1. Dezember 2016 um 17:00, Verwaltungsgeb. Mozartstraße Zi.207
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Kommunale Medienentwicklungsplanung für die Schulen der Stadt Aachen - Zwischenbericht

FB 45/0300/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Frau Griepentrog fragt, ob es hier nicht eine Doppelstruktur mit der regio iT gibt und erkundigt sich daher, inwieweit die regio iT in den Prozess eingebunden ist. Herr Mathar verneint dies und stellt dar, dass durch die MEP der Ausstattungsbedarf der Schulen auf der Grundlage der Medienkonzepte festgelegt werden soll. Das Konzept wurde in Zusammenarbeit mit dem IT-Management des Fachbereichs Personal und Organisation der Stadt Aachen und der regio iT erarbeitet, der Endbericht wird in der gemeinsamen Sitzung des KJA mit dem SchuA vorgestellt.

Frau Keller berichtet, dass sie die Unterstützung beider Einrichtungen begrüßt und hierin keine Doppelstruktur geschaffen wird. Frau Langfort-Riepe, Leiterin des Euregionalen Medienzentrums, ergänzt, dass das Medienzentrum und das Kompetenzteam Medienberatung des Landes mit der Beratung und Schulung der Lehrkräfte einen pädagogischen Support auf Basis der durch die regio iT bereitgestellten Geräte, bietet.

Beschluss

Der Schulausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Schulausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

  1. Ausgangslage

Das Lernen mit neuen Medien erfordert die Ausstattung der Unterrichtsräume mit Netzwerken und einer hochwertigen Geräteausstattung. Da die finanziellen Mittel, die dafür vorhanden sind, begrenzt sind, ist eine qualifizierte Planung unabdingbar. Der Medienentwicklungsplan für die Schulen der Stadt Aachen soll die Weiterentwicklung der pädagogischen Medienarbeit und der infrastrukturellen Voraussetzungen beschreiben.

2. Inhalte der Medienentwicklungsplanung

Nach §79 Schulgesetz NRW ist die Zurverfügungstellung einer „am allgemeinen Stand der Technik und Informationstechnologie orientierte Sachausstattung“ eine Pflichtaufgabe der kommunalen Schulträger. Eine gute Medienausstattung ist originäre Aufgabe des Schulträgers. Eckpunkte einer schulischen Medienausstattung sind:

  • eine hochwertige Geräteausstattung,
  • digitale Lernmittel, Software und sonstige digitale Lernwerkzeuge,
  • interne Vernetzung der Schulgebäude,
  • schnelle und stabile Internetzugänge,
  • professionell organisierte Supportleistungen.

Dies wird mit Hilfe des technischen Dienstleisters – regio iT - verwirklicht. Für die pädagogische Beratung stehen das Medienzentrum und die dort angesiedelte Medienberatung des Landes NRW durch das Kompetenzteam Aachen zur Verfügung. Der Medienentwicklungsplan soll die Schulen der Stadt Aachen in die Lage versetzen, sowohl die Vermittlung von Medienkompetenz als auch die Weiterentwicklung des Unterrichts in nahezu allen Fächer nachhaltig entwickeln zu können. Dabei gilt stets der Grundsatz des Primats „Technik folgt Pädagogik“ oder mit anderen Worten: die eingesetzte Technik muss sich aus den pädagogischen Anforderungen ableiten.

3. Ziele der Medienentwicklungsplanung

3.1.Technik folgt Pädagogik

Wenn der Grundsatz des „Primats der Pädagogik gegenüber der Technik“ gelten soll, müssen pädagogische Konzepte den technischen Überlegungen vorausgehen. Kommunale Medienentwicklungsplanung rückt die Medienkonzepte der Schulen in den Fokus und schafft Transparenz über Verfahren und Verantwortlichkeiten. Medienkonzepte müssen regelmäßig fortgeschrieben werden, um die digitale Ausstattung den pädagogischen Anforderungen anpassen zu können. Hierzu gehören ebenfalls ein Fortbildungskonzept.

