28. März 2017 um 17:00, Sitzungssaal im Fachbereich Umwelt
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Beratung

  1. Herr Klinkenberg spricht die Rodungen im Münsterwald an, welche an den Karnevalstagen durchgeführt worden seien. Er weist darauf hin, dass bei den Rodungsarbeiten im Bereich der geplanten Windkraftanlage 3 das Feuchtgebiet in Mitleidenschaft gezogen worden sei. Der Tümpel, ein ehemaliger Bombenkrater, sei durch die Rodung kontaminiert worden, mit der Folge, dass kein Froschlaich mehr vorhanden sei. Er fragt an, wie sich die Verwaltung in diesem Fall verhalte und ob das in dieser Weise hingenommen werde.

Herr Meiners erwidert, dass er dazu keine abschließende Stellungnahme geben könne. Er gibt bekannt, dass das Verfahren durch eine ökologische Baubegleitung unterstützt werde, welche permanent präsent sei. Er gibt jedoch zu bedenken, dass bei einer solch breiten Trasse Beeinträchtigungen der Natur nicht in Gänze ausgeschlossen werden könnten. Er fügt an, dass die Rodung außerhalb der Schonzeit stattgefunden habe

Er sagt zu, dem Naturschutzbeirat eine Rückantwort zu geben, sobald er dazu Näheres in Erfahrung gebracht habe.

Herr Bündgens weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass noch ein Urteil des OVG Münster ausstehe und fragt an, wann mit einer Entscheidung zu rechnen sei.

Herr Meiners erwidert, dass er hoffe, dass die Entscheidung so schnell wie möglich erfolge.

  1. Herr Mayr bittet sowohl eine Ausfertigung des Landesjagdgesetzes als auch des Landesnaturschutzgesetzes in gebundener Form an die Mitglieder des Naturschutzbeirates zu übersenden. Auf Nachfrage beim Ministerium konnte jedoch in Erfahrung gebracht werden, dass gedruckte Fassungen von Gesetzen nicht vorliegen. Es wurde darauf hingewiesen, dass unterhttps://recht.nrw.de/lmi/owa/br_startdie jeweils aktuell geltenden Fassungen der benötigten Gesetze zur Verfügung stehen, die sich über „Druckansicht“ auch ausdrucken lassen.
  1. Herr Mayr weist auf eine neue Broschüre „MehrWERT“ hin, welche über das BUMB kostenfrei zur Verfügung gestellt werden könne und bittet daher darum, dies seitens der Verwaltung zu veranlassen und den Beiratsmitgliedern zukommen zu lassen.
  1. Herr von Frantzius weist darauf hin, dass sich der Bieber im Münsterwald angesiedelt habe und dieser aus Sicht der Waldbesitzer großen Schaden im Wald anrichte. Er schätzt, dass durch den Bieber bereits ca. 7-8 m³ Holz umgelegt worden seien. Seines Wissens werden betroffene Waldbauern durch die Biostation der Städteregion Aachen gefördert. Er fragt an, ob dies auch für die Stadt Aachen gelte.

Herr Mayr teilt mit, dass es in Aachen bereits 5-6 Stellen gebe, an denen sich der Bieber angesiedelt habe. In der Städteregion Aachen und im Kreis Düren gebe es Bieberberater. Es gebe derzeit Überlegungen, dies auch für die Stadt Aachen über die Naturschutzstation einzurichten. Herr Mayr würde dies sehr begrüßen. Dazu müsse eine entsprechende Absprache zwischen Naturschutzstation und Stadt Aachen erfolgen.

Herr Meiners nimmt diese Anregung gerne entgegen.

Für diesen Tagesordnungspunkt liegen noch keine Beratungsergebnisse vor.

Technische Details

Grunddaten

TOP
Ö 8
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Landschaftsbeirates
Gremium
Naturschutzbeirat
Datum
Di., 28.03.2017
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Status
gemischt