22. September 2005 um 17:00, Sitzungssaal Haus Löwenstein
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Beratung

Herr Dr. Plum erinnerte an den Beschluss des Sozial- und Gesundheitsausschusses vom 28.04.2005, wonach ein Hearing zum Thema Prävention im Kinder- und Jugendbereich durchgeführt werden sollte. Wie bereits im Jahr 2000 habe er zur Vorbereitung dieses Hearings einen Fragenkatalog erarbeiten wollen, um sicherzustellen, dass die wichtigsten und dringendsten Fragen anlässlich des Hearings beantwortet werden können. Die Befragung der Fachgremien (Arbeitskreis Sucht und Arbeitskreis Prophylaxe) habe jedoch ergeben, dass derzeit offensichtlich kein Informationsbedarf bestehe. Die Ausführungen, die anlässlich des Hearings im Jahr 2000 gemachten worden seien, seien nach wie vor gültig. Die bestehenden Schwierigkeiten bestünden nicht auf der Informations– sondern vielmehr auf der Vollzugsseite. Die Kapazitäten zur Durchführung sinnvoller Präventionseien derzeit nicht vorhanden. Vor dem Hintergrund, dass die Suchthilfe Aachen derzeit dabei sei, ihr Leistungsspektrum zu überarbeiten, sei er mit dem Jugendamt übereingekommen, die Vorlage der neuen Konzeption durch die Suchthilfe Aachen abzuwarten, diese in den Fachgremien zu beraten und hieraus einen Fragenkatalog zu erstellen, der Grundlage für ein späteres Hearing sein könne.

Frau Scheidt stellte fest, dass seitens der Schulen und der Offenen Türen große Probleme im Hinblick auf den Canabiskonsum geschildert würden. Für sie stelle sich die Frage, was aktuell und zeitnah zur Verbesserung der Situation getan werden könne. Mit der von Herrn Dr. Plum vorgeschlagenen Vorgehensweise sei sie daher nur einverstanden, wenn die neue Konzeption der Suchthilfe kurzfristig abgeschlossen werde.

Herr Künzer unterstützte den Vorschlag von Herrn Dr. Plum zur Verlegung des geplanten Hearings auf einen späteren Termin. Ein solches Hearing zum jetzigen Zeitpunkt durchzuführen, hätte nach den Ausführungen von Herrn Dr. Plum lediglich zum Ergebnis, dass bekannt sei, was getan werden müsse, hierzu jedoch keine ausreichenden finanziellen Mittel zur Verfügung stünden.

Herr Bruynswyck verwies auf die Äußerung von Herrn Dr. Plum anlässlich der Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 28.04.2005 , wonach die Thematik Prävention auch in der Kommunalen Gesundheitskonferenz beraten worden sei. Für eine nächste Sitzung sei geplant gewesen aufzuzeigen, welche Angebote bereits bestehen und inwiefern diese zusammengeführt werden können.

Herr Dr. Plum teilte hierzu mit, dass man sich durch die vorgezogenen Neuwahlen nunmehr in einer anderen Situation befinde, weil das In-Kraft-Treten des Präventionsgesetzes und seine zukünftigen Inhalte ungewiss seien.

Für diesen Tagesordnungspunkt liegen noch keine Beratungsergebnisse vor.

Technische Details

Grunddaten

TOP
Ö 7
Sitzung
Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses
Gremium
Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie
Datum
Do., 22.09.2005
Uhrzeit
17:00
Anlass
Sitzung
Status
gemischt