Der Medienentwicklungsplan führt in diesem Zusammenhang den Medienpass NRW als übergeordnetes Instrument an, durch das eine flächendeckende Medienerziehung aller Schülerinnen und Schüler gewährleistet wird.

Ziel der Initiative "Medienpass NRW" ist es, Erziehende und Lehrkräfte bei der Vermittlung eines sicheren und verantwortungsvollen Umgangs mit Medien zu unterstützen. Kinder und Jugendliche sollen zu selbstbestimmtem und kritischem, aber auch zu produktivem und kreativem Umgang mit den Anforderungen der heutigen Medienwelt befähigt werden.

Daneben können die Schulen die Unterstützung des Medienzentrums, insbesondere der Medienberaterinnen und Medienberater des Kompetenzteams Aachen, in Anspruch nehmen. Das Medienzentrum entwickelt hierzu in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzteam Standards für diese Beratungsprozesse.

3.2. Realisierung der Ausstattung

Während die Schulen so in ihrem Medienkonzept die pädagogischen Anforderungen definieren, obliegt es der Verantwortung des Schulträgers, diejenige Technik zu beschaffen, mit der sich die pädagogischen Anforderungen effizient und nachhaltig umsetzen lassen. Die Passung zwischen Pädagogik und Technik wird durch regelmäßige Absprachen zwischen dem Schulträger, Medienzentrum, IT- Management und Medienberatung sichergestellt. Die Beschaffung erfolgt durch das IT-Management in Zusammenarbeit mit dem Schulträger und gegebenenfalls mit dem Medienzentrum.

Der Medienentwicklungsplan gibt dabei einen Überblick zu den Akteuren und deren Aufgaben. Des Weiteren nennt er die quantitativen Eckpunkte für die Ausstattung nach Schulformen. Der Blick richtet sich zukünftig auf eine ganzheitliche Medienausstattung, die sowohl die Hardware als auch die Vernetzung und die Software für das pädagogische Umfeld einbezieht.

3.3. Transparenz über den Finanzierungsbedarfs und die Umsetzung des

Medienentwicklungsplanes

Der Medienentwicklungsplan für die Schulen der Stadt Aachen führt mit Blick auf die finanziellen Rahmenbedingungen eine Kostenkalkulation auf, um die vorhandenen Mittel möglichst effizient einzusetzen. Dabei liefern die genannten Zahlen jedoch lediglich Anhaltspunkte über die Größenordnung. Aufgrund der Dynamik der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung ist der Finanzbedarf jährlich neu zu berechnen.

Auch an anderer Stelle schafft der der Medienentwicklungsplan eine qualitative und quantitative Sichtbarkeit: so soll eine regelmäßige Berichterstattung in den zuständigen politischen Ausschüssen erfolgen wie auch eine Fortschreibung in einem noch festzusetzendem Zeitraum vorgesehen ist.

4.Weiteres Vorgehen

Derzeit liegt ein interner Entwurf vor, der in Zusammenarbeit mit der Schulaufsicht, dem IT- Management und den Schulen der Stadt Aachen noch abgestimmt und ggf. modifiziert werden muss. Im Frühjahr 2017 soll der Kommunale Medienentwicklungsplanzur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Auswirkungen

finanzielle Auswirkungen

Finanzielle Aufwendungen entstehen derzeit nicht.

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

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0

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Ergebnis

0

0

0

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0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

0

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Abstimmungsergebnis

Zustimmung:Ablehnung:Enthaltung: einstimmig
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2016-11-03 FB 45_0300_WP17 Kommunale Medienentw SAO.pdf

9.11.2024

111.7 KB

Metadaten

TOP
Ö 5
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Schulausschusses
Gremium
Schulausschuss
Datum
Do., 01.12.2016
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 45 - Fachbereich Kinder, Jugend und Schule
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
22. Februar 2026 um 23:58