uhr |
Schwächste Zeiten | ab 17 Uhr | ab 17 Uhr | ab 17 Uhr | ab 17 Uhr | ab 17 Uhr |
Sowohl bei den Häusern, die schon ab 10 Uhr geöffnet haben(Centre Charlemagne, Couven-
Museum und Internationales Zeitungsmuseum), als auch bei denen, die erst ab 12 Uhr öffnen
(Suermondt-Ludwig-Museum und Ludwig Forum), gibt es zudem morgens schon Besucherspitzen.
Hier handelt es sich vorrangig um Schulklassen.
Der Kulturbetrieb schlägt nach Analyse der Datenlage folgende Öffnungszeiten vor
dienstags –sonntags 10-17 Uhr
Bereits in der Vorlage vom 06.09.2016 wurde festgestellt, dass die längeren
Öffnungszeiten von 18-20 Uhr nicht wirtschaftlich vertretbar sind.
Jedoch sollte die Möglichkeit bestehen, zur Erreichung weiterer Zielgruppen Abendöffnungen punktuell mit Veranstaltungen zu ermöglichen. Die Häuser verfügen derzeit nicht über Veranstaltungsetats. Diese müssten eingerichtet werden.
Fazit zu I und II:
Aufgrund der vorgenannten Ausführungen wurden insgesamt 5 weitere Varianten unter Berücksichtigung der ggf. neuen Öffnungszeiten als auch der veränderten Preisstruktur bei gleichbleibender Personalgestellung per anno erarbeitet.
Die Auswertung orientiert sich am derzeitigen Status quo der Häuser.
Die Varianten beziehen sich auf jeweils 42 Wochenstunden je Haus gem. beigefügter Synopse (Anlage 11 a-g).
Der Vorschlag der Vorschlag der Verwaltung lautet wie folgt:
Der Kulturbetrieb schlägt Variante 6 vor:
Öffnungszeiten Dienstag – Sonntag 10-17 Uhr
Grundpreis Dauerausstellungen 6,00 €, erm. 3,00€
„Herausragende Ausstellungen“ 7,00-15,00 € variabel
Museumscard „Six for Six“ 14,00/10,00 €
Ermöglichung von Veranstaltungen in den Abendstunden
Abstimmungsergebnis
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Technische Details
ID: 78059
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=78059
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2016-09-21 49.5_0053_wp17-1-1 entgelte und oeffnung sao
16.11.2024
1.9 MB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 5
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses Kultur
- Gremium
- Betriebsausschuss Kultur
- Datum
- Di., 15.11.2016
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- Kulturservice
- Geändert
- 23.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 22. Februar 2026 um 23:49
Beschlussdokument
Sammeldokument öffentlich
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